Abo
  • Services:
Anzeige
Paypal: Keine Spenden mehr für Wikileaks

Paypal

Keine Spenden mehr für Wikileaks

Paypal hat das Konto von Wikileaks permanent gesperrt: Die Enthüllungsplattform sei an illegalen Aktivitäten beteiligt und verstoße somit gegen die Nutzungsbedingungen, so die Begründung des Bezahldienstes.

Der Onlinebezahldienst Paypal teilte auf seiner Webseite mit, man habe das Konto von Wikileaks auf unbestimmte Zeit gesperrt und die Organisation bereits darüber informiert. Wikileaks habe gegen die Nutzungsbestimmungen von Paypal verstoßen, indem es illegale Aktivitäten fördere und Dritte dazu anleite. Die Mitteilung hat Paypal in seinem Blog veröffentlicht.

Anzeige

Die Spenden an Wikileaks werden unter anderem von der Wau-Holland-Stiftung verwaltet. Laut Stiftung sind bislang 750.000 Euro an Spendengeldern eingegangen. Davon seien Gehälter und Spesen an zehn feste Mitarbeiter gezahlt worden. Für Server und Datenverkehr habe die Stiftung ebenfalls Gelder bereitgestellt. Die Stiftung will "in Kürze" detailliert über Ein- und Ausgaben der Enthüllungsplattform informieren.

Spendengelder werden von deutscher Stiftung verwaltet

Wau-Holland ist eine Stiftung aus dem Umfeld des Chaos Computer Clubs mit Sitz in Berlin. Sie wurde nach dem verstorbenen Hacker und Journalisten Wau Holland aus Bielefeld benannt und will dessen Engagement für die Informationsfreiheit weiterführen. Wau-Holland fördert unter anderem auch das "Archiv für Neue Technikgeschichte (Hackerarchiv)".

Unterdessen will die französische Regierung ebenfalls gegen Wikileaks vorgehen. Die Webseite der Organisation wird unter anderem von dem französischen Provider OVH gehostet. Éric Besson, der Minister für Industrie, Energie und digitale Wirtschaft, hat den Rat CGIET (Le Conseil général de l'industrie, de l'énergie et des technologies) gebeten, die Webseite der Enthüllungsplattform aus Frankreich zu verbannen, "da sie geheime diplomatische Beziehungen verletzt und Menschen in Gefahr bringt."

Wikileaks sieht sich seit der Enthüllung tausender diplomatischer Depeschen immer wieder massiven DoS-Angriffen ausgesetzt. Der DNS-Provider EveryDNS.net hatte deshalb die Domain wikileaks.org abgeschaltet. Die Wikileaks-Webseite ist gegenwärtig über die Schweiz erreichbar.

Der erste große Informationskrieg

Wikileaks hatte seine Dokumente auch in der Amazon-Wolke abgelegt. Amazon sperrte daraufhin den Zugang und entfernte die Dokumentensammlung. Die Abschaltung gehe offiziell auf Verstöße gegen die Nutzungsrichtlinien zurück, nicht auf Druck der US-Regierung, so Amazon-Sprecher Drew Herdener gegenüber dem Wall Street Journal. Wikileaks verfüge nicht über alle Rechte an den veröffentlichten Inhalten.

John Perry Barlow von der Electronic Frontier Foundation twitterte unterdessen mehrere Aufrufe zur Unterstützung der Enthüllungsplattform. "Der erste große Informationskrieg ist ausgebrochen. Das Schlachtfeld ist Wikileaks. Ihr seid die Truppen.", heißt es in einer der Nachrichten.


eye home zur Startseite
mp3-terroristin 05. Feb 2012

Hallo softy6 und zappalot, für alle die von der "Moderation" in den Spiegel Online Foren...

König Arthur 12. Dez 2010

Wenn es nur ein paar sind die ihre Konten kündigen dann juckt es denen nicht. Macht doch...

Gast07122010 07. Dez 2010

Mein Paypal-Konto habe ich auch gelöscht! You have successfully closed your account. :-)

bugsbunny 06. Dez 2010

Zweiteres.

lokalisten 06. Dez 2010

Vielleicht sollte man überlegen den lokalen Handel zu stärken, statt alles im Netz zu...


Tors Welt / 07. Dez 2010

Dr. Windows / 04. Dez 2010

Paypal sperrt Wikileaks Spendenkonto



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GIGATRONIK München GmbH, München
  2. dSPACE GmbH, Paderborn
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. inovex, verschiedene Standorte


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Hateful 8, James Bond Spectre, John Wick, Fifty Shades of Grey, London Has Fallen)
  2. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  3. 5,99€ FSK 18

Folgen Sie uns
       


  1. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  2. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  3. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  4. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  5. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  6. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  7. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  8. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  9. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  10. Supercomputer

    Der erste Exaflops-Rechner wird in China gebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  2. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge
  3. Deutsche TV-Plattform über VR "Ein langer Weg vom Wow-Effekt zum dauerhaften Format"

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

  1. Re: richtig so!

    matok | 21:01

  2. Re: Immer der Vergleich mit C&C, Diablo, Warcraft...

    derKlaus | 20:58

  3. Re: Na ja, "bisher als sicher"

    Wallbreaker | 20:56

  4. Re: Endlich Schluss mit diesem Klamauk

    FullMoon | 20:55

  5. Re: "Schaden"

    laserbeamer | 20:52


  1. 18:33

  2. 17:38

  3. 16:38

  4. 16:27

  5. 15:23

  6. 14:00

  7. 13:12

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel