Schlechtes Wetter bringt die Pläne von Solar Impulse durcheinander: Pilot André Borschberg muss die Überquerung des Pazifiks unterbrechen. Dennoch hat er einen neuen Rekord aufgestellt.
Der Mitarbeiter einer Elektroschrott-Recyclingfirma hat wohl nicht schlecht gestaunt, als er die Kisten mit dem Nachlass eines Mannes öffnete. Darin befand sich ein Apple I. Die Witwe hatte das seltene Gerät, von dem ein Exemplar knapp eine Million US-Dollar einbrachte, zum Entsorgen abgegeben.
Google hat Anfang 2014 Titan Aerospace übernommen, das große Flugzeuge mit Spannweiten von 50 Metern mit Solarzellen bestückt, um das Internet in abgelegene Regionen zu bringen. Eine dieser Drohnen ist kurz nach dem Start verunglückt.
Aus unzähligen Filmen und Serien ist Hardware bekannt, sie sich selbst zerstören kann, um keine Spuren zu hinterlassen. US-Forscher haben nun tatsächlich Elektronik entwickelt, die sich vernichten kann. Per Funkbefehl setzt Hitze eine für die Hardware fatale Reaktion in Gang.
Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla Motors bietet künftig auch Akkus an: Powerwall nennt das Unternehmen die Energiespeicher für die heimische Solaranlage. Das Konzept scheint vielversprechend.
Strom aus Sonne oder Wind ist nicht genau planbar. Flaute oder Wolken können Schwankungen verursachen. Batteriespeicher sollen Abhilfe schaffen. Im US-Bundesstaat Ohio wird derzeit ein solcher Netzspeicher gebaut.
Sie schwimmen und erzeugen Strom aus Sonnenlicht: Kyocera hat die beiden größten schwimmenden Solarkraftwerke der Welt in Betrieb genommen. Von der Bauweise sollen Solarmodule und Seen gleichermaßen profitieren.
Hannover Messe 2015 Gefährliche Arbeiten in luftiger Höhe soll ein Roboter dem Menschen abnehmen: Forscher der Fachhochschule Aachen entwickeln einen Roboter, der die Rotorblätter von Windrädern überprüfen und gegebenenfalls reparieren soll.
Warum nimmt eine Digitalkamera mit viel Mühe Licht auf, nutzt jedoch nicht einmal einen kleinen Teil davon, um eine Solarzelle zu betreiben? US-Forscher haben sich dieser Frage angenommen und eine selbstversorgende Videokamera entwickelt.
Mobiltelefone lassen sich oft nur schwer reparieren und werden bewusst so hergestellt, dass sie nach wenigen Jahren nicht mehr funktionieren. Aktuell haben 84 Prozent der Bundesbürger mindestens ein unbenutztes Handy oder Smartphone zu Hause.
Eine Wiener Universität und die amerikanische Klimaschutzbehörde NOAA haben im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts ein Socialgame veröffentlicht, mit dem Spieler für den Umweltschutz sensibilisiert werden sollen.
Auf der Brücke dieses Schiffes steht kein Steuermann - es hat gar keinen. Revolt soll der Frachter der Zukunft sein: ein Schiff ohne Besatzung, das sich selbst steuert. Auch das europäische Forschungsprojekt Munin entwickelt Konzepte für die modernen Geisterschiffe.
Am 20. März wird der Mond in Deutschland 80 Prozent des Sonnenlichts blockieren - die möglichen Folgen für das Stromnetz stellen für die Energieversorger eine nie dagewesene Herausforderung dar.
Bisher landen rund 500.000 Tonnen ausrangierter Elektrogeräte im Hausmüll oder werden illegal exportiert, statt recycelt. Eine Gesetzesänderung soll jetzt den Handel zur Rücknahme zwingen, aber nur für sehr kleine Geräte. Gegen die immer kürzere Lebensdauer von Elektrogeräten finden sich keine Aussagen im Gesetz.
Beim diesjährigen Hackaday-Wettbewerb werden Projekte für den Umweltschutz, die Energieversorgung oder die Nahrungsmittelproduktion gesucht. Dem Gewinner wird wieder ein Trip ins Weltall bezahlt.
Vier Mal am Tag wechseln die Gezeiten. Daraus will das britische Unternehmen Tidal Lagoon Power elektrischen Strom gewinnen: Es plant acht gigantische Gezeitenkraftwerke an der Westküste.
Update In zwölf Etappen um die Welt: Das Solarflugzeug Solar Impulse 2 ist zu seiner Weltumrundung gestartet. Die Initiatoren wollen mit dem Millionenprojekt beweisen, dass sich mit erneuerbaren Energien auch vermeintlich Unmögliches machen lässt.
Die Sonne hilft beim Strampeln: Das Südtiroler Unternehmen Leaos will ein E-Bike mit Solarzellen auf den Markt bringen. Das ist allerdings nichts für jede Geldbörse.
Apple gibt 850 Millionen US-Dollar für eine etwa fünf Quadratkilometer große Solarstromanlage in Kalifornien aus. Damit können das neue Hauptquartier, alle Apple Stores in Kalifornien sowie einige Rechenzentren versorgt werden.
Handys lassen sich per Kabel oder Induktion aufladen - und auch mit Taschenlampenlicht, wie Forscher von Microsoft jetzt demonstriert haben. Zunächst wird das Gerät im Raum lokalisiert und ein starker Scheinwerfer darauf gerichtet. Eine Solarzelle sorgt dann für einen vollen Akku.
Mit ein paar Schichten aus alltäglichen Zutaten wird aus Beton ein Sonnenkraftwerk: Der Baustoff wird mit einer Solarzelle beschichtet. Ein möglicher Bestandteil ist Fruchtsaft.
Übermüdete Arbeiter, 16-Stunden-Schichten, 18 Tage Arbeit ohne freien Tag - Undercover-Journalisten der BBC haben beim Apple-Zulieferer Pegatron zahlreiche Verstöße gegen Apples Arbeitsvorschriften entdeckt. Auch bei den konfliktfrei geförderten Metallen scheint es noch Probleme zu geben.
Schicht für Schicht: US-Forscher haben die Tinten entwickelt, mit denen sie Brennstoffzellen per 3D-Druck herstellen wollen. Das soll ganz neue Designs der Zellen ermöglichen.
Bislang liegen keine dokumentierten Fälle von Schäden durch 3D-Darstellungen auf Smartphones oder Handhelds vor. Trotzdem diskutieren Experten, ob und wie Probleme etwa für Kinder entstehen könnten.
Bakterienzellulose und Wespenspeichel: Diese Drohne macht keinen sehr appetitlichen Eindruck. Aber dafür ist sie weitgehend biologisch abbaubar. Die Entwickler wollen noch mehr Komponenten aus Bakterien herstellen.
Fairphone hat Details zu seinem zweiten Modell bekannt gegeben. Das neue faire Smartphone soll auf einem eigenen Design beruhen. Sein soziales Engagement möchte Fairphone vergrößern.
Ein neues Gleichstromhochspannungskabel zwischen Norwegen und Dänemark soll den Austausch von Strom aus erneuerbaren Quellen zwischen beiden Ländern verbessern: Norwegen speichert dänischen Windstrom als Wasserkraft. Deutschland und Großbritannien werden an das System angeschlossen.
Hohe Grundstückspreise bringen das japanische Unternehmen Kyocera dazu, Solarkraftwerke an ungewöhnlicher Stelle zu errichten: auf zwei Seen. Die schwimmenden Solaranlagen haben allerdings auch noch einen anderen Vorteil.
Fenster zu Solarkollektoren - das soll eine Entwicklung von US-Forschern ermöglichen: Sie haben einen farblosen durchsichtigen Kunststoff entwickelt, der Sonnenlicht einfängt und an Photovoltaikzellen weiterleitet.
Unter anderem bei der Fertigung des neuen iPhones verzichtet Apple auf die Stoffe Benzol und n-Hexan, um die Arbeiter zu schützen: Die Stoffe sind stark gesundheitsgefährdend. Auf die gesamte Lieferkette hat Apple aber weniger Einfluss.
Britische Forscher haben ein Verfahren entwickelt, um Solarzellen wie Autolack aufzubringen. Das Verfahren soll die günstige Massenproduktion von Solarmodulen ermöglichen.
Auf zwei umgebauten Frachtkähnen wollte Google neue Technologien und Produkte zeigen - jetzt wird eine der Bargen verschrottet. Um das Projekt gab es zahlreiche Spekulationen - genutzt wurden die Strukturen bisher noch nicht.
Fairphone hat in der chinesischen Produktionsstätte seines Smartphones ein zentrales Ziel verwirklicht: Die Fabrikarbeiter haben eine vom Management unabhängige Arbeitervertretung gewählt. Diese muss sich gleich mit viel Geld beschäftigen.
Ein australisches Team hat mit seinem Solarauto einen neuen Langstreckenrekord für Elektroautos aufgestellt. Die alte Bestmarke hatte über 20 Jahre lang Bestand.
Zeit ist Geld und deshalb knapp. Um Flugzeiten zu verkürzen, entwickeln daher Luftfahrtunternehmen elf Jahre nach der Stilllegung der Concorde wieder Überschallflugzeuge.
Mit dem Schutz der Umwelt begründet Amazon, dass es bei Bestellungen keine Papierrechnung mehr beilegen wolle. Kunden halten das Argument für vorgeschoben.
Die Isländer wollen ihr Inseldasein auf dem Energiesektor beenden und das längste Seestromkabel der Welt bauen. Damit können sie dann auch Europa mit sauberer Elektrizität versorgen.
In einer Studie zur Nachhaltigkeit bei IT-Herstellern schneidet das niederländische Startup Fairphone am besten ab. Nachholbedarf gibt es bei chinesischen Herstellern - und bei HTC, LG und Microsoft.
Am Montagmorgen hat das Solarflugzeug Solar Impulse 2 seinen Jungfernflug absolviert. Es kreiste über zwei Stunden über dem Flughafen Payerne - weitgehend problemlos.
Unterstand und Ladestation in einem: BMW hat das Konzept für einen Carport mit Solarzellen auf dem Dach vorgestellt, an dem die Akkus von Elektroautos geladen werden können.
Britische Forscher haben eine innovative Leiterplatte aus Thermoplast und Leitkleber entwickelt. Wird diese in heißes Wasser getaucht, sind - anders als bei einer gelöteten Platte aus Epoxidharz - 90 Prozent der Bauteile recycelbar.
Die US-Marine erzeugt Flugzeugtreibstoff aus Meerwasser, einer praktisch unbegrenzt verfügbaren Ressource. Das funktioniert und ist zukunftsträchtig. Aber bitte mit einer umweltfreundlichen Stromquelle, sagt ein Experte.
Organische Leuchtdioden könnten künftig wandgroße Bildschirme bilden. Wissenschaftler forschen deshalb intensiv an organischen Halbleitern. Eine Gruppe ist dabei auf ein bemerkenswertes Phänomen gestoßen: Ein Halbleiter entfernt sich von einer Metalloberfläche und verstärkt die Bindung daran.
Ab dem Jahr 2017 soll es in der EU nur noch Mobiltelefone mit einem einheitlichen Anschluss für Ladegeräte geben - welcher das sein soll, wurde aber noch nicht entschieden. Immerhin ist die nötige Richtlinie endgültig verabschiedet.
Es ist eine Art stationärer Vogel, den Festo da aufgebaut hat: In der Umkehr des Antriebs eines Vogels erzeugt ein neuartiger Generator elektrischen Strom aus Wind.
Stella ist ein besonderes Elektroauto: Es macht sich seinen Fahrstrom selbst, mit Solarzellen auf dem Dach. Das in den Niederlanden entwickelte Fahrzeug ist ein viersitziges Familienauto mit Straßenzulassung.
Facebook hat sein Team erweitert, das die weltweite Internetversorgung verbessern will. Beim Connectivity Lab sind nun Nasa-Experten und Vertreter einer Firma, die an dem unbemannten Solarflugzeug Zephyr mitgearbeitet hat.