OpenBSD-Fork: Bitrig modernisiert OpenBSD
Die Ausrichtung von OpenBSD auf Sicherheit führe zu einem sehr konservativen Umgang mit neuen Funktionen, schreiben die Bitrig-Macher auf ihrer Webseite(öffnet im neuen Fenster). Die Entwickler des Forks wollen jedoch eher mit neuen Funktionen experimentieren.
Wichtigste neue Funktion(öffnet im neuen Fenster) ist der Einsatz von LLVMs Clang 3.1 als Compiler, wie bei FreeBSD. In OpenBSD wird GCC 4.2 genutzt. Darüber hinaus soll die Bibliothek libc++(öffnet im neuen Fenster) die GPL-lizenzierte libstdc++ ersetzen. Außerdem wollen die Entwickler eine aktuelle Version der GNU Binutils verwenden.
Anders als die teils obskuren Rechnerarchitekturen(öffnet im neuen Fenster), die OpenBSD unterstützt, ist Bitrig für die x86-Architektur gedacht. Das Beagle Bord sowie das Panda Board mit seinen ARM-Chipsätzen sollen zusätzlich unterstützt werden. Zudem sind für Bitrig eine kernelbasierte virtuelle Maschine, ein Journaling-Dateisystem mit dem WAPBL-Treiber aus NetBSD(öffnet im neuen Fenster) und Fuse-Funktionalität geplant, die ebenfalls aus NetBSD(öffnet im neuen Fenster) übernommen werden soll.
Das Bitrig-Projekt möchte soweit wie möglich freizügige Lizenzen einsetzen und langlebige Veröffentlichung anbieten. Bitrig soll einmal jährlich erscheinen, Release Candidates einmal pro Quartal. Für interessierte Nutzer stehen sowohl die Git-Archive von Bitrig als auch ein Snapshot des Systems zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster).
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