Motherboardhersteller

Foxconn will Elitegroup kaufen

Foxconn versucht laut einem Branchenbericht, Elitegroup zu übernehmen. Der Mainboardhersteller soll seit längerem mit schwachen Betriebsergebnissen kämpfen.

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Elitegroups Elitepad-Tablet wird auf der Computex 2011 vorgestellt.
Elitegroups Elitepad-Tablet wird auf der Computex 2011 vorgestellt. (Bild: Pichi Chuang/Reuters)

Foxconn Electronics prüft die Übernahme des Motherboardherstellers Elitegroup Computer Systems (ECS). Das berichtet die IT-Zeitung Digitimes aus informierten Kreisen aus dem Elektronikhandel. Foxconn soll hauptsächlich an der Elitegroup-Tochter Orbbit International interessiert sein, die in China aktiv ist.

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Orbbits Hauptsitz ist in Peking, mit weiteren Niederlassungen in China und in Taiwan. Orbbit ist eines der wenigen taiwanischen Unternehmen, das auf dem chinesischen Markt wachsen konnte. Chinesische Unternehmen liegen beim Marktanteil aber vor Orbbit.

Orbbit wurde 1992 gegründet. Das Unternehmen betreibt Elektronikshops und Servicestationen für die Kunden. In rund 1.000 Ladengeschäften und Verkaufsstellen werden Festplatten verschiedener Hersteller und andere Produkte angeboten. Orbbit hat rund 700 Beschäftigte.

Foxconn und Elitegroup haben den Bericht nicht kommentiert.

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Elitegroup kämpft seit 2007 mit niedrigen operativen Ergebnissen, berichtet die Digitmes. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und hat über 15.000 Beschäftigte. Elitegroup gehört zusammen mit Asus, Micro-Star International (MSI) und Gigabyte Technology zu den führenden Motherboardherstellern. Im Jahr 2005 wurde Elitegroup mit PCChips (Hsing Tech Enterprise) zusammengelegt, einem Hersteller von billigen Mainboards. 2006 übernahm Elitegroup den Notebookhersteller Uniwill.

Elitegroup gehört mehrheitlich zu dem taiwanischen Konzern Tatung Group. Laut den Informationen der Digitimes ist der Eigner aber nicht zu einem schnellen Verkauf gezwungen, weil Elitegroup keine Verluste erwirtschaftet. Pou Chen, ein weiterer Anteilseigner, will aber aus der IT-Branche aussteigen und möchte verkaufen. Pou Chen ist neben der IT-Branche hauptsächlich als Auftragshersteller für die großen Sportschuhmarken Nike, Adidas, Asics, Puma und für Crocs aktiv.

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