Abo
  • Services:

Erneuerbare Energie: Brennstoffzelle aus dem 3D-Drucker

Schicht für Schicht: US-Forscher haben die Tinten entwickelt, mit denen sie Brennstoffzellen per 3D-Druck herstellen wollen. Das soll ganz neue Designs der Zellen ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Festoxidbrennstoffzelle (Symbolbild): Tinten aus keramischen Partikeln, Bindemittel und Lösungsmittel
Festoxidbrennstoffzelle (Symbolbild): Tinten aus keramischen Partikeln, Bindemittel und Lösungsmittel (Bild: Wikipedia:jmsanta, degreen/CC-BY-SA 3.0 de)

Eine Brennstoffzelle mit 3D-Drucker herstellen wollen Forscher aus den USA. Sie hätten eine Reihe von Tinten zusammengemischt, aus denen ein 3D-Drucker eine keramische Brennstoffzelle aufbauen könne, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. über duerenhoff GmbH, Berlin

Ziel ist es, eine Festoxidbrennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell, SOFC) zu bauen. Der 3D-Drucker soll nacheinander deren verschiedene Komponenten herstellen: Anode, Kathode, Elektrolyt und Verbindungsstück. Dazu haben die Forscher um Ramille Shah verschiedene Tinten gemischt.

Lösungsmittel verdunsten unterschiedlich schnell

Die Tinten bestehen zu 70 bis 90 Prozent aus verschiedenen keramischen Partikeln. Hinzu kommen ein Bindemittel sowie verschiedene Lösungsmittel. Diese haben unterschiedliche Verdunstungseigenschaften: Einige verdunsten sehr schnell, so dass die Tinte schnell aushärtet. Andere sind weniger flüchtig. Sie sorgen dafür, dass die Tinte feucht genug bleibt, damit sie sich mit der nächsten Lage, die der Drucker ausbringt, verbinden kann.

Auf diese Weise kann der 3D-Drucker die Brennstoffzelle Schicht für Schicht aufbauen. Fertig ist sie allerdings noch nicht: Wie jedes Werkstück aus Keramik muss auch die SOFC noch in den Ofen. Dort wird die Zelle bei einer Temperatur von über 1.200 Grad gebrannt.

3D-Druck ermöglicht neue Formen

Eine Brennstoffzelle in einem Arbeitsgang mit einem 3D-Drucker herzustellen, sei einfacher, als die Einzelteile zusammenzubauen, sagte Adam Jakus aus dem Team von Shah bei der Vorstellung. Der große Vorteil des 3D-Drucks sei aber, dass die Komponenten oder die ganzen Brennstoffzellen in Formen hergestellt werden könnten, die sonst nicht möglich seien.

Sie hätten beispielsweise flache Werkstücke gedruckt und diese vor dem Brennen gefaltet oder gerollt, berichtete Jakus. So könnten Brennstoffzellen etwa rund werden. Das Team um Shah wolle sich allerdings um die Tinten kümmern und die Gestaltung der SOFCs den Brennstoffzellenexperten überlassen.

Jakus hat die gedruckte Brennstoffzelle auf dem Herbsttreffen der Materials Research Society vorgestellt. Die Konferenz fand in der vergangenen Woche in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts statt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. bei Alternate.de
  3. 449€

FreiGeistler 09. Dez 2014

Wusste gar nicht dass man den Schweizer so sehr rauslesen kann? 0o


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /