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Windows 10: Updates lassen sich unter Umständen 12 Monate aufschieben

Die Update-Prozesse von Windows 10 sind noch immer verwirrend - nicht zuletzt, weil Microsofts Pläne hier noch nicht abgeschlossen sind. Wie Mary Jo Foley nun entdeckt hat, lassen sich Windows Updates länger als gedacht hinauszögern. Es gibt jedoch einige Feinheiten zu beachten.

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Das Windows Update erlaubt unter Umständen eine Verzögerung von bis zu einem Jahr mit einer Pro-Lizenz.
Das Windows Update erlaubt unter Umständen eine Verzögerung von bis zu einem Jahr mit einer Pro-Lizenz. (Bild: Screenshot: Golem.de)

ZDnet-Redakteurin Mary Jo Foley hat sich erneut mit den komplexen Sachverhalten des Windows-Update-Prozesses auseinandergesetzt. Nach derzeitigem Stand lassen sich Windows-Updates nun noch etwas länger hinauszögern, und zwar bis zu zwölf Monate. Bisher war davon ausgegangen, dass das höchstens acht Monaten möglich sein wird.

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Die zwölf Monate gelten aber nicht für alle Anwender. Besitzer eine Home-Lizenz sind ohnehin ausgeschlossen und müssen mit unmittelbaren Updates rechnen. Sie können nur Hardwaretreiber hinauszögern, was bei Treibern manchmal notwendig ist und auch schon für ältere Windows-Versionen galt: Wenn Microsoft etwa einen neuen allgemeingültigen Treiber herausgibt, muss dieser nicht unbedingt besser sein als der vom Hardwarehersteller auf das Gerät hin validierte Treiber.

Die Updateverzögerung steht noch nicht allen zur Verfügung

Wer eine Pro-Lizenz hat, kann hingegen neue Funktionen und Sicherheitsupdates zunächst hinauszögern, sollte der Anwender oder Administrator Bedenken bei der zügigen Installation haben. Hier gilt die bekannte Frist von vier Monaten für den sogenannten Current Branch. Zusätzlich zum Current Branch gibt es noch weitere acht Monate für den Current Branch for Business (CBB), so dass sich die Updates insgesamt um ein Jahr verzögern lassen. Doch diesen CBB werden Heimanwender und kleine Unternehmen mit Pro-Lizenz entweder gar nicht oder zunächst nicht einsetzen. Für diesen Entwicklungszweig braucht es nämlich einen Server mit den Windows Server Update Services (WSUS), dessen Verwaltung sich in kleinen Installationen nicht lohnt.

In den CBB kommt der Anwender aber auch mit dem Windows Update for Business. Nur ist die Arbeit an diesem Werkzeug, für das Microsoft uns geringere laufende Kosten versprach, noch nicht abgeschlossen. Erst dann wird die Option für die breite Masse der kleinen Unternehmen verfügbar.

Wer mehr Verzögerung will, muss weiterhin zur LTSB-Variante (Long-Term Service Branch) von Windows 10 greifen, die es allerdings nur als Deployment-Option einer der Enterprise-Lizenz gibt. Und die kann der Interessent nicht als Retail-Lizenz erwerben. Im LTSB gibt es nur alle zwei bis drei Jahre eine optionale Aktualisierung mit neuen Funktionen. Kunden können so auch die vollen zehn Jahre ihr System ausschließlich mit Sicherheitsupdates versorgen.



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DebugErr 31. Aug 2015

Nicht ganz, die lassen sich doch freiwillig für ein paar Milliönchen Steuergeld noch von...

as (Golem.de) 27. Aug 2015

Hallo, ich kenne leider genug Beispiele, wo das nicht der Fall ist... Es kommt wirklich...

Ach 27. Aug 2015

Das habe ich auch verstanden. Es geht aber um das einfach Prinzip, denn Rechner nicht...

zu Gast 26. Aug 2015

Du kannst den Dienst "wuauserv" (Windows Update) deaktivieren. Er wird dann lange nach...

Lapje 26. Aug 2015

Die beiden unteren habe ich auch bei Win 7 entdeckt, die oberen bisher nicht...


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