Abo
  • Services:

Wikileaks-Partei?: Julian Assange will in die Politik

Talkshow-Host, Simpsons-Synchronsprecher und jetzt auch noch Politiker: Wikileaks-Gründer Julian Assange will für den australischen Senat kandidieren und das nicht alleine tun. Trotz der derzeitigen rechtlichen Probleme ist das offenbar möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Will nicht nur Talkshows moderieren, sondern auch Politiker werden: Julian Assange.
Will nicht nur Talkshows moderieren, sondern auch Politiker werden: Julian Assange. (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Mit einem kurzen Tweet hat Wikileaks die Kandidatur von Julian Assange für den australischen Senat angekündigt. Wikileaks hat offenbar festgestellt, dass es für Assange möglich ist, einen Senatssitz zu bekommen.

Stellenmarkt
  1. Flughafen Stuttgart GmbH, Stuttgart
  2. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg

Von Wikileaks Central gibt es zu der Möglichkeit einer Wikileaks-Partei in Australien eine umfassende Analyse, die allerdings lange vor der Bekanntgabe Assanges geschrieben wurde. Bereits Ende 2011 hat Wikileaks angedeutet, dass Assange vielleicht kandidieren will. Damals hatte Wikileaks per Twitter gefragt, ob es für Julian Assange trotz Hausarrests in einem anderen Land möglich sei, für den australischen Senat zu kandidieren.

Derzeit gibt es aufgrund des Artikels einige Verwirrungen. Wikileaks Central sah sich durch die Berichterstattung einiger Medien zu einer Klarstellung gezwungen. Die Macher der Webseite betonen, dass Wikileaks Central nicht Wikileaks ist.

Details zu der Kandidatur gibt es noch nicht. Per Twitter verrät Wikileaks nur, dass der Bundesstaat, in dem Assange antreten wird, erst später, "zu einem passenden Zeitpunkt" bekanntgegeben wird.

Zudem wird ein weiterer Kandidat aufgestellt. Dieser soll im Bundesstaat Victoria in Lalor, einem Vorort von Melbourne, antreten und damit direkt gegen die Premierministerin Julia Gillard um ihren Sitz kämpfen, der mächtigsten Amtsträgerin unter der Krone des Vereinigten Königreichs des Commonwealth Realms Australien.

Julian Assange hat sich in letzter Zeit häufiger mit Themen abseits von Wikileaks beschäftigt. Unter anderem gibt es Pläne für eine Talkshow. Vor wenigen Wochen war Assange zudem Gaststar in der 500. Simpsons-Folge. Momentan kämpft Assange gegen seine Auslieferung nach Schweden durch das Vereinigte Königreich. Ihm wird vorgeworfen, zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Zudem gibt es möglicherweise eine Anklage in den USA, deren Inhalt jedoch Verschlusssache ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,37€
  2. 14,99€
  3. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)

fiesemoepps 19. Mär 2012

Außerdem schützt es ihn vor den PRaktiken der US Geheimdienste und Stratfor

samy 19. Mär 2012

Achso na dann, dann darf er Politiker und Leiter von Wikileaks bleiben ^^

LadyDie 18. Mär 2012

Was heißt denn hier "trotz der rechtlichen Probleme ist das möglich" ? Zuersteinmal ist...

samy 18. Mär 2012

Achso und er ist dann nicht teil der bösen "Mächtigen" ?

samy 18. Mär 2012

Volle Zustimmung!Wahrscheinlich will er Politiker und Anführer von Wikileaks gleichzeitig...


Folgen Sie uns
       


iOS 12 angesehen

Das neue iOS 12 bietet Nutzern die Möglichkeit, die Bildschirmzeit besser kontrollieren und einteilen zu können. Auch Siri könnte durch die Kurzbefehle interessanter als bisher werden.

iOS 12 angesehen Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

    •  /