Abo
  • Services:
Anzeige
Birgitta Jónsdóttir (2010): von Reisen in USA abgeraten
Birgitta Jónsdóttir (2010): von Reisen in USA abgeraten (Bild: Halldor Kolbein/AFP/Getty Images)

Birgitta Jónsdóttir: Die USA wollen Rache an Wikileaks

Birgitta Jónsdóttir (2010): von Reisen in USA abgeraten
Birgitta Jónsdóttir (2010): von Reisen in USA abgeraten (Bild: Halldor Kolbein/AFP/Getty Images)

Die isländische Politikerin Birgitta Jónsdóttir fordert Schweden auf, zu garantieren, Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht in die USA auszuliefern. Sie bezichtigt die USA, Rache an Wikileaks üben zu wollen. Ihre Regierung habe ihr geraten, nicht in das Land zu reisen.

Julian Assange fürchtet sich zu Recht davor, in die USA ausgeliefert und dort vor Gericht gestellt zu werden. "Es gibt keinen Zweifel, dass die USA sich an Wikileaks rächen wollen", schreibt die isländische Abgeordnete Birgitta Jónsdóttir in einem Gastbeitrag in der britischen Tageszeitung The Guardian.

Anzeige

Der Wikileaks-Gründer, der Zuflucht in der ecuadorianischen Botschaft in London gesucht hat, habe "allen Grund zu fürchten, an die USA ausgeliefert zu werden, sei es von Großbritannien, Schweden oder irgendeinem anderen Land, das ihm keine Garantie vor einer Auslieferung geben kann oder will."

Ermittlungen gegen Wikileaks

Das US-Justizministerium habe diese Woche noch einmal bekräftigt, dass die Ermittlungen gegen Wikileaks nicht eingestellt seien, schreibt Jónsdóttir. Seit zwei Jahren bereite eine eigene Wikileaks-Gruppe beim US-Auslandsgeheimdienst CIA eine Klage gegen Assange und andere Wikileaks-Mitglieder vor.

Die Politikerin weiß, wovon sie spricht: Ihr Name stand unter dem Video, das einen Hubschrauberangriff in Bagdad im Jahr 2007 zeigt. Dieses Video hatte Wikileaks schlagartig der Weltöffentlichkeit bekanntgemacht. Daraufhin hatte das US-Justizministerium (Department of Justice, DOJ) von Twitter verlangt, alle Nutzerdaten von ihr sowie weiteren Wikileaks-Mitgliedern herauszugeben. Im Herbst 2011 verfasste die Interparlamentarische Union deswegen eine Protestnote.

Nicht in die USA reisen

Zwar habe ihr das DOJ durch den US-Botschafter in Reykjavík ausrichten lassen, es werde nicht gegen sie ermittelt. Sie könne jederzeit in die USA einreisen, ohne befürchten zu müssen, einem Verhör unterzogen zu werden. "Trotz dieser Botschaft hat mir das isländische Außenministerium stark davon abgeraten, in die USA zu reisen", schreibt Jónsdóttir. Das hätten ihr auch ihre US-Rechtsbeistände, Anwälte der American Civil Liberty Union (ACLU) und der Electronic Frontier Foundation (EFF), nahegelegt.

Abschließend forderte Jónsdóttir Schweden auf, eine Nichtauslieferungsgarantie für Assange abzugeben. Das sei "die bestmögliche Lösung in der gegenwärtigen Situation", erklärte sie.


eye home zur Startseite
teenriot 06. Jul 2012

Und zwar für beide. Denn China hat noch keine Ersatzwährung und der eigene Renminbi ist...

ruamzuzler 06. Jul 2012

Nein, das ist nicht der Grund. Den Afrikanern ist es viel lieber mit den Amis oder...

fratze123 06. Jul 2012

zwischen "angepißt sein" und mord+totschlag sehe ich gewisse unterschiede.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Freiburg
  2. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  3. über Duerenhoff GmbH, Essen
  4. FactSet Digital Solutions GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. etwa 8,38€
  2. 8,99€
  3. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Eclipse Foundation

    Erster EE4J-Code leitet Java-EE-Migration ein

  2. Breitbandmessung

    Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein

  3. Virtualisierung

    Linux-Gasttreiber für Virtualbox bekommt Mainline-Support

  4. DJI Copilot von Lacie

    Festplatte kopiert SD-Karten ohne separaten Rechner

  5. Swift 5

    Acers dünnes Notebook kommt ab 1.000 Euro in den Handel

  6. Vodafone

    Callya-Flex-Tarife bekommen mehr Datenvolumen

  7. Elektromobilität

    Lithium ist genug vorhanden, aber es wird teurer

  8. Indiegames-Rundschau

    Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

  9. Microsoft

    Surface Book 2 mit 15 Zoll kommt nach Deutschland

  10. Patent

    Huawei untersucht alternative Smartwatch-Bedienung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  2. Vuzix Blade im Hands on Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild
  3. Digitale Assistenten Hey, Google und Alexa, mischt euch nicht überall ein!

EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

  1. Re: 100 Mbit/s bei der Telekom

    Hackfleisch | 16:32

  2. Re: Tatsächliche Datenrate

    Gucky | 16:32

  3. Bandbreitenmessung im Mobilfunk... kostet das...

    otraupe | 16:28

  4. Re: Da bin ich wohl die Ausnahme...

    Melanchtor | 16:28

  5. Was die Provider "versprechen"

    M.P. | 16:26


  1. 15:46

  2. 15:30

  3. 15:09

  4. 14:58

  5. 14:21

  6. 13:25

  7. 12:30

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel