Abo
  • Services:
Anzeige
Die IT-Sicherheitsabteilung bei dem gehackten Datingportal Ashley Madison wusste von gravierenden Sicherheitsmängeln.
Die IT-Sicherheitsabteilung bei dem gehackten Datingportal Ashley Madison wusste von gravierenden Sicherheitsmängeln. (Bild: Ashley Madison)

Datenschutz: Ashley Madison wusste von gravierenden Sicherheitsmängeln

Die IT-Sicherheitsabteilung bei dem gehackten Datingportal Ashley Madison wusste von gravierenden Sicherheitsmängeln.
Die IT-Sicherheitsabteilung bei dem gehackten Datingportal Ashley Madison wusste von gravierenden Sicherheitsmängeln. (Bild: Ashley Madison)

Einige Wochen vor dem Angriff des Impact Teams warnten interne Sicherheitsexperten vor gravierenden Mängeln in der Infrastruktur der Webseite.

Anzeige

Aus den geleakten Interna der gehackten Webseite Ashley Madison geht hervor, dass die Sicherheitsabteilung von gravierenden Sicherheitsmängeln der Webseite wusste. Geplant waren wohl eine Prüfung sowie eine Schulung der Mitarbeiter. Zudem soll der ehemalige Sicherheitschef des Unternehmens mehrere Jahre zuvor selbst einen Konkurrenten über einen Hack ausspioniert haben. Das berichtet der IT-Sicherheitsexperte Brian Krebs in seinem Blog.

Demnach versendete der für die IT-Sicherheit verantwortliche Mark Steele eine E-Mail an den Vorstand, in der er beklagte, dass der Code der Webseite voller Cross-Site-Scripting- (XSS) und Cross-Site-Request-Forgery-Schwachstellen (CSRF) sei. Sie sollen laut E-Mail sehr einfach zu entdecken gewesen sein. Diese Schwachstellen hätten meist durch Phishing ausgenutzt werden können. Die Rede ist auch von SQL-Injection-Schwachstellen, die zu Datenlecks führen können. Das Unternehmen erwog demnach eine interne Sicherheitsüberprüfung und eine Schulung der Mitarbeiter. Wie sich das Impact Team Zugang zu der IT-Infrastruktur verschafft hat, ist bislang ungeklärt.

Konkurrenten gehackt

Der ehemalige IT-Sicherheitschef des Unternehmens Rja Bhatia hatte nach eigenen Angaben 2012 die Datenbanken eines damaligen Konkurrenten gehackt. Er berichtete darüber in einer E-Mail an den Chef des Unternehmens, Noel Biderman. Er habe Zugriff auf die gesamte Kundendatenbank erhalten und könne die Daten auch manipulieren, heißt es laut Krebs in der E-Mail. Zuvor hatte der Ashley-Madison-Besitzer Avid Life Media erwogen, das gehackte Unternehmen zu erwerben, die Pläne aber wieder verworfen. Monate nach Bhatias Einbruch soll sich Biderman mit Vertretern der gehackten Webseite getroffen haben. Er fragte Bhatia per E-Mail, ob er das Unternehmen über die Schwachstelle informieren soll. Zumindest per E-Mail erhielt er keine Antwort.

Bhatia hatte kurz nach der Veröffentlichung in einem Gespräch mit Krebs noch bezweifelt, dass die veröffentlichten Daten tatsächlich von Ashley Madison stammen. Bhatia war von seinem ehemaligen Arbeitgeber als Berater hinzugezogen worden. Inzwischen hat das Unternehmen aber bestätigt, dass die veröffentlichten Daten echt sind.


eye home zur Startseite
jg (Golem.de) 25. Aug 2015

Liebe Leser, wegen der erschreckend hohen Anzahl menschenverachtender Kommentare in den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Bodensee, Salem
  2. Meierhofer AG, München, Hannover, Berlin
  3. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  4. Rodenstock GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Resident Evil: Vendetta 14,99€, John Wick: Kapitel 2 9,99€, Fight Club 8,29€ und...
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Netzneutralität

    Warum die Telekom mit Stream On noch scheitern könnte

  2. Polestar

    Volvo will seine Elektroautos nicht verkaufen

  3. Ivoxia NVX 200

    Tischtelefon für die Apple Watch 3

  4. Ultrabook

    Razer steckt vier Kerne in das Blade Stealth

  5. Flughafen

    Mercedes Benz räumt autonom Schnee

  6. Kündigungen

    Tesla soll Mitarbeiter zur Kostensenkung entlassen haben

  7. Datenbank

    Microsofts privater Bugtracker ist 2013 gehackt worden

  8. Windows 10

    Fall Creators Update wird von Microsoft offiziell verteilt

  9. Robert Bigelow

    Aufblasbare Raumstation um den Mond soll 2022 starten

  10. Axon M

    ZTE stellt Smartphone mit zwei klappbaren Displays vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

  1. Re: Update-Politik

    Slurpee | 10:00

  2. Re: Warum nicht umgekehrt?

    wo.ist.der... | 10:00

  3. Re: Berechnung stimmt nicht...

    maxule | 09:59

  4. Re: Warum ein Reihenvierzylinder?

    Azzuro | 09:58

  5. Re: Netgear hat gestern bereits gepatched

    phade | 09:56


  1. 09:01

  2. 08:36

  3. 07:59

  4. 07:46

  5. 07:34

  6. 07:23

  7. 21:08

  8. 19:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel