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Funkstrahlung: 5GBioShield "gegen 5G-Strahlung" enthält keinerlei Technik

Der 5GBioShield soll einen "holografischen Quanten-Nano-Layer" gegen 5G-Strahlung aufbauen. Doch es handelt sich nur um einen billigen USB-Stick zum Preis von 315 Euro.

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5GBioShield enthält keinerlei Technik
5GBioShield enthält keinerlei Technik (Bild: 5GBioShield)

Ein von lokalen Regierungsvertretern in Großbritannien gegen Funkstrahlung angepriesener 5GBioShield kostet umgerechnet 315 Euro und ist nichts als ein billiger USB-Stick mit nur 128 MByte Kapazität. Das berichtet die BBC, die das Gerät hat testen lassen. Laut Ken Munro vom IT-Sicherheitsunternehmen Pen Test Partners befindet sich in dem USB-Stick keinerlei spezielle Technik.

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Das 5GBioShield wurde von Toby Hall, einem externen Mitglied des 5G-Beratungsausschusses des Stadtrats von Glastonbury, einer Kleinstadt in Somerset, empfohlen, der eine Untersuchung der Gefährdung durch 5G-Mobilfunk gefordert hatte. Hall sagte laut BBC: "Wir verwenden dieses Gerät und finden es hilfreich." Bei Amazon sind 100 Stück solcher USB-Sticks mit individuellem Aufdruck für 300 Euro erhältlich.

Vokabular wie aus einem billigen Science-Fiction-Roman

Die Anbieter beschreiben die Funktionsweise des 5GBioShield als ein "holografisches Verfahren der Quanten-Nano-Layer-Technologie", um Schwingungen auszugleichen, die durch "elektrischen Nebel" entstünden, der vor allem von Geräten wie Laptops, schnurlosen Telefonen, WLAN oder Tablets verursacht werde. Der Stick sorge für ein "Gleichgewicht auf atomarer und zellulärer Ebene" gegen die schädliche Wirkung von ionisierender und nicht ionisierender Strahlung.

Der Effekt solle im angeschlossenen Zustand mindestens 40 Meter weit reichen. Sogar wenn der USB-Stick nicht angeschlossen sei, sorge er für einen "aktiven Feldeffekt" des schützenden "Plasmaschildes" im Umkreis von 8 Metern, erklären die Anbieter Anna Grochowalska und Valerio Laghezza.

Auf Nachfragen der BBC zur Funktionsweise sagte Grochowalska: "Wie Sie sicher verstehen werden, sind wir aus offensichtlichen Gründen nicht berechtigt, diese sensiblen Informationen vollständig an Dritte weiterzugeben." Laut dem BBC-Bericht scheinen Grochowalska und Laghezza zuvor am Betrieb von Immortalis beteiligt gewesen zu sein, dessen Nahrungsergänzungsmittel Klotho Formula angeblich den natürlichen Alterungsprozess bei Menschen rückgängig machen sollte. Einfach durch "relativistische Zeitdilatation und eine biologische Quantenverschränkung auf DNA-Ebene".

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Trollversteher 02. Jun 2020

Genau dafuer, um so etwas auszuschliessen, gibt es bei Studien *immer* Kontrollgruppen...

Michael H. 02. Jun 2020

Kannste natürlich machen. Aber für eine Langzeitstudie bräuchtest du auch einen Zeitraum...

Trollversteher 02. Jun 2020

Es geht bei Masken ja auch nicht darum, sich selbst, sondern *andere* vor...

elBarto 30. Mai 2020

Ich finde es auch gut. Man stelle sich vor, ein Spinner glaubt dran und hat dann mit so...

Eheran 30. Mai 2020

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