Goodbye Samsung?

TSMC beginnt Prozessorherstellung für Apple

TSMC könnte Apples neuer Auftragshersteller für Prozessoren im iPad und iPhone werden und Samsung ablösen. Ein wichtiger Testlauf hat jetzt begonnen.

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Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC
Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC (Bild: Nicky Loh/Reuters)

Der Auftragshersteller TSMC beginnt einen Testlauf in der Prozessorfertigung für Apple. Das hat die Nachrichtenagentur Reuters aus informierten Kreisen erfahren. Der taiwanische Halbleiterhersteller hatte in diesem Jahr angekündigt, seine Anlagen für 7,8 Milliarden US-Dollar zu modernisieren.

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"TSMC ist für die Herstellung autorisiert worden und hat die Details erhalten. Ob Apple tatsächlich einen Vertrag mit TSMC abschließt, hängt davon ab, wie hoch der Ertrag funktionierender Chips aus der Produktion sein wird", erklärte der Informant Reuters.

Die IT-Branchenzeitung Digitimes hatte zuvor berichtet, dass Apple von TSMC sowohl den A4 als auch den auf dem Cortex-A9 basierenden A5 der nächsten Generation beziehen möchte. Schon 2010 sei ein Teil des A4-Produktionsvolumens von Apple an TSMC vergeben worden, weil Samsung nicht die ausreichende Menge liefern konnte.

Samsung ist Hauptpartner Apples für die Entwicklung und Herstellung der ARM-Prozessoren. Samsung gilt bisher als Apples exklusiver Lieferant für den Prozessor A4, der im iPhone 4 und im ersten iPad steckt. Im iPad 2 arbeitet ein A5-Dual-Core-Prozessor.

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Doch zwischen den beiden Elektronikkonzernen tobt seit Monaten ein Streit, weil Apple behauptet, Samsung habe mit den Galaxy-Geräten das iPhone und das iPad kopiert. Samsung konterte mit Gegenklagen wegen Patentverletzungen. Ende Juni 2011 hatte Samsung bei der Internationalen Handelskommission der Vereinigten Staaten ein Importverbot für Apple-Produkte in den USA gefordert, darunter für das iPhone, den iPod und das iPad.

Apple ist zugleich der wichtigste Kunde der Südkoreaner für Displays, Speicherchips und Prozessoren, ein Bereich, in dem Samsung einen wichtigen Teil seiner Gewinne erzielt. Apple-Manager hatten trotz des Streits bisher öffentlich erklärt, dass sie die Lieferbeziehungen mit Samsung weiterführen wollen.

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