Die französische Datenschutzbehörde CNIL äußert Kritik an Windows 10. Das Nutzerverhalten würde von Microsoft zu intensiv überwacht und auch bei der Sicherheit gebe es Probleme. Microsoft wird aufgefordert, das bisherige Verhalten zu ändern.
Ob Brexit-Votum, US-Wahlkampf oder private Timeline: Automatisierte Programme füllen die sozialen Medien mit Spam und politischen Parolen. Social Bots manipulieren Trends und Meinungen.
Die für Tor entwickelte Erweiterung Selfrando soll mit besserer Code Randomization Schutz gegen Laufzeitangriffe bieten. Sogar Attacken wie jene des FBI gegen den Drogenmarktplatz Silkroad sollen so unmöglich werden.
Ein Update für die jüngst verteilte Android-Version von Googles Chat-App Hangouts ermöglicht es Nutzern, nicht mehr nur Fotos, sondern auch Videoclips zu versenden. Eine weitere Änderung betrifft die Anzeige von SMS-Nachrichten.
Update Auf den Standard-WLAN-Router von Vodafone könne wegen eines Softwarefehlers eine fremde Firmware hochgeladen werden, behauptet eine IT-Firma. Vodafone bestreitet das und verweist auf die schützende Signaturprüfung.
Update Nuki macht Türschlösser auf einfache Weise smart. Im Test schlägt sich das Smart Lock eigentlich gut - dass der Besitzer von einem Gastnutzer ausgesperrt werden kann, ist allerdings nicht das einzige Verwunderliche.
Ein Anbieter verleiht Fritzboxen für 3 Euro bis 5 Euro im Monat. Doch die Netzbetreiber versuchen alle Tricks, um die Nutzer nicht aus dem Routerzwang zu lassen.
Eine Sicherheitslücke im Zusammenspiel von CGI und der Variable HTTP_PROXY ermöglicht es Angreifern bis heute, HTTP-Anfragen von Webanwendungen umzuleiten. Dabei ist die Lücke uralt: Bereits 2001 implementierten einige Softwareprojekte Gegenmaßnahmen.
Maschinen hacken Maschinen: Mit einem Wettbewerb und 4 Millionen US-Dollar Preisgeld will das US-Militär herausfinden, ob sich Sicherheitslücken in Software vollautomatisch stopfen - und ausnutzen lassen.
Schluss mit zu späten Sicherheitspatches für Android: Mit Copperhead OS können Nexus-Nutzer auf ein neues Custom-ROM mit schnellen Sicherheitsupdates und zahlreichen Verbesserungen setzen. Nur Google-Services haben wir nicht zum Laufen gebracht.
Update Religion, sexuelle Vorlieben, politische Haltung: Der Browserverlauf sagt viel über den Nutzer. Google will ihn jetzt komplett für Werbezwecke auswerten - und hat schon mal die Datenschutzrichtlinien geändert.
Geräte des Netzwerkausrüsters Juniper akzeptieren Zertifikate für IPSEC-Verbindungen lediglich anhand des Ausstellernamens. Eine Prüfung der Signatur findet schlicht nicht statt.
Amazon verteilt ein Update für alle Fire-TV-Geräte, um den Start von Apps komfortabler zu gestalten. Vor allem der Wechsel zwischen Apps wird damit noch ein Stück vereinfacht.
Viele Besitzer eines Nexus 5 können die Lautstärke des Smartphones seit dem Juli-Patch nicht mehr ohne Weiteres einstellen. Alles deutet auf einen Fehler im Android-Kernel hin, eine Abhilfe existiert bereits, wenn auch nicht von Google.
Golem-Wochenrückblick Wir haben Sicherheitsprobleme in Kraftwerken aufgedeckt. Tesla verteidigt sein Assistenzsystem. Und Pokémon besetzen Deutschland. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Wasserwerke lahmlegen, fremde Wohnungen überhitzen oder einen Blackout auslösen: Wer weiß, wo er suchen muss, kann all dies über das Internet tun, wie Recherchen von Golem.de und Internetwache.org ergeben haben. Und viele Betreiber wichtiger Anlagen haben keine Ahnung von der Gefahr.
/51Kommentare/Eine Analyse von Sebastian Neef und Tim Philipp Schäfers
Forscher haben entdeckt, dass der alternative Browser Maxthon sicherheitsrelevante Nutzerdaten an einen Server in Peking sendet. Die Daten ließen sich hervorragend für gezielte Angriffe nutzen. Und sie sind nur schlecht gegen Dritte abgesichert.
Eine neue Version der Locky-Ransomware kann jetzt auch Rechner ohne Internetverbindung verschlüsseln. Die Offline-Variante hat für die Opfer immerhin einen kleinen Vorteil.
Nach dem Weggang von Jacob Appelbaum erneuert das Torprojekt alle Direktoren. Unter anderen ersetzt der renommierte Kryptologe und Sicherheitsforscher Bruce Schneier zwei Tor-Gründer.
Ein Fehler in der Druckerverwaltung von Windows ermöglicht es, Schadcode im Netzwerk zu verteilen und mit Systemberechtigung auszuführen. Diese und andere Lücken hat Microsoft heute gepatcht.
Mit einem Update für Samsungs Smartwatch Gear S2 sollen sich Apps direkt von der Uhr aus installieren lassen - ein verbundenes Smartphone soll unnötig werden. Das soll nicht die einzige Verbesserung sein.
Niemals zahlen! Diese Warnung bei Ransomware-Angriffen ist bei einem neuen Vertreter der Spezies besonders angebracht - denn die Malware hat gar keine Wiederherstellungsfunktion.
Die kommende Version 48 des Firefox-Browsers wird erstmals Code in der neuen Programmiersprache Rust verwenden. Das dient dem Umgang mit Media-Dateien, über die oft schwere Sicherheitslücken ausgenutzt werden.
Der Umsatz mit den auf Sicherheit optimierten Blackphone Android-Smartphones von Silent Circle bleibt offenbar deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das Unternehmen steht möglicherweise vor der Insolvenz und wird mittlerweile sogar von einem ehemaligen Geschäftspartner verklagt.
Hunderte Apps versprechen, Fotos mit Filtern schöner zu machen. Keiner gelingt das so gut wie Prisma. Doch Kritiker sprechen von einem Privatsphäre-Albtraum.
Erneut ist ein Router vom Typ Ubee von schweren Sicherheitsproblemen betroffen. Angreifer können Admin-Zugang erlangen und beliebige Kommandos auf dem Gerät ausführen. Das Gerät wird unter anderem von Unitymedia eingesetzt.
Ein Sicherheitsforscher hat ein Werkzeug veröffentlicht, mit dem Nutzer herausfinden können, ob Passwörter bei populären Webdiensten doppelt genutzt werden. Brute-Force-Angriffe sind damit aber nur in der Theorie möglich.
Update Das sehr beliebte Spiel Pokémon Go hat sich das Sammel-Motto offenbar zu Herzen genommen: Beim Einloggen mit einem Google-Konto schnappt sich die App unter iOS fast alle Rechte, die eine App überhaupt verlangen kann. Alles nur ein Versehen, erklärt Hersteller Niantic.
Im Streit um zu Dumpingpreisen verkaufte Hörspiele hat der Zahlungsdienstleister Paypal vor Gericht eine Niederlage erlitten. Das Unternehmen muss dem Inhaber der Urheberrechte die Kontodaten der Betrüger nennen, weil diese Paypal zur Abwicklung der Geschäfte nutzten.
In der kommenden Android-Version will Google mit einer umstrittenen Maßnahme verhindern, dass verschlüsselte Daten von Angreifern mitgelesen werden. Außerdem soll das Betriebssystem vor Erpressungstrojanern schützen.
Einige Hersteller haben Geräte mit der aktuellen Android-Version 6.0 alias Marshmallow versorgt. Besonders eifrig waren Samsung und Huawei, auch mit der Untermarke Honor. Einige ältere Geräte haben ebenfalls ein Update erhalten.
Die neue Windows-10-Vorschauversion für Insider bringt neben zahlreichen Bugfixes auch längere Akkulaufzeiten für Surface-Geräte und ältere Lumia-Smartphones. Verteilt wird die Aktualisierung über den Fast Ring.
Wer in Deutschland vorab das Mobilegame Pokémon Go lädt, handelt sich mit etwas Pech einen Trojaner ein. Noch gefährlicher ist eine Masche, die sich vier junge Kriminelle in den USA ausgedacht haben.
Der Bundesnachrichtendienst hat über Jahre hinweg EU-Regierungen, Ministerien und Medien abgehört. Das halten die Geheimdienstkontrolleure im Bundestag für unverhältnismäßig. Die Spionage habe in vielen Fällen zudem keine relevanten Erkenntnisse gebracht.
Das Mining von Bitcoin ist nur noch halb so lukrativ: Wie erwartet hat der in die virtuelle Währung integrierte Code am Samstag die Belohnung für Mining halbiert.
Update Der umstrittene Privacy Shield ist in Kraft getreten. Kritiker sehen keinen nennenswerten Fortschritt im Vergleich zum Safe-Harbor-Abkommen. Es könnte wieder zu Klagen kommen.
Die Bundesdatenschutzbeauftragte hat eine sehr klare Meinung zu den Spionagepraktiken des BND. Heißt es zumindest. Denn niemand darf sie lesen, sie ist geheim.
Mit Secret Communications sollen künftig auch Facebook-Nutzer verschlüsselt chatten können. Wie Whatsapp setzt der Messenger dabei auf das Signal-Protokoll, Nutzer müssen aber einige Entscheidungen treffen.
Die Verantwortlichen des Mobile World Congress Shanghai warnen ihre Besucher, dass es einen Datenbank-Einbruch gab. Besonders kritisch ist das für diejenigen, die für ein Visum ein Einladungsschreiben brauchten. Außerdem haben Angreifer die Passwörter zahlreicher Industrievertreter im Klartext.
Mit einem neuen Mechanismus sollen kritische Sicherheitslücken in Android schneller geschlossen werden. Dazu probiert Google am Juli-Patchday ein neues Verfahren aus. Das aktuelle Update ist das bislang umfangreichste.
In einem Experiment sichert Google verschlüsselte Verbindungen zwischen Chrome und einigen Google-Domains mit einem Schlüsselaustausch ab, der Sicherheit vor Quantencomputern bieten soll. Der neue New-Hope-Algorithmus kommt in Kombination mit einem bewährten Verfahren zum Einsatz.
Für das Oneplus Three gibt es schon wieder ein Update: Die OxygenOS-Version 3.2.1 soll die nach kurzer Zeit zurückgezogene Version 3.2.0 ersetzen. Diese hatte wohl bei einigen Nutzern zu Problemen geführt.
Der Cybersecurity-Markt konsolidiert sich weiter. Avast hat den Antivirenhersteller AVG gekauft. Die Unternehmen wollen gemeinsam besonders in den Bereichen Smartphones und Internet der Dinge wachsen.
Kurz vor Inkrafttreten der Routerfreiheit zeigt sich erneut, wie wichtig die freie Auswahl von Routern ist: Unitymedia warnt erneut vor einer Sicherheitslücke in den Standardroutern von UPC.
Cross-Site-Scripting macht Spaß: Ein Hacker hat den sächsischen Innenminister Markus Ulbig auf die Fahndungsliste von Interpol gesetzt. Damit wollte er auf eine Sicherheitslücke aufmerksam machen.
Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass die Bundeswehr für ihre IT-Tochter deutlich zuviel Geld bezahle und keine Überwachung der Netze auf Missbrauch durchführe. Der Vorgänger des Unternehmens BWI war bereits für das Projekt Herkules verantwortlich, das hohe Mehrkosten verursacht hatte.
Sind die Cookie-Warnungen bald Vergangenheit? Große Tech-Unternehmen fordern das jedenfalls in einer Konsultation der EU-Kommission. Ihrer Ansicht nach reicht die neue Datenschutzverordnung aus, um die Privatsphäre der Bürger sicherzustellen.
Das Kopierschutzsystem Denuvo galt bislang als nicht knackbar. Russische Hacker sagen nun allerdings, dass sie die PC-Version von Rise of the Tomb Raider gecrackt haben. Ein Vertreter von Denuvo hält das für möglich - aber nicht für allzu schlimm.