Faires Smartphone: Fairphone 2 erreicht erstes Crowdfunding-Ziel

15.000 Vorbestellungen wollten die Fairphone-Macher für ihr neues Smartphone bis Ende September 2015 erreichen - ein Ziel, das erreicht wurde. Jetzt gehen die ersten Fairphone-2-Modelle in die Produktion.

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Die Finanzierung der ersten Produktionscharge des neuen Fairphone 2 ist gesichert.
Die Finanzierung der ersten Produktionscharge des neuen Fairphone 2 ist gesichert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Finanzierung der ersten Charge des neuen Fairphone 2 ist gesichert: Am 30. September 2015 haben über 15.700 Käufer das neue faire Smartphone vorbestellt. Das Fairphone-Team hatte die Zahl von 15.000 Vorbestellern als Ziel für den Produktionsstart des Fairphone 2 ausgegeben.

Mit dem so gesammelten Geld werden sowohl die Teile der ersten Produktionscharge finanziert als auch in die weitergehende Produktion investiert. Ab November 2015 sollen die ersten Fairphone-2-Geräte ausgeliefert werden. Dabei werden die Smartphones in der Reihenfolge der Vorbestellungen ausgeliefert: Wer zuerst bestellt hat, bekommt sein Fairphone 2 früher.

  • Das auseinandergenommene Fairphone 2 (Bild: Fairphone)
  • Das Fairphone 2 in einer Explosionszeichnung. Die vom Nutzer entfernbaren Module sind an den blauen Markierungen der Schraublöcher erkennbar. (Bild: Fairphone)
  • Um die drei Module im Inneren des Fairphone 2 auszubauen, benötigt man einen Torx-Schraubendreher. (Bild: Daria Koreniushkina/Fairphone)
  • Das ausgebaute Hauptkamera-Modul; gut erkennbar links im Bild die Pogo-Pins, über die das Modul die Verbindung zum Smartphone herstellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundgerüst des Fairphone 2 mit ausgebautem Hauptkamera-Modul. Am oberen Rand ist ein weiteres Modul erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Um das Display zu entfernen, müssen die beiden blauen Schieber nach innen geschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 mit abgenommener Rückseite und entnommenem Akku (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Grundgerüst des Fairphone 2 mit ausgebautem Hauptkamera-Modul. Am oberen Rand ist ein weiteres Modul erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die jetzigen Vorbesteller bekommen ein Modell, das im Inneren eine Widmung enthalten wird. Bereits beim ersten Fairphone war im Akkudeckel von innen eine Grußbotschaft an die frühen Unterstützer eingraviert. Nach der ersten Vorbestellphase soll das Fairphone 2 langsam auch in den normalen Handel gehen. Geplant ist eine Produktion von 100.000 Geräten pro Jahr.

Wie beim ersten Fairphone wird auch beim neuen Modell versucht, möglichst viele konfliktfrei erwirtschaftete Mineralien zu verwenden sowie die Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter zu verbessern. Dabei ist das Fairphone 2 modular aufgebaut.

Das Display lässt sich in unter einer Minute abmontieren, wie Golem.de in einem Hands on des zweiten Prototyps feststellen konnte. Das macht den Wechsel bei einem Defekt sehr einfach. Im Inneren hat das Fairphone 2 verschiedene Module, in denen die Bauteile des Smartphones gruppiert sind.

Dies ermöglicht es dem Nutzer, auch tieferliegende Hardware bei einem Defekt leicht selbst auszutauschen. Die Ersatzmodule sollen im Onlineshop von Fairphone erhältlich sein.

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