Skype hat ohne Gerichtsbeschluss die Daten eines 16-jährigen Benutzers an Sicherheitsunternehmen weitergeleitet. Das Unternehmen gab die Daten an die Behörden weiter. Der Wikileaks-Sympathisant hatte sich an der DDoS-Attacke unter dem Namen Operation Payback beteiligt.
Die Wau-Holland-Stiftung darf auch nach ihrem Umzug nach Hamburg keine Spendenquittungen ausstellen. Wie zuvor schon die hessischen Finanzbehörden erkennt auch die Stadt Hamburg die Stiftung nicht als gemeinnützig an.
Unter dem Namen "Detainee Policies" hat Wikileaks begonnen, als geheim eingestufte Dokumente der US-Regierung zu veröffentlichen. Diesmal handelt es sich um Richtlinien zur Verwahrung von Gefangenen.
In einer Stellungnahme hat Julian Assange das Spendenbanner auf Wikileaks-Seiten verteidigt. Außerdem attackierte er Anonymous scharf und warf dem Kollektiv vor, vom FBI infiltriert zu sein.
Update Wikileaks will Nutzern den Zugang zu den Daten des US-Sicherheitsunternehmens Stratfor nur noch gegen eine Spende gewähren. Das Kollektiv Anonymous, das die Daten Wikileaks zur Verfügung gestellt hat, wehrt sich dagegen.
Die schwedische Polizei hat den Webhoster PRQ durchsucht. Unklar ist, ob die Aktion etwas damit zu tun hat, dass dort in der Vergangenheit auch die Torrent-Website The Pirate Bay (TPB) gehostet wurde.
Julian Assange hat vor einer Versammlung von UN-Diplomaten gesprochen. Der Wikileaks-Gründer forderte ein Ende der Verfolgung seiner Organisation sowie von Bradley Manning durch die USA und ging US-Präsident Barack Obama scharf an.
Julian Assange soll unter diplomatischem Schutz in der ecuadorianischen Botschaft in Stockholm befragt werden. Das schlägt Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño vor.
Ungewollt hat ein Londoner Polizist die Einsatzplanung im Fall Julian Assange preisgegeben: Er hielt vor der ecuadorianischen Botschaft in London seine Notizen so, dass ein Fotograf sie ablichten konnten.
Der Göttinger Richter und Professor für Strafrecht, Kai Ambos, ist der Meinung, dass das diplomatische Asyl für Julian Assange dem Völkerrecht widerspricht. Schweden hätte gleich mehrere Möglichkeiten, eine Auslieferung an die USA zu verhindern.
Schweden widerspricht einem zentralen Argument des Wikileaks-Gründers Julian Assange gegen seine Auslieferung an die USA und für politisches Asyl. Das Land liefere niemanden aus, dem Todesstrafe drohe, sagt eine Mitarbeiterin des Justizministeriums.
Auf einem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London hat Julian Assange eine Stellungnahme abgegeben. Darin ging er nicht auf kolportierte Pläne ein, sich Schweden unter gewissen Bedingungen zu stellen.
Update Der in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtete Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Anspruch auf politisches Asyl. Assange ist jetzt Staatsbürger Ecuadors und genießt als Botschaftsmitarbeiter diplomatischen Schutz.
Die britische Polizei droht damit, Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft festzunehmen. Laut einem Gesetz von 1987 kann sie das. Ecuador will im Laufe des Tages seine Entscheidung zu Assanges Asylantrag bekanntgeben.
Das riesige Spionagesystem Trapwire ist lange niemandem aufgefallen, bis Wikileaks darauf hinwies. Es verknüpft Überwachungskameras mit Datenbanken und sucht Verdächtige.
Unglue.it sammelt Geld, um Bücher von Rechteinhabern freizukaufen und unter Creative-Commons-Lizenz neu zu veröffentlichen. Amazon wickelte die Zahlungen ab - bis jetzt.
Der international renommierte Jurist Baltasar Garzón wird in Zukunft sowohl Julian Assange, als auch Wikileaks vertreten. Garzón ist nicht nur in internationalen Rechtsfragen erfahren, sondern auch in Lateinamerika bekannt. Assange hat Asyl in Ecuador beantragt.
Eine Klausel in der Vereinbarung eines französischen Zahlungsdienstleisters mit Visa und Mastercard eröffnet die Möglichkeit, Wikileaks per Kreditkarte Geld zu spenden. Das braucht die Organisation wohl auch: Sie sagt, sie sei fast pleite.
Visa und Mastercard müssen wieder Zahlungen an Wikileaks abwickeln. Die Sperre sei nicht rechtmäßig, hat ein Gericht in Island geurteilt. Innerhalb von zwei Wochen soll die Blockade aufgehoben werden.
Nach Darstellung des Hackerkollektivs war Anonymous maßgeblich an der Beschaffung der Syria Files beteiligt. Zusammen mit syrischen Oppositionellen wollen die Hacker die rund 2,5 Millionen E-Mails erbeutet haben, die von Wikileaks veröffentlicht wurden.
Die isländische Politikerin Birgitta Jónsdóttir fordert Schweden auf, zu garantieren, Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht in die USA auszuliefern. Sie bezichtigt die USA, Rache an Wikileaks üben zu wollen. Ihre Regierung habe ihr geraten, nicht in das Land zu reisen.
Am Mittag des 5. Juli 2012 hat Wikileaks die sogenannten "Syria Files" veröffentlicht. Die rund 2,4 Millionen E-Mails sollen unter anderem aus Ministerien der Konfliktregion stammen und durch ein neues System für Data Mining ausgewertet werden.
Julian Assange will der Aufforderung der britischen Polizei nicht nachkommen, sich den Behörden zu stellen. Er will in der ecuadorianischen Botschaft bleiben, bis über seinen Asylantrag entschieden wird.
Julian Assange verharrt weiterhin in der ecuadorianischen Botschaft. Er sei bereit, sich der Befragung der schwedischen Behörden zu stellen, wenn er die Garantie erhält, nicht an die USA ausgeliefert zu werden.
Der Wikileaks-Gründer Julian Assange ist in die Botschaft von Ecuador in London geflüchtet. Er hat dort um politisches Asyl gebeten. Ihm droht die Auslieferung nach Schweden, wo ihm sexuelle Vergehen vorgeworfen werden.
Das oberste Gericht Großbritanniens hat entschieden, dass das Verfahren um die Auslieferung des Wikileaks-Anführeres Julian Assange nicht neu aufgerollt wird. Damit ist die Auslieferung von Assange an Schweden endgültig.
Der oberste britische Gerichtshof hat entschieden: Der in Schweden wegen Sexualdelikten angeklagte Wikileaks-Gründer Julian Assange darf ausgeliefert werden. Assanges Verteidiger haben noch eine letzte Frist, um eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erwirken.
Hass gegen Anonymous war offensichtlich der Grund für die DDoS-Attacke auf Pirate Bay. Das Angebot sei das Verlautbarungsorgan für Anonymous, schreibt der mutmaßliche Angreifer.
Ein mutmaßliches Mitglied der Hackergruppe Lulzsec hat sich vor Gericht nicht schuldig bekannt. Ihm wird vorgeworfen, die treibende Kraft hinter dem Angriff auf die Server von Stratfor zu sein. Außerdem soll die Identität von The Jester bekannt sein.
Re:publica 2012 Ob der Aktivismus von Anonymous sinnvoll oder gar ethisch ist, darüber ist auf der Re:publica 2012 diskutiert worden. Die Meinungen waren so unterschiedlich wie die des Kollektivs.
Ein US-Gesetz gegen "Cyberbedrohungen" könnte zur Überwachung von Internetnutzern aus aller Welt führen. Die bekommen beim Protest dieses Mal keine Hilfe aus der Branche.
Talkshow-Host, Simpsons-Synchronsprecher und jetzt auch noch Politiker: Wikileaks-Gründer Julian Assange will für den australischen Senat kandidieren und das nicht alleine tun. Trotz der derzeitigen rechtlichen Probleme ist das offenbar möglich.
Update Der Hacker The Jester will Angehörige von Anonymous, Lulzsec und Antisec sowie Unterstützer der Terrororganisation El Kaida bloßstellen. Durch einen QR-Code in seinem Twitter-Profilbild will er persönliche Daten aus ihren Smartphones gesammelt haben.
Die US-Justiz hat möglicherweise bereits eine Anklage gegen Julian Assange fertig und hält sie unter Verschluss. Das geht aus einer der Stratfor-E-Mails hervor, die Wikileaks derzeit veröffentlicht.
Wikileaks veröffentlicht fünf Millionen E-Mails des US-Sicherheitsunternehmens Stratfor. Sie wurden im Dezember 2011 bei einem Einbruch von Anonymous entwendet.
Ein von offizieller Stelle empfohlener Jugendschutzfilter blockiert auch bekannte politische Websites und Blogs. Der Hersteller bestreitet aber Zensurbestrebungen.
Die Simpsons feiern ein weiteres Jubiläum. Golem.de hat sich die Folge "The most meaningless Milestone of all!" angeschaut, deren Gaststar der Leiter des Wikileaks-Projekts ist.
Die Radio- und TV-Woche vom 13. bis 19. Februar wartet mit zwei Topdokumentationen über Facebook beziehungsweise über Wikileaks auf. Beide auf aktuellem Stand und beide mit Interviews der jeweiligen Internetegomanen.
Auf Empfehlung der US-Justiz klagt das Militär offiziell Bradley Manning an. Er muss sich in 22 Anklagepunkten vor einem Militärgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, Unterlagen kopiert und an Wikileaks weitergegeben zu haben. Ihm droht lebenslange Haft.
Update Die Wikileaks-Server könnten auf der offenen See ein neues Zuhause bekommen. Und sich dort dann außerhalb der Reichweite der US-Justiz befinden.
Julian Assange holt zum nächsten Streich aus: Der Wikileaks-Gründer und "Pionier für eine gerechtere Welt" will eine eigene Talkshow moderieren. Gäste sollen politische und andere Denker sein. Der Start ist für Mitte März 2012 geplant.
Andreas Bogk ist bekannter Hacker, Sprecher des Chaos Computer Clubs - und als Stratfor-Kunde ein Opfer der Anonymous-Aktivisten. Im Interview prangert er "peinliche Fehler" des US-Unternehmens an und sagt, warum er von der Aktion nichts hält.
Friends of Wikileaks, kurz FoWL, ist ein soziales Netzwerk für Unterstützer der Whistleblower-Plattform Wikileaks. Erklärtes Ziel ist es, Wikileaks und Partnern Unterstützung und Hilfe zukommen zu lassen.
Der britische High Court sieht im Fall Julian Assange eine allgemeine öffentliche Bedeutung und hat zugestimmt, dass sich das oberste britische Gericht, der Supreme Court, mit dem Fall beschäftigt. Der High Court hatte kürzlich die Berufung des Wikileaks-Günders gegen die Auslieferung abgewiesen.
Der Anwalt von Bradley Manning hat in einem Schreiben an das Gericht gefordert, dass die US-Regierung Dokumente herausgeben soll, die seinen Mandanten entlasten. Aus den Dokumenten soll hervorgehen, dass die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente keine Gefährdung der nationalen US-Sicherheit darstellten.
Wikileaks will wieder Dokumente annehmen. Eine neu gestaltete Plattform soll die Sicherheit und Anonymität der Nutzer, die Dokumente einreichen, besser gewährleisten. In Australien ist Wikileaks mit einem renommierten Journalistenpreis ausgezeichnet worden.
Am 16. Dezember 2011 soll der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning nach Angaben seines Anwalts erstmals vor einem US-Militärgericht erscheinen. In der auf fünf Tage angesetzten Anhörung soll geklärt werden, ob genug Beweise für ein Verfahren vorliegen.