HDR für Fernseher: HDMI 2.0a unterstützt High Dynamic Range

Mehr Licht und Schatten für Filme oder Serien: Das neue HDMI 2.0a bietet eine HDR-Untersützung für einen größeren Kontrast-, Farb- und Helligkeitsumfang. Zu den ersten Anbietern gehört Netflix.

Artikel veröffentlicht am ,
Dolby Vision bietet HDR und mehr.
Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)

Das HDMI Forum hat eine neue Version des High Definition Media Interface veröffentlicht: HDMI 2.0a unterstützt HDR-Inhalte, also High Dynamic Range für Filme oder Serien. Mit passendem Material und dem richtigen Fernseher sind so weitaus realistischere Szenen möglich, etwa feinste Helligkeitsabstufungen im Halbdunkel oder besonders starke Kontraste und kräftige Farben.

Technisch basiert HDMI 2.0a auf dem von der Consumer Electronics Association (CEA) veröffentlichten Standard CEA-861.3 (PDF) für sogenannte HDR Static Metadata Extensions. Details gibt es dazu bisher jedoch kaum, einzig eine auf 10 Bit erhöhte Farbtiefe steht bereits fest.

  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
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  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)

Die Anforderungen an HDR-Fernseher, deren Prototypen wir bereits auf der CES 2015 von vielen Herstellern gezeigt bekamen, sind hoch: Abgesehen von der Farbtiefe sind für die HDR-Darstellung sehr hohe Kontrast- und Helligkeitswerte notwendig; Dolby Labs spricht für Dolby Vision (PDF) mit HDR von bis zu 4.000 cd/m². Zum Vergleich: Die besten Smartphones mit LC-Display bieten bis zu 500 cd/m², ein LCD-Fernseher meist nur Maximalwerte von 300 bis 400 cd/m².

Fernseher mit OLED-Technik liefern durch selbstleuchtende Pixel zwar hervorragende Kontraste und Farben, die maximale Helligkeit ist einem LCD-Modell aber klar unterlegen. Die setzen auf eine lokal dimmbare LED-Hintergrundbeleuchtung hinter den Pixeln, das bei dünnen Geräten häufig genutzte Edge Lighting mit seitlich angebrachten LEDs ist für eine Darstellung von High Dynamic Range nicht geeignet.

  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
  • Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)
Dolby Vision bietet HDR und mehr. (Bild: Dolby Labs)

Zu den ersten HDR-Inhalten gehören Netflix-Serien wie Marco Polo oder die zweite Staffel von House of Cards, da diese bereits mit entsprechender Technik produziert wurden. Außer HDMI 2.0a unterstützt auch Super MHL schon HDR-Inhalte, zudem ist nicht bei 4K60 Schluss, sondern erst bei 8K120.

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Lala Satalin... 10. Apr 2015

Welten liegen aber nicht zwischen 8 und 10 Bit. ;) Lieber 2 16:10 32 Zoll IPS mit 4K...

Anonymer Nutzer 09. Apr 2015

Ist ja bei MediaMarkt und co nicht auszuhalten an den ganzen Geraeten vorbeizulaufen und...

Lala Satalin... 09. Apr 2015

+1000

Lala Satalin... 09. Apr 2015

Wen man nah ran zoomt an die Details, lassen sie sich doch problemlos mit SD darstellen...



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