Mozilla Marketplace: Mozilla testest Desktop Web Apps

Mozilla arbeitet seit geraumer Zeit an einer Plattform für Web-Apps, also mit Webtechnik erstellten Apps, die über einen Appstore verteilt werden, der in diesem Fall Mozilla Marketplace heißt. Nutzer sollen die entsprechenden Apps mit wenigen Klicks kaufen oder kostenlos herunterladen können. Der wesentliche Unterschied zu den App-Plattformen von Apple, Google oder Microsoft: Mozilla setzt konsequent auf Webstandards.
Im Februar 2012 öffnete Mozilla seinen Marketplace für Entwickler, die seitdem ihre Web-Apps einreichen können. Der Mozilla Marketplace(öffnet im neuen Fenster) ist nur ein Bestandteil von Mozillas "Web Apps Platform". Hinzu kommen zahlreiche neue APIs, mit denen Mozilla Web-Apps die gleichen Möglichkeiten verschaffen will, wie sie native Apps haben. Auch Mozillas Identitätsplattform Persona, die auf BrowserID basiert, ist Bestandteil der Plattform.
Mit den aktuellen Nightly Builds von Firefox können nun Mozillians(öffnet im neuen Fenster) , wie Mozilla die Mitglieder der Mozilla-Gemeinschaft nennt, den Mozilla Marketplace testen, müssen sich zuvor aber freischalten lassen, erläutert Jason Smith(öffnet im neuen Fenster) , der sich bei Mozilla um die Qualitätssicherung kümmert.
Entgegen der ursprünglichen Planung unterstützt Mozilla neben Windows und Mac OS X auch Linux(öffnet im neuen Fenster) .



