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Windkraftanlage (Symbolbild): Strom für Sekunden oder Minuten, um die Netzfrequenz konstant zu halten
Windkraftanlage (Symbolbild): Strom für Sekunden oder Minuten, um die Netzfrequenz konstant zu halten (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Erneuerbare Energien: Netzspeicher soll Stromschwankungen ausgleichen

Windkraftanlage (Symbolbild): Strom für Sekunden oder Minuten, um die Netzfrequenz konstant zu halten
Windkraftanlage (Symbolbild): Strom für Sekunden oder Minuten, um die Netzfrequenz konstant zu halten (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Strom aus Sonne oder Wind ist nicht genau planbar. Flaute oder Wolken können Schwankungen verursachen. Batteriespeicher sollen Abhilfe schaffen. Im US-Bundesstaat Ohio wird derzeit ein solcher Netzspeicher gebaut.

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Akkus gegen Stromschwankungen: Im US-Bundesstaat Ohio baut die japanische Sumitomo-Gruppe einen großen Energiespeicher, der zur Frequenzregelung des Stromnetzes dient.

Der batteriegestützte Energiegroßspeicher (Battery Energy Storage System, Bess) ist ein Batterie-Speicherkraftwerk, das Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind- oder Solarkraftwerken zwischenspeichert. Der Strom wird kurzfristig ins Netz eingespeist, um Stromschwankungen auszugleichen. Es soll im Dezember dieses Jahres ans Netz gehen.

Witterungsbedingte Schwankungen

Die Schwankungen können witterungsbedingt auftreten: Bei intensiver Sonneneinstrahlung oder viel Wind wird möglicherweise mehr Strom generiert, als kurzfristig benötigt wird. Herrscht Flaute oder ist der Himmel bedeckt, können die Wind- oder Solarkraftwerke nicht genug Strom liefern.

Eine Ursache für Schwankungen kann aber auch eine unerwartete Stromnachfrage oder ein Fehler beim Betrieb eines Kraftwerks sein. Das Speicherkraftwerk liefert dann für Sekunden oder Minuten Strom, um die Netzfrequenz konstant zu halten.

Akkus für Netzspeicher und Elektroautos

Die Akkus für die Anlage in Hamilton liefert der japanische Mischkonzern Toshiba. Es sind Lithium-Ionen-Akkus, die auch in Elektroautos verbaut werden. Sie sind laut Toshiba besonders langlebig und überstehen mehr als 10.000 Ladezyklen.

Für solche Netzspeicher sollen künftig auch gebrauchte Akkus aus Elektroautos eingesetzt werden. Für den Einsatz im Auto sind sie irgendwann nicht mehr leistungsfähig genug. Sie verfügen aber noch über genug Speicherkapazität, um sie in anderen Bereichen einzusetzen: General Motors hat vor einigen Jahren zusammen mit dem Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB einen Speicher aus gebrauchten Akkus des Hybridfahrzeugs Chevrolet Volt gebaut.


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Ach 24. Apr 2015

Ich war beim Verfassen der Antwort zwar schon recht angeschlagen weil es sozusagen direkt...

AllDayPiano 23. Apr 2015

Ich bin gespannt, ob sich das untere wiederholt: http://www.spiegel.de/wirtschaft...



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