Calligra: KDE-Office auch für alte Android-Versionen

Die Office-Suite Calligra läuft nun auf allen Geräten ab Android 2.2. Dafür sind die KDE-Bibliotheken in einer Datei zusammengefasst und es fehlen viele Funktionen wie Importfilter für fremde Dateiformate.

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Die freie Bürosoftware Calligra ist auf Android portiert worden.
Die freie Bürosoftware Calligra ist auf Android portiert worden. (Bild: Marijn Kruisselbrink)

Bei der Portierung von Calligra auf Android ist Entwickler Marijn Kruisselbrink auf eine Höchstgrenze der nutzbaren Bibliotheken gestoßen. Diese umgeht er nun, etwa indem alle benötigten KDE-Bibliotheken zu einer zusammengefasst werden - die SO-Datei ist 7,5 MByte groß. Damit sollte Calligra Active auf jedem Android-Gerät ab Version 2.2 laufen.

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Um das zu erreichen, hat Kruisselbrink die CMake-Datei angepasst, welche das Kompilieren steuert. Der von ihm gewählte Ansatz hat lediglich den Nachteil, dass die Zeit zum Kompilieren etwa verdoppelt wird. Immerhin werden erst die einzelnen Bestandteile gebaut und anschließend die daraus hervorgehende Gesamtdatei.

Plugins abgeschaltet

Neben den Bibliotheken trügen auch die vielen Plugins von Calligra zur Gesamtzahl der SO-Dateien bei, schreibt Kruisselbrink. Es sei schwieriger, diese zu kombinieren als die Bibliotheken. Deshalb habe er sich entschieden, einige Plugins zu entfernen.

Darunter sind auch alle Dateifilter, so dass die aktuelle Version ausschließlich ODF-Dateien bearbeiten kann. Ebenso entfernte Kruisselbrink die Plugins der Tabellenkalkulation. So werden die im Dokument gespeicherten Ergebnisse von Berechnungen angezeigt, statt dass sie wie üblich neu berechnet werden.

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Unzufrieden zeigt sich Kruisselbrink mit dem derzeitigen User Interface. Dies sei nie für die Benutzung auf Displays der Größe von Smartphones geschrieben worden. Entsprechend schlecht lässt sich das UI benutzen. Zudem hingen die drei Knöpfe des Startbildschirms vom Semantik-Framework von KDE ab, das auf Android nicht zur Verfügung steht. Diese Knöpfe hätten somit keinerlei Funktion, so Kruisselbrink.

Zum Kompilieren stehen in Git-Repositories von Kruisselbrink Calligra und die CMake-Datei der KDE-Libs zur Verfügung. Für Nutzer, die Calligra Active auf ihrem Android-Gerät testen möchten, steht auch eine Binärdatei bereit. Kruisselbrink selbst könnte nur auf Hardware mit Android 4.0 testen, für andere Android-Versionen nutzte er einen Emulator.

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