Abo
  • Services:
Anzeige
Open Relief: Open-Source-Werkzeuge, um Hilfe zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort zu bringen
Open Relief: Open-Source-Werkzeuge, um Hilfe zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort zu bringen (Bild: Open Relief)

Open Source: Open Relief entwickelt Drohne für Rettungseinsätze

Open Relief: Open-Source-Werkzeuge, um Hilfe zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort zu bringen
Open Relief: Open-Source-Werkzeuge, um Hilfe zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort zu bringen (Bild: Open Relief)

Eine Drohne aus Open-Source-Komponenten ist die erste Entwicklung des Projekts Open Relief. Das anlässlich der Katastrophe in Japan im vergangenen Jahr initiierte Projekt will Werkzeuge für Rettungskräfte entwickeln, die auf quelloffener Hardware und Software basieren.

Open Relief ist ein Projekt, das auf Open-Source-Komponenten basierende Kommunikationswerkzeuge entwickeln will. Damit sollen Daten von Katastrophengebieten gesammelt und den Rettungskräften zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist es, Hilfe zum richtigen Zeitpunkt dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Anlass für das Projekt waren das Erdbeben und der darauf folgende Tsunami, die im März 2011 Japan trafen.

Anzeige

Drohne für die Aufklärung

Der erste Schritt war die Entwicklung einer Drohne, die kürzlich auf einer Konferenz vorgestellt wurde. Das unbemannte Flugzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) soll ein Katastrophengebiet überfliegen, Aufnahmen machen und das Areal kartieren.

Das UAV besteht aus einem handelsüblichen Modellbausatz. Die Spannweite beträgt knapp 1,7 Meter, der Rumpf ist etwa 1,2 Meter lang. Damit ist es so klein, dass es portabel ist und bequem von einem Fußweg aus starten kann. Die Flugdauer beträgt zwischen 20 und 30 Minuten.

Autopilot mit Arduino-Board

Die Steuerung des UAV beruht auf Open-Source-Komponenten: Das von der Community DIY Drones entwickelte System Ardupilot Mega, bestehend aus einem Arduino-Board und der Software Arduplane, fliegt die Drohne. Verschiedene Arduino-basierte Sensoren sammeln Wetterdaten oder messen die Strahlung, eine Super-HAD-II-Kamera mit einem Fischauge-Objektiv macht Luftbilder vom Einsatzort. Da das System modular ist, können bei Bedarf auch weitere Sensoren ergänzt werden.

Die Daten werden an Bord der Drohne von einem Raspberry Pi verarbeitet. Als Betriebssystem kommt dabei Debian zum Einsatz. Als Kontrollzentrum dient ein Laptop. Darauf wird die Route für das UAV festgelegt und dort kommen die Bilder und Daten, die dieses unterwegs sammelt, an.

Serienreif Ende des Jahres

Tests mit der Drohne sind für kommenden Monat in Großbritannien und Japan vorgesehen. Bis Ende des Jahres soll sie serienreif sein. Danach wollen sich die Mitarbeiter der Entwicklung weiterer Systeme für Rettungseinsätze widmen, darunter solche für die Aufklärung, um die unterbrochene Kommunikation wieder herzustellen oder um Rettungsmaßnahmen zu koordinieren.

Open Relief hat derzeit rund 25 Mitglieder. Interessenten können sich über die Website melden.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln
  2. Gartenbau-Versicherung VVaG, Wiesbaden
  3. Wirecard Acceptance Technologies GmbH, Aschheim
  4. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. 89,49€ (nur für Prime-Kunden)
  2. 579€
  3. und mit Gutscheincode bis zu 40€ Rabatt erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  2. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  3. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  4. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

  5. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  6. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  7. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre

  8. Deutsche Telekom

    Huawei und Intel zeigen Interoperabilität von 5G

  9. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  10. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Raven Ridge rockt
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test
Raven Ridge rockt
  1. Raven Ridge AMD verschickt CPUs für UEFI-Update
  2. Krypto-Mining AMDs Threadripper schürft effizient Monero
  3. AMD Zen+ und Zen 2 sind gegen Spectre gehärtet

Razer Kiyo und Seiren X im Test: Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
Razer Kiyo und Seiren X im Test
Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  1. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  2. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet
  3. Razer Akku- und kabellose Spielemaus Mamba Hyperflux vorgestellt

Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle Plattformen
Freier Media-Player
VLC 3.0 eint alle Plattformen

  1. Re: Schließung des Forums

    HorkheimerAnders | 03:57

  2. Entwickler gesucht, gerne auch ältere

    Techfinder | 02:49

  3. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern...

    Squirrelchen | 02:44

  4. Re: Wurde laut BSD-Podcast am 24.12.17 bekannt

    MarioWario | 02:25

  5. Re: So kann man auch den Ausbau verhindern ;)

    bombinho | 02:24


  1. 00:27

  2. 18:27

  3. 18:09

  4. 18:04

  5. 16:27

  6. 16:00

  7. 15:43

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel