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OpenJDK: SAP arbeitet mit Oracle zusammen

SAP und Oracle sind nicht nur Konkurrenten, die vor Gericht um Schadensersatz in Milliardenhöhe streiten, die beiden sind ab sofort auch noch engere Partner, denn SAP beteiligt sich an Oracles Open-Source-Projekt OpenJDK .
/ Jens Ihlenfeld
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Bild: Oracle

SAP hat das Oracle Contributor Agreement (OCA) unterzeichnet, so dass sich SAPs Entwickler ab sofort an dem von Oracle gegründeten Open-Source-Projekt OpenJDK beteiligen können, verkündet Volker Simonis aus SAPs JVM-Team. Zuvor hatten sich unter anderem schon IBM und Apple dem OpenJDK-Projekt angeschlossen.

OpenJDK entwickelt eine freie Java-Implementierung, die in Java 7 zugleich als offizielle Referenzimplementierung für Java dient.

Der OpenJDK-Unterstützung von IBM, Apple und SAP ging Oracles Entscheidung voraus, dem Apache Project Harmony den Zugriff auf das Technology Compatibility Kit (TCK) für Java zu verweigern. Ohne dieses ist es nicht möglich, eine lizenzkonforme freie Implementierung von Java umzusetzen.

Stattdessen forciert Oracle sein Projekt OpenJDK, unter dessen Dach künftig die zentrale Open-Source-Implementierung von Java entstehen soll. Nach und nach gewinnt Oracle dafür mehr und mehr Unterstützer.

Parallel zu OpenJDK will Oracle aber auch eine kostenpflichtige JavaVM anbieten, denn OpenJDK soll nur eine Basisversion abdecken.


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