Darkweb: 179 mutmaßliche Darknet-Händler festgenommen

Die Festnahmen sind Teil der internationalen Polizei-Operation DisrupTor und wurden in ganz Europa und den USA durchgeführt.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Internationaler Darknet-Handel (Symbolbild).
Internationaler Darknet-Handel (Symbolbild). (Bild: Convegni_Ancisa/Pixabay)

Bei einer großangelegten Polizei-Operation sind 179 mutmaßliche Verkäufer illegaler Waren im Darknet festgenommen worden. Die Operation folge auf die Zerschlagung der damals zweitgrößten Darknet-Handelsplattform, des Wall Street Market, im vorigen Jahr, teilte die europäische Polizeibehörde Europol mit. Die Festnahmen wurden in ganz Europa sowie den USA durchgeführt. Voraus gingen internationale Ermittlungen unter der Leitung des Bundeskriminalamtes (BKA).

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Mit 121 Personen wurden die meisten Verdächtigen in den USA festgenommen, gefolgt von 42 in Deutschland. In Österreich wurden drei Festnahmen durchgeführt. Weitere Festnahmen erfolgten in den Niederlanden, Großbritannien und Schweden. Insgesamt wurden dabei über 6,5 Millionen US-Dollar "sowohl in Bargeld als auch in virtuellen Währungen beschlagnahmt", teilte Europol mit. Zudem seien etwa 500 Kilogramm Drogen wie Heroin, Kokain, Ecstasy und MDMA sowie 64 Schusswaffen sichergestellt worden.

Operation DisrupTor unter Federführung des BKA

Die Festnahmen seien Teil der Operation DisrupTor, teilte Europol mit. Der Name gehe auf die erfolgreichen deutschen Ermittlungen gegen Anbieter im Darknet und deren Kunden im Jahr 2019 zurück, wie das Bundeskriminalamt (BKA) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Eine Folge dieser Ermittlungen seien zahlreiche Strafverfahren gegen Verkäufer und Abnehmer, die sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland geführt werden. Die Auswertungen und die Suche nach Verkäufern und Käufern dauere weiter an, erklärte Europol.

DisrupTor spielt auf den englischen Begriff disrupt (deutsch: unterbrechen) sowie den Anonymisierungsdienst Tor an. Letzterer wird vornehmlich zum anonymen Surfen im Internet verwendet, bietet mit den sogenannten Onion Services jedoch auch die Möglichkeit, anonyme Webseiten oder Onlinedienste innerhalb des Tor-Netzwerkes zu betreiben.

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Mit dieser Technik werden Darknet-Marktplätze betrieben, auf denen beispielsweise illegale Drogen bestellt werden können. Doch auch Facebook, Wikileaks, CIA oder einige Mailanbieter wie Protonmail, Mailbox.org oder Riseup sowie anonyme Briefkästen von Zeitungen sind als Onion Services erreichbar.

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