Mit einem angeblichen Quantengerät soll die iranische Marine unabhängig von GPS navigieren können. Das klingt vertraut - und ist sehr wahrscheinlich Quatsch.
Deutsch Evern will nicht mit einer Antenne von Deutsche Funkturm versorgt werden. Die Telekom hat das Anliegen der Anwohner geprüft und baut nun weiter.
Bei der Kollision in Teilchenbeschleunigern müssten auch Neutrinos entstehen, so die Annahme unter Physikern. Dies konnte nun im Faser-Detektor in Cern nachgewiesen werden.
Forscher behaupten, ein schwarzes Loch im Quantencomputer erschaffen zu haben. Der Kampf um Fördergelder verleitet Wissenschaftler zu solchen Übertreibungen. Das Geld sollte lieber verlost werden.
Die ersten Experimente der 1970er, 80er und 90er Jahre, die die heute die Grundlagen von Quantenkryptographie und Quantencomputern bilden, wurden ausgezeichnet.
Update Die kosmische Hintergrundstrahlung wird gerne als das "Echo des Urknalls" bezeichnet. Dabei ist sie weder beim Urknall entstanden noch ist sie ein Echo. Zeit für eine Klarstellung.
Update Unser beobachtbares Universum ist beim Urknall aus einem winzig kleinen und extrem heißen Feuerball entstanden. Ist es also endlich groß? Und kann man am Rand hinausfallen?
Das Material in weißen Zwergen erreicht eine Dichte von fast einer Tonne pro Kubikzentimeter. Dieser exotische Zustand konnte im Labor ganz kurz erreicht werden.
Der 5GBioShield soll einen "holografischen Quanten-Nano-Layer" gegen 5G-Strahlung aufbauen. Doch es handelt sich nur um einen billigen USB-Stick zum Preis von 315 Euro.
Viele Menschen haben diffuse Angst vor Funkstrahlung. Wir haben nachgeschaut, was eigentlich an den Antennenstandorten der Mobilfunk-Netze gemessen wird und mit dem Bundesamt für Strahlenschutz und anderen gesprochen.
Bisher sind Tarnmäntel noch eine Science-Fiction-Technik. Das Material Quantum Stealth soll das ändern. Objekte, die hinter der Folie liegen, werden für den Betrachter unsichtbar. Statt Kameras und Sensoren bedient sich das Prinzip der Lichtbrechung.
Was haben Jim Peebles, Michel Mayor und Didier Queloz je für uns getan? Sie haben die Frühzeit des Universums untersucht und fremde Welten entdeckt. Golem.de erklärt, wofür ihnen der Physik-Nobelpreis 2019 verliehen wird.
UpdateKopf in den Sand! Erst kam der Urknall, dann entstand zufällig Leben - oder es war alles vollkommen anders. Informationen könnten das Wichtigste im Universum sein, und vielleicht leben wir in einer Simulation.
Mit 3,7 Petaflops wird der VSC-4 Österreichs schnellster Supercomputer werden. Das System von Lenovo steht in der TU Wien und soll für wissenschaftliche Simulationen genutzt werden - etwa um den Anfang des Universums zu erforschen.
Forscher haben mit der ersten Aufnahme eines schwarzen Lochs Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Dafür waren 20 Jahre Vorarbeit und eine internationale Kooperation nötig. Golem.de sprach mit dem Radioastronomen Heino Falcke, der maßgeblich an dem Projekt beteiligt war.
Das Bild des schwarzen Lochs von M87 ging um die Welt. Aber es ist kein Foto. Niemand kann wissen, wie das Objekt wirklich aussieht. Denn acht über die Erde verteilte Radioteleskope machen die Erde nicht zu einem großen Radioteleskop.
Wasserstoff und Helium gehören zu den ersten Elementen, die nach dem Urknall entstanden - und sie bildeten auch das erste Molekül im Universum. Forscher haben das Heliumhydrid-Ion vor knapp 100 Jahren im Labor erzeugt. Mit Hilfe des fliegenden Teleskops Sofia konnten sie es auch im Universum nachweisen.
Ist eine Theorie richtig, nur weil sie schön ist? Nein, sagt Sabine Hossenfelder. In ihrem Buch "Das hässliche Universum" zeigt die theoretische Physikerin, wie das Schönheitsdenken die Wissenschaft lähmt und erklärt dabei recht unterhaltsam die unterschiedlichen Theorien und Modelle der Teilchenphysik.
/104Kommentare/Eine Rezension von Friedemann Zweynert
Arthur Ashkin, Gérard Mourou und Donna Strickland teilen sich den Nobelpreis für Physik im Jahr 2018. Die drei Wissenschaftler forschen im Bereich der Laser-Physik. Ashkin ist der älteste Preisträger der Geschichte, Strickland erst die dritte Frau.
Seit Jahrzehnten sucht Seti den interstellaren Raum nach Signalen ab, die von Außerirdischen stammen könnten. Dabei empfangen die Forscher auch andere astronomisch interessante Daten, wie etwa schnelle Radioblitze. KI hilft bei der Suche.
Informatikerinnen, Physikerinnen und Mathematikerinnen haben es laut einer Studie auf Youtube nicht leicht. Viele Kommentare beziehen sich demnach auf ihr Äußeres und sind beleidigend oder sexistisch.
Lange dachten Forscher, Neutrinos hätten keine Masse. Doch 2011 wiesen zwei Physiker nach, dass sie doch eine haben, und erhielten dafür den Nobelpreis. Mit einer neuen Forschungsanlage am KIT wollen Forscher die Masse der Elementarteilchen bestimmen.
Der Astrophysiker Stephen Hawking selbst nannte sich einmal den "Archetypus eines behinderten Genies". Mit seinen Theorien über die Geheimnisse des Weltalls fesselte er Forscher und Laien zugleich - bis zu seinem Tod.
Können sich Photonen gegenseitig ablenken, also kann Licht Licht streuen? Nein, sagt die klassische Physik, ja, sagt die Quantenphysik. Neue Ergebnisse der Physiker vom LHC legen nahe, dass die Quantenphysik Recht hat.