Abo
  • IT-Karriere:

Magenta: Binärkompatibler iOS-Nachbau

Das Magenta-Projekt vereint den Linux-Kernel mit Darwin-Bibliotheken. Sie sollen das gleiche Binärformat nutzen wie iOS 5.0. Ziel des Projekts: ein kompletter Nachbau von iOS 1.0 mit Open-Source-Komponenten. IOS-Apps sollen unter Magenta aber nicht laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Magenta soll eine quelloffene Alternative zu iOS sein.
Magenta soll eine quelloffene Alternative zu iOS sein. (Bild: Screenshot Golem.de)

In der aktuellen Version des Open-Source-Projekts Magenta ist es Entwicklerin Christina Brooks gelungen, mehrere Kernbibliotheken aus Darwin zur Zusammenarbeit mit einem Linux-Kernel zu bewegen. Darwin basiert auf BSD, bildet die Basis für iOS sowie für Mac OS X und ist selbst unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht worden. Bislang läuft Magenta nur auf der ARMv7-Plattform. Magenta soll weitgehend binärkompatibel zu iOS 1.0 sein.

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. tbs Computer-Systeme GmbH, Waarkirchen Raum Tegernsee

Magenta enthält einige Basisbibliotheken, die aus dem Darwin-Code stammen, darunter CoreFoundation, Libstdc++, Libobjc, Linc++abi, Libicucore sowie Libncurses. Sie alle funktionieren mit dem darunterliegenden Linux-Kernel. Damit sollen sie im gleichen Binärformat vorliegen, das auch iOS 5.0 nutzt. Als Brücke zwischen den Userspace-Werkzeugen und dem Linux-Kernel dient die Bibliothek Libc.

Die Entwicklerin will den iOS-1.0-Stack komplett nachbauen. Das sei ein durchaus realistisches Ziel, denn es gebe genügend Open-Source-Bibliotheken, die selbst die proprietären Grafikbibliotheken von Apple ersetzen könnten, etwa Cairo samt Freetype und Libpng oder Chameleon als Ersatz für UIKit.

Allerdings will sich Brooks lediglich auf die Basiskomponenten konzentrieren. Wer nach einer Alternative sucht, auf dem iOS-Apps laufen, sei hier an der falschen Stelle, schreibt sie. Lediglich CoreOS soll möglichst vollständig kompatibel sein. Ein kompletter Nachbau sei viel zu kompliziert. Sie nutze den Linux-Kernel, weil weder der NetBSD- noch der FreeBSD-Kernel genügend Hardwarekompatibilität bietet.

"This is a very weird project. You may ask, why am I doing this? The answer is: no fucking idea", schreibt Brooks.

Der Quellcode ist unter diversen Open-Source-Lizenzen veröffentlicht worden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 3,99€
  4. 2,99€

syntax error 13. Jun 2012

Und was bringt das, wenn es keine iOS-Apps starten kann, weil die da nicht...

Thaodan 13. Jun 2012

Hier: http://shinh.skr.jp/slide/ldmac/001.html. Ganze nett ist nett das er auf seiner...

metalheim 12. Jun 2012

Das nicht, aber die meisten Treiber und Anpassungen an Arm/Mobile Devices stammen aus...

redbullface 12. Jun 2012

Ups, sorry.^^ Es passieren halt wirklich so dumme Sachen, das man nicht mehr weiß, was...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
      Webbrowser
      Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

      Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
      Eine Analyse von Sebastian Grüner

      1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
      2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
      3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

        •  /