Abo
  • Services:

Insiderinfos

Amazon kämpft bei seinem Tablet mit Problemen

Amazon muss die Hardwareausstattung seines Tablets einschränken, um das iPad preislich zu unterbieten. Das Android-Betriebssystem war eigentlich nicht gewollt und die Touchscreen-Technik von Touchco senkte die Kontrastwerte des Displays.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Chef Jeff Bezos
Amazon-Chef Jeff Bezos (Bild: Mario Tama/Getty Images)

Amazon hatte offenbar einige Probleme bei der Entwicklung seines Tablets zu überwinden. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf Quellen im Amazon-Management. Dabei ging es um Fragen wie die mögliche Entwicklung eines eigenen Betriebssystems statt Googles Android, die Multitouch-Implementierung stieß auf Schwierigkeiten und die Hardwareausstattung musste eingeschränkt werden, um Apples iPad preislich unterbieten zu können.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  2. EWE Aktiengesellschaft, Cappeln

Die Entscheidung für Android war demnach im Lab 126, wo Amazon auch sein E-Book-Lesegerät Kindle entwickelt, umstritten. Für die Verwendung des Linux-basierten Kindle-Betriebssystems für das Tablet sprach, dass damit eine Anbindung an Amazons eigene Dienste für Filme und Musik in der Cloud integriert werden könnte, statt sich für vorhandene Android-Services von Google und anderen öffnen zu müssen. Ein eigenes Betriebssystem hätte aber starke Einschränkungen bei der Anzahl der verfügbaren Apps bedeutet, was den Ausschlag für Android gab.

Bei der Entwicklung des Touchscreens machte die Technologie von Touchco Probleme, weil dadurch der Kontrast des Displays schwächer wurde. Amazon hatte Touchco, das einen günstigen, multitouchfähigen Bildschirm auf der Basis von leitenden Polymeren entwickelte, im Februar 2010 gekauft.

Um den Preis des iPads zu unterbieten, war Amazon zudem gezwungen, die Speicherkapazität des Tablets zu beschränken und auf ein Kameramodul zu verzichten.

Das Amazon-Tablet soll nach einem Bericht vom 14. Juli 2011 in zwei Versionen auf den Markt kommen. Bei Foxconn Electronics wird das Tablet im Format 10,1 Zoll für Amazon gefertigt. Quanta Computer montiert das Tablet in der 7-Zoll-Version.

Das Wall Street Journal berichtete, das Amazon-Tablet komme im Oktober 2011 in den Handel.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 59,99€
  3. (-50%) 29,99€

samy 16. Jul 2011

Naja, es hätte wohl nicht lange gedauert bis ein Jailbreak, Routen etc. dafür gegeben...

samy 16. Jul 2011

Hä?? Was haben die dir in den Tee gemischt??

samy 16. Jul 2011

Jo so sehe ich das auch. Apple könnte sein Ipad auch deutlich billiger verkaufen ohne...

Thunder2002 15. Jul 2011

Ganz so einfach ist das leider nicht, die 5¤ für das reine Modul halte ich auch für...


Folgen Sie uns
       


Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht

Der Alstom Aptis kann mit beiden Achsen lenken und ist deshalb besonders wendig. Wir sind in Berlin eine Runde mit dem Elektrobus gefahren.

Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
    Dell XPS 13 (9370) im Test
    Sehr gut ist nicht besser

    Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
    2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
    3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
    3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

      •  /