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Kostenaufschlüsselung: Fairphone 2 kostet in der Produktion 340 Euro

Fairphone hat die Kostenaufschlüsselung für sein zweites Smartphone Fairphone 2 veröffentlicht: Demnach kostet die Produktion 340 Euro. Der Verkaufspreis von 525 Euro ergibt sich unter anderem durch zusätzliche Steuern und Abgaben sowie soziale Investitionen.

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Fairphone hat für sein zweites Smartphone eine Kostenaufschlüsselung veröffentlicht.
Fairphone hat für sein zweites Smartphone eine Kostenaufschlüsselung veröffentlicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Wie beim ersten Fairphone hat der gleichnamige niederländische Hersteller auch für sein zweites Smartphone Fairphone 2 eine detaillierte Kostenaufschlüsselung veröffentlicht. Damit will Fairphone zeigen, wie sich der geplante Verkaufspreis von 525 Euro zusammensetzt.

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Den Hauptanteil des Preises machen mit 340 Euro die Produktionskosten für das Smartphone aus. Aufgrund eines eigenen Designs mit modularer Bauweise sowie besserer Hardware sind die Produktionskosten höher als beim ersten Fairphone. Von den 340 Euro werden alleine 230,30 Euro für die Rohstoffe verwendet, der Rest unter anderem für die Montage des Smartphones und den Arbeiterfonds, den Fairphone auch beim neuen Hersteller einrichten wird.

  • Das auseinandergenommene Fairphone 2 (Bild: Fairphone)
  • Das Fairphone 2 in einer Explosionszeichnung. Die vom Nutzer entfernbaren Module sind an den blauen Markierungen der Schraublöcher erkennbar. (Bild: Fairphone)
  • Um die drei Module im Inneren des Fairphone 2 auszubauen, benötigt man einen Torx-Schraubendreher. (Bild: Daria Koreniushkina/Fairphone)
  • Das ausgebaute Hauptkamera-Modul; gut erkennbar links im Bild die Pogo-Pins, über die das Modul die Verbindung zum Smartphone herstellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundgerüst des Fairphone 2 mit ausgebautem Hauptkamera-Modul. Am oberen Rand ist ein weiteres Modul erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Um das Display zu entfernen, müssen die beiden blauen Schieber nach innen geschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 mit abgenommener Rückseite und entnommenem Akku (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Grundgerüst des Fairphone 2 mit ausgebautem Hauptkamera-Modul. Am oberen Rand ist ein weiteres Modul erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Vom Verkaufspreis von 525 Euro gehen 118 Euro an Steuern und Margen für den Vertrieb ab. 33 Euro werden für Investitionen in die Entwicklung weiterer Smartphones und soziale Projekte verwendet, weitere 25 Euro für die Erhaltung des Geschäftsbetriebs - davon etwa 4,76 Euro für Verwaltungskosten und 6,48 Euro für Marketing und Kommunikation.

Nettogewinn beträgt 9 Euro

Werden alle Abzüge addiert, bleiben von den 525 Euro 9 Euro Nettogewinn übrig. Dieser wird laut Fairphone für die Begleichung unerwarteter Kosten oder für zusätzliche Investitionen in soziale Projekte zurückgelegt.

Das Fairphone 2 soll im November 2015 an die ersten Vorbesteller ausgeliefert werden. Die Kostenaufschlüsselung basiert auf einer erwarteten Produktion von 140.000 Fairphones pro Jahr und einem Wechselkurs von 1,08 US-Dollar pro Euro.

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Moe479 10. Sep 2015

Also soll man, deiner Meinung nach auf blauen Dunst hin wetten, dass einem ein...

Heldbock 10. Sep 2015

Zumindest würde ich gerne die Kostenaufstellung von so einem iPhone 6S Plus sehen, das...

SchmuseTigger 10. Sep 2015

Minen die nicht in Krisengebieten sind. So wird das definiert.

Sebbi 09. Sep 2015

Man beachte den letzten Satz des Artikels ... bei erwarteten 140000 Geräten pro Jahr...


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