Restrukturierung

Cisco verkauft 5.000 Arbeitsplätze an Foxconn

Cisco gibt eine Fabrik in Mexiko an seinen Auftragshersteller Foxconn ab. Im Konzern baut der Netzwerkausrüster 11.500 Arbeitsplätze ab.

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Konzernchef John Chambers
Konzernchef John Chambers (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Cisco will 11.500 Arbeitsplätze im Unternehmen abbauen. Das teilte der weltgrößte Netzwerkausrüster am 18. Juli 2011 mit. 15 Prozent der 73.400 Arbeitsplätze bei Cisco würden reduziert.

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5.000 Arbeitsplätze will Cisco an Foxconn transferieren. Der umstrittene Auftragshersteller übernimmt eine Set-Top-Box-Fabrik im mexikanischen Juarez von Cisco.

Von den 6.500 Arbeitsplätzen, die Cisco im Konzern streicht, sollen 2.100 über Vorruhestandregelungen abgewickelt werden.

Den betroffenen Mitarbeitern in den USA und Kanada werde in der ersten Augustwoche 2011 eine Mitteilung zugehen. In anderen Ländern soll der Stellenabbau später erfolgen.

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Cisco lagert bereits 90 Prozent der Produktionsarbeiten an Auftragshersteller aus. Der Verkauf der Fabrik in Juarez passe darum zur Strategie Ciscos, sagte Firmensprecherin Karen Tillman. Cisco hatte die Fabrik in Mexiko durch den Kauf von Scientific Atlanta im Jahr 2006 übernommen. Gary Moore, Executive Vice President und Chief Operating Officer von Cisco, betonte, dass Cisco seit vielen Jahren eng mit Foxconn zusammenarbeite.

Cisco verzeichnet Einbußen in seinem Kerngeschäft mit Switches und Routern, in dem der US-Konzern im vergangenen Jahr über die Hälfte seines Umsatzes erwirtschaftete. Konkurrenten wie Juniper Networks und Hewlett-Packard bieten hier preiswertere Produkte an. Bei Switches verlor Cisco im ersten Quartal 2011 beim Umsatz einen Anteil von 5,8 Prozent und sackte auf 68,5 Prozent Marktanteil ab, berichtete das Marktforschungsunternehmen Dell'Oro Group. HP konnte hier zulegen. Bei Routern büßte Cisco 6,4 Prozent ein und kam auf einen Weltmarktanteil von 54,2 Prozent. Hier konnte Juniper profitieren.

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