Die Distribution Raspbian soll das Raspberry Pi deutlich beschleunigen. Anders als mit dem bisherige Debian-Image kann mit Raspbian auch die Gleitkomma-Einheit des Minirechners genutzt werden.
Mit ein wenig Selbstironie und einem kostenlosen Angebot versucht Oracle, CentOS-Nutzer vom Wechsel auf Oracle Linux zu überzeugen. Beide Linux-Distributionen basieren auf Red Hat Enterprise Linux.
Das Jumpshot-Projekt will es Anwendern einfach machen, ihren Windows-Rechner zu reparieren. Jumpshot soll ein Linux-System starten und verschiedene Reparatur- und Optimierungsoptionen per Mausklick aufrufen können.
Mit Scherzen über gekochte - "steam'd"- Pinguine geht das offizielle Blog des Valve-Linux-Teams online. Die Entwickler stellen darin den aktuellen Status ihrer Arbeit vor und gewähren Einblicke in ihre langfristigen Pläne.
Die Stadtverwaltung Helsinki soll eine Migration zu Openoffice.org mehr als 21 Millionen Euro kosten. Die FSFE bezweifelt dies stark, erhält aber keine Details zur Berechnung, die von Gartner stammt.
Das XBMC-Team entwickelt sein freies Media-Center für Android. Bislang gibt es nur den Quellcode. Später soll XBMC auf Tablets sowie Settopgeräten und sogar auf Smartphones laufen.
Wem das Raspberry Pi zu langsam ist, dem könnte die Entwicklerplatine Odroid-X gefallen. Die hat die Vierkern-CPU Exynos, die auch in Samsungs Galaxy S3 zum Einsatz kommt.
Mit Verspätung haben die Entwickler einen ersten Release Candidate von Opensuse 12.2 freigegeben. Zahlreiche wichtige Systemkomponenten wurden aktualisiert, darunter der Bootmanager Grub 2.0.
Der Mitautor der GPLv3 arbeitet an einer nächsten Version. Sie soll kompatibel zu allen bisherigen GPL-Lizenzen, leichter zu verstehen und kürzer sein.
Sandisk hat das Softwareunternehmen Schooner gekauft. Damit erhält der Flash-Hersteller Zugriff auf die Software Membrain, die eine kommerzielle Umsetzung des bekannten Cache-Servers memcached ist.
Das Team der Blender Foundation hat eine erste Alpha von Sintel the Game nach dem gleichnamigen Open-Source-Film freigegeben. Die Hauptdarstellerin Sintel muss sich durch Garway kämpfen.
Google hat den Quellcode zu Android 4.1 freigegeben. Damit können alternative Projekte wie Cyanogenmod an einer Portierung der aktuellen Android-Version arbeiten.
Der Intel-Angestellte und ehemalige Mandriva-Mitarbeiter Eugeni Dodonov ist bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen. Zuletzt arbeitete er an den Grafiktreibern für den Linux-Kernel.
Das Raspberry Pi geht in die Massenproduktion. Wir haben uns die verschiedenen Einsatzgebiete der kleinen Platine angeschaut. Mit dem Rechner zu basteln macht Spaß, erfordert aber reichlich Geduld.
Seit 2000 wird Enlightenment E17 entwickelt. Nun soll eine stabile finale Version des freien Desktops veröffentlicht werden. Ein neuer Release Manager hat das versprochen.
Mozilla stellt seinen E-Mail-Client Thunderbird zwar nicht ein, will aber keine neuen Funktionen mehr für die Software entwickeln. Thunderbird hat für Mozilla keine Priorität.
Mit der Veröffentlichung von Gnome 3.5.3 zeigen die Entwickler den gegenwärtigen Entwicklungsstand der für Ende September 2012 geplanten Version 3.6 des freien Desktops.
Die kommende Version 3.0 der Groupware Kolab bringt teils grundlegende Änderungen mit. Deshalb hat sich der Veröffentlichungstermin abermals verschoben. Stattdessen wurde Version 2.4 freigegeben.
Clemens Tönnies will mit seinem Unternehmen Blue Systems künftig Kubuntu fördern. Zunächst will er die Community kennenlernen. Viel Einfluss nehmen will er aber nicht.
Das Team rund um die alternative Android-Distribution Cyanogenmod hat angekündigt, dass die kommende Version Cyanogenmod 10 heißt. Sie wird auf Android 4.1 alias Jelly Bean basieren.
Google hat dem Flash-Plugin unter Linux einen zweiten Sicherheitsmechanismus spendiert. Unter Ubuntu 12.04 64-Bit sperrt Seccomp neben dem PPAPI den Flash Player in eine Sandbox ein.
Auch ohne Nokia wird Qt eine gute Zukunft haben, glauben die meisten KDE-Entwickler auf ihrem Jahrestreffen. Es gebe schlicht zu viele Entwickler mit großem Interesse an dem Framework, nicht zuletzt das KDE-Projekt selbst.
1.7.9-jumbo-6 lautet die aktuelle Versionsnummer des Passwortknackers John the Ripper. Es soll sich laut Entwickler um das größte Update bisher handeln. Mit Hilfe von GPUs lassen sich beispielsweise WPA-PSK-Passwörter offenlegen.
Fehlende Kommunikation zwischen der Systemzeit des Linux-Kernels und dem High-Resolution-Timer ist schuld daran, dass die Schaltsekunde zahlreiche Server aus dem Tritt brachte.
Wer Diablo 3 auf einem Linux-Rechner mit Wine spielt, hat seit einigen Tagen Probleme: Zahlreiche Nutzer berichten, dass Blizzard ihren Account dauerhaft gesperrt hat. Die Entwickler sagen hingegen, dass Linux inoffiziell durchaus toleriert wird.
Die Softwarepakete für Debian 7 alias Wheezy werden bis zur Veröffentlichung der Linux-Distribution eingefroren. Künftig dürfen nur noch Fehler korrigiert werden. Neue Funktionen sollen nur noch im Ausnahmefall hinzukommen.
Aus Mozillas mobilem Betriebssystem Boot to Gecko wird "Firefox OS". Erste Geräte mit dem auf HTML5 basierenden System kommen von TCL und ZTE, Telekom und andere unterstützen die Entwicklung.
Im Google Play Store ist nun die erste offizielle Betaversion von VLC für Android erschienen. Sie ist auf eine bestimmte Hardwareausstattung optimiert, Varianten für unterschiedliche Chips sollen folgen.
Open ROV ist ein günstiger Tauchroboter, der der Unterwasserforschung etwas von ihrer Exklusivität nehmen soll. Den Open-Source-Roboter zu steuern sei wie ein Computerspiel zu spielen, sagen die Entwickler.
Update Mit teils massiven Ausfällen hat die Schaltsekunde in der Nacht zum 1. Juli 2012 unter anderem dem Linux-Kernel, MySQL und Java-basierten Anwendungen Probleme bereitet. Betroffen waren unter anderem Qantas, Reddit und Mozilla.
Der Mediaplayer VLC ist in der Version 2.0.2 erschienen. Sie beseitigt zahlreiche Fehler in der Twoflower-Serie und und bringt neue Funktionen für die Mac-Version.
Google übernimmt die Entwicklung des Flash-Plugins für Linux. Er soll aber nur in dessen Browser Chrome enthalten sein. In der aktuellen Version 20 übernimmt Google erstmals diese Aufgabe. Adobe hat die Entwicklung des Flash-Players für Linux bereits eingestellt.
In die zweite Alpha der für Oktober 2012 geplanten Version 12.10 von Ubuntu haben die Entwickler bei Canonical eine Vorabversion des Linux-Kernels 3.5 integriert. Auf den Installationsmedien wird nur noch Python 3 ausgeliefert.
Das Owncloud-Team hat Owncloud 4.0.4 veröffentlicht, das zahlreiche Fehlerkorrekturen enthält. Dazu gibt es den neuen Qt-basierten Client auch für Mac OS X und eine Beta der Android-App.
Red Hat hat seinen Storage Server auf Version 2.0 aktualisiert. Die NAS-Appliance basiert auf Red Hat Enterprise Linux 6 und GlusterFS 3.3. Red Hat erwirbt Fusesource und damit dessen Integrations- und Messaging-Plattform.
In der Virtualisierungsumgebung Qemu und KVM lässt sich UEFIs Secure Boot nutzen. Der noch experimentelle Code stammt von Linux-Entwickler James Bottomley.
Für die erste Beta von KDE SC 4.9 hat das Team weitere Anwendungen auf QML portiert und übernimmt Funktionen aus Plasma Active. Der Dolphin-Initiator verlässt frustriert das KDE-Projekt.
Der Bootloader Grub ist erstmals mit einer runden Versionsnummer freigegeben worden. Grub 2.00 enthält eine Reihe neuer Treiber, die auch Dateisysteme für Wechselmedien unterstützen. Erstmals ist ein Theme enthalten.
Noch ist es ein Forschungsprojekt, doch die neue Browserengine Servo, an der Mozilla derzeit arbeitet, könnte einst Gecko in Firefox ersetzen. Servo ist von Grund auf für Prozessoren mit vielen Kernen ausgelegt.
HP hat sämtliche Teile des mobilen Betriebssystems WebOS 3.0.5 für das Touchpad als Community Release veröffentlicht. Es handelt sich nicht um Open WebOS, betont die Community.
Die alternative Android-Distribution Cyanogenmod 9.0 ist als Release Candidate erschienen. Sie basiert auf Android 4.0 und unterstützt zahlreiche Smartphones und Tablets.
Das aktuelle Crossover 11.2 für Linux und Mac OS X basiert auf dem Windows-API-Nachbau Wine 1.4.1. Unter anderem sollen mit dem aktuellen Crossover die Microsoft-Anwendungen Visio 2010 und Project 2010 laufen.
Der Btrfs-Entwickler Josef Bacik verlässt Red Hat und arbeitet künftig für den Storagespezialisten Fusion-IO. Er folgt damit seinem Kollegen Chris Mason, der vor wenigen Tagen von Oracle zu Fusion-IO wechselte.
Mozilla hat Firefox 14 für Android in einer grundlegend überarbeiteten Version veröffentlicht. Dank nativem User Interface und GPU-Beschleunigung soll Firefox Mobile der derzeit schnellste Browser für Android-Geräte sein.
Der Brite Richard O'Dwyer soll wegen des Betreibens von TVShack an die USA ausgeliefert werden. Dagegen spricht sich Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia, in einer seiner seltenen politischen Interventionen aus.
Ein Firewall-Server von Microsoft sortiert die Spendenwebseite der FSF als Glücksspiel ein. Bis der Fehler behoben ist, leitet die FSF Anfragen einfach um.