Abo
  • Services:
Anzeige
Das neue Fairphone 2 kann leicht in seine Einzelteile zerlegt werden.
Das neue Fairphone 2 kann leicht in seine Einzelteile zerlegt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Fairphone 2 ausprobiert: Fairer Display-Tausch in unter einer Minute

Das neue Fairphone 2 kann leicht in seine Einzelteile zerlegt werden.
Das neue Fairphone 2 kann leicht in seine Einzelteile zerlegt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Bei seinem neuen Modell verwendet Fairphone mehr konfliktfrei abgebaute Rohstoffe und eine modulare Bauweise, dank der sich das Smartphone leicht reparieren lässt. Außerdem hat es eine bessere Hardware als der Vorgänger. Golem.de war in Amsterdam und hat sich den neuen zweiten Prototyp angesehen.
Von Tobias Költzsch

Das Fairphone 2 soll wie das erste Fairphone des gleichnamigen niederländischen Startups ein fairer produziertes, nachhaltigeres Smartphone sein. Anders als das erste Fairphone beruht das neue Modell auf einem eigenen Entwurf - die erste Version war im Grunde ein bereits bestehendes Design des chinesischen Herstellers Guohong (vormals Ahong). Golem.de hat Fairphone in Amsterdam besucht, sich mit dem Hersteller über das neue Smartphone unterhalten und sich den neuen zweiten Prototyp ausgiebig angesehen.

Anzeige

Fairphone hat sich bei seinem zweiten Smartphone-Modell für eine modulare Bauweise entschieden. Da das Smartphone komplett selbst entwickelt wurde, konnte eine derartige Konstruktion von Anfang an berücksichtigt und gezielter fair gehandelte Rohstoffen verwendet werden. Das Fairphone 2 wird bei einem neuen Fertigungspartner in China hergestellt: Dieser hat sich bereit erklärt, die Anforderungen Fairphones bezüglich der fair abgebauten Rohstoffe und der Arbeitsbedingungen zu erfüllen und gleichzeitig mit erwarteten 100.000 Geräten pro Jahr eine nur relativ kleine Marge zu produzieren. Wie beim ersten Fairphone wird auch beim neuen Modell versucht, möglichst viele konfliktfrei erwirtschaftete Mineralien zu verwenden, sowie die Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter zu verbessern.

  • Das auseinandergenommene Fairphone 2 (Bild: Fairphone)
  • Das Fairphone 2 in einer Explosionszeichnung. Die vom Nutzer entfernbaren Module sind an den blauen Markierungen der Schraublöcher erkennbar. (Bild: Fairphone)
  • Um die drei Module im Inneren des Fairphone 2 auszubauen, benötigt man einen Torx-Schraubendreher. (Bild: Daria Koreniushkina/Fairphone)
  • Das ausgebaute Hauptkamera-Modul; gut erkennbar links im Bild die Pogo-Pins, über die das Modul die Verbindung zum Smartphone herstellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundgerüst des Fairphone 2 mit ausgebautem Hauptkamera-Modul. Am oberen Rand ist ein weiteres Modul erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Um das Display zu entfernen, müssen die beiden blauen Schieber nach innen geschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 mit abgenommener Rückseite und entnommenem Akku (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Grundgerüst des Fairphone 2 mit ausgebautem Hauptkamera-Modul. Am oberen Rand ist ein weiteres Modul erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Äußerlich sah der uns gezeigte Prototyp bereits wie ein fertiges Smartphone aus - lediglich die etwas weiche Hülle wies darauf hin, dass es sich noch nicht um ein Serienmodell handelt. Die Rückseite des Fairphone 2 kann komplett abgenommen werden und ähnelt einer Schutzhülle, wie sie sich zahlreiche Smartphone-Nutzer extra für ihr Gerät kaufen. Auf der Vorderseite erhebt sich die Hülle merklich über den Display-Rand und soll so den Bildschirm schützen.

Stürze sind kein Problem

Dank der Hülle und einer insgesamt robusten Bauweise soll das Fairphone 2 Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,85 Metern überstehen - was uns der bei Fairphone für die Produktstrategie zuständige Miquel Ballester bewies. Auch mehrere Stürze auf harten Boden konnten dem Smartphone nichts anhaben. Aufgrund der Hülle ist das Fairphone 2 etwas dicker als andere aktuelle Smartphones, wirkt aber dennoch nicht unhandlich - eben wie ein dünnes Smartphone mit Schutzhülle.

Wird die Hülle abgenommen, hat der Nutzer den kompletten inneren Aufbau des neuen Fairphones in der Hand. Leicht kann jetzt der Akku gewechselt werden - ein absoluter Standard bei Fairphone und Teil der Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens. Auch die Einschübe für die SIM- und Micro-SD-Karten findet sich hier. Am unteren Ende fallen zwei blaue Schieberegler auf: Hier beginnt der spannende Teil des Fairphone 2.

Display-Wechsel leicht gemacht 

eye home zur Startseite
mnementh 09. Aug 2015

Klar interessiert es keine relevante Menge. Das dies nichts bewegt ist aber Unsinn. Wenn...

EQuatschBob 07. Aug 2015

Das Ding ist ja gigantisch. Fast 2cm länger und über 1cm breiter als mein derzeitiges...

EQuatschBob 07. Aug 2015

Ja, genau, es geht (hauptsächlich) um die Treiber. Und da hat Fairphone beim ersten...

katzenpisse 07. Aug 2015

Dann ja. Meinen Ansprüchen würde das 1er aber z.B. nicht mehr genügen, das 2er aber...

Labbm 07. Aug 2015

Also wie gesagt, ich hatte inzwischen schon viele tablets und Smartphones auseinander...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DPD Deutschland GmbH, Aschaffenburg
  2. PTV Group, Karlsruhe
  3. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  4. JOB AG Industrial Service GmbH, Hannover (Home-Office)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. 8,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  2. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  3. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  4. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  5. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  6. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  7. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf

  8. Sparc M8

    Oracles neuer Chip ist 40 Prozent schneller

  9. Cloud

    IBM bringt die Datenmigration im 120-Terabyte-Koffer

  10. Fire HD 10

    Amazon bringt 10-Zoll-Full-HD-Tablet mit Alexa für 160 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

  1. Re: Unfähige Firma

    ldlx | 17:39

  2. Re: Patch? Sorry, aber das ist ein simples...

    ldlx | 17:37

  3. Re: Fire HD 10: Ganz schön teuer

    iKnow23 | 17:34

  4. Packt bloß nicht das Teaserbild in die...

    the_second | 17:33

  5. Re: Die Idee dahinter ist die Unfähigkeit...

    bolzen | 17:32


  1. 17:01

  2. 16:46

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 16:11

  6. 16:02

  7. 15:50

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel