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Solarflugzeug Si2 (bei einem Testflug über Abu Dhabi): Wenn sich das Wetter bessert, geht es weiter.
Solarflugzeug Si2 (bei einem Testflug über Abu Dhabi): Wenn sich das Wetter bessert, geht es weiter. (Bild: Solar Impulse)

Solare Impulse: Solarflugzeug muss Pazifiküberquerung unterbrechen

Solarflugzeug Si2 (bei einem Testflug über Abu Dhabi): Wenn sich das Wetter bessert, geht es weiter.
Solarflugzeug Si2 (bei einem Testflug über Abu Dhabi): Wenn sich das Wetter bessert, geht es weiter. (Bild: Solar Impulse)

Schlechtes Wetter bringt die Pläne von Solar Impulse durcheinander: Pilot André Borschberg muss die Überquerung des Pazifiks unterbrechen. Dennoch hat er einen neuen Rekord aufgestellt.

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Probleme bei der Weltumrundung von Solar Impulse: Pilot André Borschberg muss den Flug von China nach Hawaii unterbrechen. Er wird am Nachmittag mit seinem Solarflugzeug in Japan landen. Grund ist schlechtes Wetter.

Borschberg war am 30. Mai gegen 20:40 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) in Nanjing in Ostchina gestartet. Ziel der über 8.000 Kilometer langen Etappe war Hawaii. Die geplante Flugzeit waren sechs Tage und fünf Nächte.

Meteorologen warnen vor Wetterumschwung

Allerdings macht eine Schlechtwetterfront den Flug unmöglich. Schon in der Nacht zum Montag (MESZ) hatten Meteorologen in der Kommandozentrale in Monaco vor dem Wetterumschwung gewarnt. Borschberg ging über dem Japanischen Meer in eine Warteposition. Am Montagvormittag (MESZ) fiel dann die Entscheidung, die Etappe abzubrechen. Gegen 16 Uhr MESZ werde Borschberg in Nagoya landen, twitterte Solar Impulse. Sobald sich das Wetter bessert, soll der Flug fortgesetzt werden.

  • In 12 Etappen um die Welt: die Route der Solarflieger (Bild: Solar Impulse)
  • Letzte Vorbereitungen: Si2 auf einem Tesflug über Abu Dhabi, wo die Weltumrundung auch startet (Foto: Solar Impulse)
  • Si2 ist ein Flugzeug, das mit Solarenergie fliegt. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Tragflächen und Rumpf sind mit Solarzellen ausgelegt. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Die Konstruktion ist recht filigran. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Die Spannweite der Tragflächen ist größer als die einer Boeing 747. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Tragflächen und Rumpf sind in Leichtbauweise aus Verbundwerkstoffen gebaut. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Die Solarzellen sind nur etwa so dick wie ein Haar. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Das Cockpit ist nur etwa 4 Kubikmeter groß. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Um Gewicht zu sparen, passt nur ein Pilot hinein.  (Foto: Merz/Solar Impulse)
  • Die beiden Piloten André Borschberg (l.) und Bertrand Piccard werden sich beim Fliegen abwechseln. (Foto: Revillard/Solar Impulse)
  • Wenn alles gutgeht, kehrt Si2 Ende Juli oder Anfang August wieder nach Abu Dhabi zurück. (Foto: Solar Impulse)
In 12 Etappen um die Welt: die Route der Solarflieger (Bild: Solar Impulse)

Er sei auf dem Weg nach Nagoya, twitterte Borschberg am Vormittag. Er sei enttäuscht, dass er seinen Weg nicht fortsetzen könne und danke den japanischen Behörden für ihre Unterstützung. Dennoch hat der ehemalige Pilot der Schweizer Luftwaffe einen Rekord aufgestellt: Um 8:50 Uhr (MESZ) war er über 36 Stunden in der Luft. Es sei der längste und weiteste Flug in einem Solarflugzeug, sagte Bertrand Piccard.

Si2 fliegt mit Sonnenenergie

Si2, offiziell Solar Impulse HB-SIB, ist ein Flugzeug, das mit Sonnenenergie fliegt. Es hat eine Spannweite von 72 Metern, wiegt aber nur 2,3 Tonnen. Angetrieben wird das Solarflugzeug von vier Elektromotoren mit einer Maximalleistung von jeweils 15 Kilowatt. Mit Strom versorgt werden sie von über 17.000 Solarzellen auf der Oberseite der Tragflächen.

In den Motorgondeln befinden sich Akkus, die tagsüber geladen werden und bei Dunkelheit Strom für die Motoren liefern. Zudem kann der Pilot Energie in Form von Höhe speichern: Tagsüber steigt das Flugzeug bis auf etwa 8.500 Meter Höhe. Nach Sonnenuntergang sinkt es bis auf 1.500 Meter ab.

Schlechtes Wetter gefährdet Si2

Da das Flugzeug sehr leicht ist, bringt schlechtes Wetter es in Gefahr. Schon eine Bö von 18 Kilometern pro Stunde - das ist Windstärke 3 - kann Si2 zu schaffen machen. Einen Testflug mit dem Vorgänger Solar Impulse HB-SIA musste Borschberg 2012 abbrechen: Der Gegenwind war so stark, dass er das Flugzeug rückwärtsschob.

Am 9. März sind Borschberg und Piccard, die beiden Initiatoren von Solar Impulse, in Abu Dhabi zu einer Weltumrundung mit Si2 gestartet. In zwölf Etappen wollen sie etwa auf der Höhe des Wendekreises des Krebses einmal um den Globus fliegen. Ziel ist, für nachhaltige und saubere Technik zu werben.


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Ach 02. Jun 2015

Ich würde sagen, Picard und seine Team haben ihren Job gemacht :]. Eine nachhaltige...



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