US-Behörden haben erneut die Herausgabe vertraulicher Daten von Wikileaks-Mitarbeiter Jacob Appelbaum erwirkt: Zwei E-Mail-Provider sollen den Behörden Kommunikationsdaten von Appelbaum übergeben. Anfang des Jahres hatten sie das auch schon von Twitter verlangt.
Der gehackte Webhoster Hetzner Online hatte die Administratoren- und Kundenpasswörter lange Zeit nicht verschlüsselt abgelegt. Der mittlerweile bekannte Eindringling konnte die Daten aus einem früheren Angriff nutzen, um sich trotz verbesserter Sicherheit Zugang zu den Kundendaten zu verschaffen.
RIM gibt für das irische Unternehmen Newbay Software 100 Millionen US-Dollar aus, um künftig eigene Cloud-Dienste anbieten zu können. Zu den Kunden von Newbay Software gehören die Deutsche Telekom und Telefónica O2.
Die Europäische Kommission gibt grünes Licht für die Übernahme von Skype durch Microsoft. Die Übernahme werde den Wettbewerb nicht erheblich behindern.
Sony betrachtet den Smartphonebereich als ein Hauptgeschäftsfeld. Beim Xperia Play hätten Ängste bei Sony verhindert, die wichtigste Marke mit Sony Ericsson Mobile zu teilen. Daher gab es kein Playstation Phone.
Eine neue Software soll Betreiber virtueller Telefonanlagen vor Datendiebstahl und Gebührenbetrug schützen. Entwickelt wurde sie von der Hochschule Darmstadt und Toplink. Sie soll 2012 veröffentlicht werden.
Thilo Weichert verteidigt sein Vorgehen gegen Facebook-Sites und Like-Buttons in Schleswig-Holstein und will eine Entscheidung der Gerichte abwarten. Es bleibe bei der Bußgelddrohung in Höhe von 50.000 Euro, sagte er Golem.de.
Airtime soll ein Portal werden, über das Nutzer per Video miteinander kommunizieren können. Das Angebot verbindet dabei die Chatpartner. Hinter Airtime stecken die beiden Napster-Gründer Shawn Fanning und Sean Parker.
OCZ hat ein Entwicklungsteam des Chipherstellers PLX übernommen. Zusätzlich haben die beiden Unternehmen Lizenzabkommen geschlossen. OCZ will damit seine Entwicklungskosten für SSDs senken.
Die Analysesoftware Dtrace wird von Oracle auf Linux portiert. Der Konflikt zwischen den Lizenzen CDDL und GPLv2 könnte die Aufnahme in den Linux-Kernel jedoch verhindern.
Die Telekom will große Fernseh- und Kühlschrankhersteller für den Einbau von Modulen gewinnen, die ihr Smart-Metering unterstützen. Gespräche in den USA, Südkorea und Japan sind angelaufen.
Fehlende Funktionen und Erweiterungen am iPhone 4S wie LTE, NFC und ein größeres Display könnten die Konkurrenz stärken. Aktien der Apple-Auftragshersteller und Zulieferer gaben infolge der Ankündigung Apples gestern nach.
Von Kingston kommen erste SSDs mit 120 bis 480 GByte Kapazität, die mit Verschlüsselung und Smart-Kontrolle auf Unternehmen zugeschnitten sind. Für Tempo sorgt ein Controller von Sandforce.
Microsoft diskutiert intern, ob ein Kauf von Yahoo den Konzern im Internet voranbringen könnte. 2008 war Microsoft bereit gewesen, 44,6 Milliarden US-Dollar zu zahlen. Heute ist der Börsenwert Yahoos auf weniger als die Hälfte gefallen.
In Spaniens sonnigem Süden ist das erste kommerzielle Solarkraftwerk mit geschmolzenem Salz als Medium in Betrieb genommen worden. Zu Einweihung waren der spanische König und der Kronprinz von Abu Dhabi nach Andalusien gereist.
Die deutschen Buchhändler Weltbild und Hugendubel starten heute einen E-Book-Reader von Trekstor mit 7-Zoll-Farbdisplay und ohne Internetanbindung. Noch vor Weihnachten soll ein Tablet für rund 200 Euro folgen.
Oracle hat auf seiner Hausmesse Openworld ein eigenes Cloud-Angebot vorgestellt. Über Oracle Public Cloud stellt das Unternehmen verschiedene gehostete Softwarelösungen im Rahmen eines Abonnements zur Verfügung. Zudem startet Oracle ein eigenes soziales Netzwerk.
In Taiwan hat AMD erstmals einen Grafikprozessor mit 28 Nanometern Strukturbreite gezeigt und die GPU in Betrieb vorgeführt. Einen Termin für die Markteinführung gibt es weiterhin nicht.
Die Arbeitsbedingungen bei Apples Zulieferern waren mies, Apple versprach Besserung. Einem neuen Bericht zufolge aber hat sich daran bisher nicht viel geändert.
Samsung will den Verkaufsstart von Apples iPhone 4S in zwei europäischen Ländern verhindern. Das Smartphone verletze Patentrechte des südkoreanischen Elektronikherstellers.
Meg Whitman will schneller darüber entscheiden, was der weltgrößte Computerhersteller HP mit seiner PC-Sparte machen wird. Sie will sich schneller festlegen als ihr Vorgänger Léo Apotheker.
Oracle hat JavaFX 2.0 veröffentlicht und gleichzeitig angekündigt, die Plattform der OpenJDK-Community zu übergeben. Künftig werden JavaFX-UI-Elemente direkt in Java entwickelt.
Oracle duldet auf seiner Hausmesse Openworld keine Kritiker. Salesforce.com-Chef Marc Benioff darf nicht zum Thema Cloud Computing sprechen, obwohl das Unternehmen 1 Million US-Dollar für die Gelegenheit gezahlt hatte.
"Etwas Großes kommt", verspricht Samsung in einem kurzen Vorschauvideo zu seiner für nächste Woche angekündigten Veranstaltung Mobile Unpacked. In dem Video zeigt Samsung vermutlich schon das kommende Google-Smartphone Nexus Prime in einem flachen, gebogenen Gehäuse.
Red Hat will die Firma Gluster kaufen, die das verteilte Dateisystem GlusterFS entwickelt. Es soll gut in Red Hats Cloud-Strategie passen, teilte der Open-Source-Konzern mit.
Oracle hat die Pläne für Java 8 genauer dargestellt. Während bei Java 7 noch wenig geändert wurde, soll Java 8 mit der Einführung der Projekte Lambda und Jigsaw wieder deutlich anders ausfallen.
Microsoft will in Deutschland 150 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Vertriebspartner stecken, die Produkte des Unternehmens installieren und betreuen.
Deutsche Verbraucherschützer wollen ein Gesetz, mit dem datenschützende Voreinstellungen ("Privacy-by-Default") verpflichtend werden. Bürger können das nun durch Unterzeichnung einer Onlinepetition unterstützen.
Auf seiner Hausmesse Oracle Open World hat Oracle den Big Data Appliance vorgestellt, ein System speziell zur Analyse großer Datenmengen. Dabei kommt neben Hadoop eine NoSQL-Datenbank zum Einsatz: die Oracle NoSQL Database.
In der Verhandlung über eine mögliche einstweilige Verfügung vor einem Gericht in Australien hat Apple ein Angebot von Samsung zurückgewiesen. Damit wird ein vorzeitiger Vergleich unwahrscheinlich.
Adobe übernimmt Nitobi, das Unternehmen hinter Phonegap, und den Anbieter von Webfonts, Typekit. Die Software Phonegap soll derweil zu einem Apache-Projekt werden.
Samsung sucht nach einer Lösung im Patentstreit in Australien: Das Unternehmen will nun zwei Multitouch-Funktionen deaktivieren, auf die Apple Patente besitzt. Sollte Apple der Einigung zustimmen, wird es keine einstweilige Verfügung geben, die den Verkauf des Galaxy Tabs verbietet.
Die zwei großen deutschen Verlegerverbände BDZV und VDZ wollen mit dem Kindle Fire die Kontrolle des Tabletmarktes durch Apple beenden. Sie stört, dass Apple die Geschäftsbedingungen diktiert.
Amazon wird möglicherweise WebOS oder das gesamte Palm-Portfolio kaufen. HP will Berichten zufolge seine Palm-Sparte verkaufen. Neben Amazon soll es weitere Interessenten geben.
Update Der Media Markt macht mit seinem Angriff auf Internetanbieter Ernst und will ab morgen Onlinehändler dauerhaft unterbieten. Doch der Discounter schränkt vorsichtshalber auf die "maßgeblichen" Online- und Offline-Wettbewerber ein.
EBay muss nach Hinweisen von Markeninhabern gegen die Versteigerung von gefälschten Produkten vorgehen. Weitergehende Prüfpflichten treffen eBay aber nicht, wie der Bundesgerichtshof entschieden hat.
Foxconn wird die iPad-Fertigung wohl doch nicht von China nach Brasilien verlegen. Der taiwanische Auftragshersteller stelle "verrückte Forderungen" nach Steuervergünstigung, erklärte ein Regierungsvertreter.
Tablets bieten Tageszeitungen eine gute Chance, Leser zu erreichen. Die Besitzer der mobilen Endgeräte sollen auch bereit sein, Geld für eine digitale Zeitung auszugeben - zumindest die bestimmter Geräte.
Amazon soll auch an einem Kindle Fire mit 10,1-Zoll-Touchscreen arbeiten. Die Tablet-Produktion könnte der Auftragshersteller Foxconn übernehmen, wie Digitimes erfahren haben will.
Expertenschätzungen zufolge wird Microsoft mehr als 400 Millionen US-Dollar mit Lizenzen für Android-Geräte einnehmen. Bei einem Jahresumsatz von 75 Milliarden US-Dollar ist das allerdings nicht viel.