Wikileaks wurde 2006 gegründet und versteht sich als Plattform, auf der geheime Dokumente von Regierungen und Unternehmen veröffentlicht werden können. Großen Wert wird dabei auf Sicherheit gelegt: Informanten können Dokumente hochladen, ohne dass ihre Identität festgestellt werden kann. Vor der Veröffentlichung werden die Dokumente auf Echtheit überprüft. Gedacht war die Plattform zunächst für Dissidenten in Diktaturen. Wikileaks veröffentlicht aber auch Dokumente zu Kriegen oder Finanzskandalen.

Die Chancen für Wikileaks-Grunder Julian Assange im Auslieferungsverfahren an die USA haben sich verschlechtert.

Nicht einfach die x-te CCC-Doku, sondern mehr: Heute startet "Alles ist eins. Außer der 0." im Kino. Im Zentrum steht Mitgründer Wau Holland.
Eine Rezension von Daniel Pook

Wikileaks-Gründer Julian Assange ist kein Staatsbürger von Ecuador mehr. Das Land macht formale Fehler beim Einbürgerungsprozess geltend.

Wikileaks-Gründer Julian Assange und seine Partnerin Stella Moris wollen in einem Londoner Gefängnis heiraten.

Nach gut achteinhalb Jahren in Botschaftsasyl und Auslieferungshaft kommt Wikileaks-Gründer Julian Assange weiterhin nicht frei.

Ein Londoner Gericht hat die Auslieferung Julian Assanges abgelehnt. Doch die Begründung überzeugt die Verfechter der Pressefreiheit nicht.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Unerwarteter Erfolg für Julian Assange: Der Wikileaks-Gründer darf vorerst nicht in die USA ausgeliefert werden.

Eine Londoner Bezirksrichterin entscheidet heute über die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Das Verfahren verlief alles andere als fair.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

rC3 Der frühere CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn staunte nicht schlecht, als er eines Tages sein Kryptotelefon aufschraubte.

rC3 Fluchende Vortragsredner, gestörte Übertragungen: Das Online-Hackertreffen rC3 kämpft am ersten Tag mit Technikproblemen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis und Moritz Tremmel

Julian Assange soll nicht an die USA ausgeliefert und stattdessen freigelassen werden, sagen Politiker von CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken.

US-Präsident Donald Trump soll Wikileaks-Gründer Julian Assange zum Ende seiner Amtszeit begnadigen, fordert der exilierte Whistleblower Snowden.

Auf einer Festplatte sollen angeblich Mails zum US-Präsidentschaftskandidaten Biden aufgetaucht sein. Doch Twitter und Facebook blockieren den Bericht.

Der Freitag spielte eine wichtige Rolle bei dem Leak von US-Botschaftsdepeschen durch Wikileaks. Das war nun Thema im Prozess gegen Julian Assange.

Die Festnahmen sind Teil der internationalen Polizei-Operation DisrupTor und wurden in ganz Europa und den USA durchgeführt.

Eine Google-Abteilung kooperiert mit einer kalifornischen Anti-Terror-Behörde. Die gemeldeten Kommentare bleiben jedoch weiter auf den Plattformen.

Gibt es eine unerwartete Wendung für Edward Snowden? US-Präsident Trump will sich über dessen Fall nun genauer informieren.

Der US-Geheimdienst CIA soll die unter Donald Trump gewonnenen Freiheiten ausgiebig für Hacks nutzen.

Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat den Server eines Leaking-Portals beschlagnahmt. Dahinter könnte der Leak von US-Polizeidokumenten stehen.

Der Gründer des Cyberbunkers spekuliert über politische Gründe für die Razzia im vergangenen Jahr. Die Staatsanwaltschaft widerspricht.

Die Beugehaft für die frühere Wikileaks-Informantin Chelsea Manning wurde aufgehoben. Ein US-Bundesgericht hat die sofortige Freilassung angeordnet.

Die Wikileaks-Informantin Chelsea Manning erholt sich nach einem Suizidversuch. Zu einer Anhörung am 13. März kann sie voraussichtlich erscheinen.

Geheimnisverrat, Leben in der Isolation, Anklage in den USA, Foltervorwürfe: Die Auslieferungsanhörung von Wikileaks-Gründer Julian Assange beginnt. Im Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen.
Von Meike Laaff

Trotz verbüßter Haftstrafe und schlechtem Gesundheitszustand sitzt Wikileaks-Gründer Julian Assange weiter alleine in einer Zelle, fast ohne menschlichen Kontakt. Über 130 Politiker, Künstler und Journalisten fordern in einem Appell die sofortige Freilassung - darunter ehemalige Bundesminister.

36C3 Wikileaks-Gründer Julian Assange ist in der ecuadorianischen Botschaft intensiv überwacht worden. Auf dem 36C3 erläuterte Andy Müller-Maguhn die technischen Hintergründe der Spionageaktion.

Erst im Mai hatte Schweden das Verfahren wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange wieder aufgenommen, ein halbes Jahr später lässt die Staatsanwaltschaft das Verfahren fallen.

Edward Snowdens Autobiografie ist mehr als eine Mischung aus Kindheitserinnerung und Agententhriller. Permanent Record ist eine eindringliche Warnung vor einer Massenüberwachung, die sich kaum mehr stoppen lässt.
Eine Rezension von Friedhelm Greis

Detaillierte persönliche Informationen von Ecuadors Bürgern waren offen zugänglich im Internet. Insgesamt umfasste die Datenbank 20 Millionen Einträge, darunter auch der 2017 eingebürgerte Julian Assange.

Eigentlich endet Julian Assanges Freiheitsstrafe am 22. September. Eine Richterin entschied jedoch, dass er auch nach dem Verbüßen seiner Haftstrafe im Gefängnis bleiben muss.

Die Betreiber von Plattformen im Darknet können laut einer Studie bereits nach geltendem Recht geahndet werden, wenn dort mit Illegalem gehandelt wird. Ein eigens dafür geschaffener Straftatbestand könne jedoch den Betrieb von Plattformen im Internet und Anonymisierungsdiensten gefährden.

Die britische Justiz entscheidet erst 2020 über die Auslieferung von Julian Assange an die USA. Ein Datum für die mehrtägige Anhörung steht bereits fest. Assanges Verteidiger spricht von einem "Angriff auf die journalistischen Rechte".

Großbritannien liegt ein offizieller Auslieferungsantrag gegen Julian Assange vor. Bisher hatten die USA nur einen vorläufigen Antrag gestellt. Dem Wikileaks-Gründer drohen bis zu 175 Jahre Haft.

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange solle nicht wegen der Veröffentlichung von Tausenden internen CIA-Dokumenten angeklagt werden, berichtet das Magazin Politico. Eine Anklage wegen des Vault 7 genannten Leaks wäre wohl zu heikel.

In einem Statement spricht der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer von psychologischer Folter, nachdem er den Wikileaks-Gründer am 9. Mai im Gefängnis besucht hatte. Seine größte Sorge ist jedoch eine andere.

Die US-Anklageschrift gegen den Wikileaks-Gründer ist um 17 Punkte erweitert worden, darunter Spionagevorwürfe. Sollte Assange an die USA ausgeliefert werden, drohen ihm Jahrzehnte in Haft.

Schwedische Ermittler wollen die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange nun doch wieder prüfen. Seine elektronischen Geräte sollen demnächst an die USA weitergegeben werden.

Aus der Botschaft ins Gefängnis - und dann in die USA? Ein Gericht in London hat Julian Assange zu einem knappen Jahr Gefängnis verurteilt. Als nächstes wird über den Auslieferungsantrag der USA verhandelt.

Fast sieben Jahre lebte Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London, um seiner Festnahme zu entgehen. Nun hat das südamerikanische Land ihn vor die Tür gesetzt - und die britische Polizei nahm ihn umgehend fest. Die USA stellten einen Auslieferungsantrag.

Laut Wikileaks will die ecuadorianische Botschaft ernst machen: "Binnen Stunden oder Tagen" soll Assange diese verlassen müssen. Vorausgegangen war ein Streit zwischen dem Präsidenten Ecuadors und Wikileaks.

Die Aktivistin Chelsea Manning ist in den USA wieder in Haft. Sie weigert sich, vor Gericht eine Reihe von Fragen zur Enthüllungsplattform Wikileaks zu beantworten.

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

Drei US-Studenten haben das Mirai-Botnetzwerk aufgebaut. Seit 18 Monaten arbeiten sie mit dem FBI zusammen. Das Ergebnis ist eine milde Strafe und eine Verpflichtung zur weiteren Kooperation.

Trotz der Anklage gegen zwölf russische Geheimdienstoffiziere spielt US-Präsident Donald Trump die Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf weiter herunter. Dafür wird ihm Verrat an den US-Interessen vorgeworfen.

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

Ecuador macht Ernst: Weil sich Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht an eine Vereinbarung gehalten haben soll, ist ihm die Kommunikation mit der Außenwelt gekappt worden. Weitere Maßnahmen sind offen.

Chelsea Manning hat sich für den US-Senat beworben. Entsprechende Unterlagen veröffentlichte die Bundeswahlkommission. Die Chancen der Whistleblowerin dürften jedoch nicht sehr gut stehen. Selbst im Falle der Wahl wäre ihr ein Platz im Senat nicht sicher.

Julian Assange ist Ecuadorianer, obwohl er das Land noch nie gesehen hat. Weil Großbritannien ihn aber nicht als Diplomaten akzeptiert, verharrt der Wikileaks-Gründer weiter in der Botschaft in London.

34C3 Im Streit über die verbotene Volksabstimmung zur Autonomie Kataloniens hat die Blockade von Internetseiten eine wichtige Rolle gespielt. Doch es hat Möglichkeiten gegeben, die Sperrungen zu umgehen und neuartige Verfahren zu testen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Der Bundesnachrichtendienst muss seine Metadaten-Sammlung einschränken. Selbst in anonymisierter Form gebe es dafür keine gesetzliche Grundlage, entschied das Bundesverwaltungsgericht.

Nach der Wahl sind einige Netzpolitiker nicht mehr im Parlament vertreten. Doch inzwischen hat sich in den Fraktionen viel Expertise zu digitalen Themen im Bundestag angesammelt. Mit einer Ausnahme.
Von Friedhelm Greis
Der DNS-Provider EveryDNS.net hostet nicht mehr die Domain wikileaks.org und verweist auf die anhaltenden DDoS-Angriffe auf die Whistleblower-Webseite. Zuvor hatte bereits Amazon Wikileaks von seinen Cloud-Servern geworfen.
Die von Wikileaks im Rahmen von "Cablegate" veröffentlichten Dokumente geben Einschätzungen der US-Diplomaten zu Freund und Feind weltweit preis. Unumwunden wird Merkel mit dem Attribut "wenig kreativ" versehen. Neu sind die Informationen zwar nur teilweise, sie bestätigen aber Vermutungen, etwa zu der Rolle Chinas bei den Angriffen auf Google.
Nur zwei Mitarbeiter des Wikileaks-Projekts treten öffentlich auf, die anderen müssen anonym bleiben, erklärt Daniel Schmitt im Interview mit Golem.de. Sie sollen vor äußeren Einflüssen geschützt werden, zum Beispiel vor Überwachung Dritter.
Die insolvente Spielefirma Atari muss ihre Vermögenswerte versteigern: Die Marke selbst soll mindestens 15 Millionen US-Dollar einbringen, für Rollercoaster Tycoon werden 3,5 Millionen US-Dollar aufgerufen. Andere Serien sind etwas günstiger.
(Rollercoaster Tycoon 4)
Samsung hat mit dem Galaxy S2 Plus ein neues Smartphone-Modell vorgestellt. Der Produktname verheißt, eine erweiterte Fassung des Galaxy S2 zu erhalten. Zum Großteil ist es aber nur identisch zum Galaxy S2 mit zum Teil schlechterer Hardwareausstattung.
(Samsung Galaxy S2 Plus)
Das kleinste Modell der WLAN-Repeater von AVM ist ab sofort verfügbar. Der Fritz-WLAN-Repeater 310 kostet nur 49 Euro, dafür muss auf 5-GHz-Support und einen Ethernet-Anschluss verzichtet werden.
(Wlan Repeater)
In Kürze will Nokia wohl zwei Smartphones auf Basis von Windows Phone 8 vorstellen. Es könnten die ersten Windows-Phone-8-Smartphones werden. Bisher gibt es keine Ankündigungen anderer Hersteller.
(Nokia Phi)
Das Landeskriminalamt hat die Büroräume von Lieferheld.de wegen einer Anzeige von Lieferando durchsuchen lassen. Lieferheld weist die Vorwürfe zurück. Zwischen den Metasuchmaschinen für Essenslieferungen läuft eine erbitterte Auseinandersetzung.
(Lieferando)
Apples iWork.com wird es nicht mehr lange geben. Kurz nach der Einstellung von MobileMe wird ein weiterer alter Cloud-Dienst zugunsten der iCloud beendet. Der iWork-Dienst kam nie aus seiner Betaphase heraus.
(Iwork)
Das große Schenken ist vorbei, jetzt liefern sich Amazon und Media Markt einen Preiskampf um das günstigste Konsolenangebot. Besonders die Kombination von Xbox 360 und Kinect ist günstig zu haben.
(Amazon)
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