Abo
  • Services:

Teilchenphysik: LHC-Forscher finden Abweichungen bei Teilchenzerfällen

Große Entdeckung oder nur statistische Schwankungen? Forscher am Teilchenbeschleuniger LHC haben beim Zerfall von Teilchen Abweichungen vom Standardmodell gefunden. Ob es sich dabei um eine wichtige Entdeckung handelt, ist aber noch nicht sicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Simulation eines Ereignisses im Experiment LHCb
Simulation eines Ereignisses im Experiment LHCb (Bild: Cern)

Forscher des Experiments Large Hadron Collider beauty (LHCb) am Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) haben eine mögliche Abweichung vom Standardmodell entdeckt: Beim Zerfall von B0-Mesonen erhielten sie andere Ergebnisse als erwartet.

Stellenmarkt
  1. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Das Standardmodell sagt voraus, dass ein B0-Meson in ein angeregtes Kaon und ein Elektronen- oder Myonenpaar zerfällt. Zwar ist ein Myon etwa 200 Mal schwerer als ein Elektron. Doch interagieren sie auf die gleiche Art und Weise mit den Grundkräften des Universums - das wird als Lepton-Universalität bezeichnet.

Symmetrie von Myonen und Elektronen

Deshalb sollten bei einem Zerfall eines B0-Mesons "bis zu einem kleinen und kalkulierbaren Effekt aufgrund der Massendifferenz" Elektronen und Myonen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit erzeugt werden. Bisherige Experimente hatten die Symmetrie von Myonen und Elektronen auch bestätigt.

Die LHCb-Forscher haben jetzt aber eine Abweichung festgestellt: Nach ihren Ergebnissen traten Zerfälle, in denen Myonen erzeugt wurden, weniger häufig auf als Zerfälle, in denen Elektronen erzeugt wurden. Die Daten stammen aus der ersten Nutzungsperiode des LHC, des Run 1.

Zwar handele es sich um "faszinierende Abweichungen", sagt das europäische Kernforschungszentrum Cern. Doch es sei zu früh, um eine schlüssige Aussage zu treffen: Die Ergebnisse haben aber eine statistische Sicherheit von 2,2 bis 2,5 Sigma - erst ab 5 Sigma sprechen Forscher von einer Entdeckung. Die LCHb-Forscher wollen jetzt Daten aus dem Run 2 auswerten, um herauszufinden, ob es sich bei den Ergebnissen tatsächlich um neue Physik handelt oder ob es nur statistische Schwankungen waren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. (-57%) 12,99€
  3. 2,29€
  4. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€

Eheran 19. Apr 2017

Anderen sind schon 80% mehr als genug Wahrscheinlichkeit um von einem Fakt zu sprechen...


Folgen Sie uns
       


Detroit Become Human - Fazit

Die Handlung von Detroit: Become Human gefällt uns gut. Sie ist hervorragend geschrieben, animiert und geschnitten. Die Geschichte der Androiden wirkt auch im Vergleich mit früheren Werken von Quantic Dream viel erwachsener und intelligenter, vor allem gegenüber dem direkten Vorgänger Beyond Two Souls.

Detroit Become Human - Fazit Video aufrufen
Gemini PDA im Test: 2004 ist nicht 2018
Gemini PDA im Test
2004 ist nicht 2018

Knapp über ein Jahr nach der erfolgreichen Finanzierung hat das Startup Planet Computers mit der Auslieferung seines Gemini PDA begonnen. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, längere Texte lassen sich aber mit Geduld durchaus damit tippen. Die Frage ist: Brauchen wir heute noch einen PDA?
Ein Test von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. Atom Wasserfestes Mini-Smartphone binnen einer Minute finanziert
  2. Librem 5 Freies Linux-Smartphone wird größer und kantig
  3. Smartphone-Verkäufe Xiaomi erobert Platz vier hinter Huawei, Apple und Samsung

3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


    Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
    Sonnet eGFX Box 650 im Test
    Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

    Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
    2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
    3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

      •  /