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SleepPuppy: schematische Darstellung
SleepPuppy: schematische Darstellung (Bild: Netflix)

Cross-Site-Scripting: Netflix stellt Tool zum Auffinden von Sicherheitslücken vor

SleepPuppy: schematische Darstellung
SleepPuppy: schematische Darstellung (Bild: Netflix)

Der Streamingdienst Netflix erstellt nicht nur aufwendige Eigenproduktionen, sondern entwickelt auch Sicherheitstools. Jetzt hat das Unternehmen ein Werkzeug zum Auffinden von Schwächen von Cross-Site-Scripting vorgestellt.

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Der Streaming-Dienst Netflix stellt auf seinem Github-Profil mit dem Namen Sleepy Puppy seit kurzem ein Sicherheitstool unter offener Lizenz bereit. Es soll das Auffinden von Anfälligkeiten für Cross-Site-Scripting (XSS) in Formularen und anderen Applikationen erleichtern. Ziel der Netflix-Verantwortlichen war es, entsprechende Schwachstellen einfacher zu finden und miteinander vernetzte Systeme besser zu verstehen.

XSS-Schwächen zu finden ist komplex

Web-Applikationen auf XSS-Schwächen zu testen, ist komplex, da Programmierer alle Eingaben und Ausgaben einer Applikation prüfen müssen. Einmal eingegebene Nutzerdaten können in vielen verschiedenen Kontexten auftauchen. Ein im Feld "Vorname" eingegebener Datensatz etwa kann in Buchhaltungssystemen oder im Kundenservice auftauchen. Jedes System kann wiederum für andere Angriffe verwundbar sein. Alle Möglichkeiten vorab manuell zu testen, ist bei komplexen Systemen kaum möglich.

Mit dem neuen Verfahren soll es möglich sein, Schadcode (den "payload") gezielt in ein Web-Frontend zu injizieren, um dann die Auswirkungen auf andere Systeme zu testen. Das System zeigt den Ingenieuren auch an, an welcher Stelle der bösartige Code seine Wirkung entfaltet.

Angreifer nutzen die Schwächen häufig aus

Bei XSS-Schwächen nutzen Angreifer Fehler in Onlineformularen, um Schadcode in Webanwendungen auszuführen. Dies kann funktionieren, wenn die Webanwendung Daten vor der Weiterleitung an den Browser nicht auf Validität überprüft.

SleepPuppy ist nicht das erste Sicherheitstool, das Netflix veröffentlicht. Im vergangenen Jahr veröffentlichte das Unternehmen die Tools Scumblr und Sketchy, zwei Programme, die soziale Netzwerke nach möglichen Angriffen auf Systeme durchsuchen. Das Tool Security Monkey wird genutzt, um ein besseres Monitoring von Amazon-Web-Services (AWS) zu gewährleisten.


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hg (Golem.de) 03. Sep 2015

Danke für den Hinweis. Ist ein Tippfehler und wird morgen früh korrigiert. Einen schönen...



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