Abo
  • Services:

Musikindustrie: 1 Million von Google gelöschte URLs im Monat reichen nicht

Die Musikindustrie wirft Google vor, nicht genug gegen Urheberrechtsverletzungen zu tun und fordert die Aufhebung des Limits von 1.000 URLs pro Beschwerde. Der RIAA sind über 1 Million monatlich aus dem Index gelöschte URLs nicht genug.

Artikel veröffentlicht am ,
Zahl der Löschanträge nimmt rapide zu.
Zahl der Löschanträge nimmt rapide zu. (Bild: Google)

Der Verband der US-Musikindustrie kritisiert, dass Google nicht genügend Links aus seinem Suchindex löschen würde. Google beschränkt die URLs pro Beschwerde auf 1.000 und begrenzt die tägliche Anzahl pro Absender.

Stellenmarkt
  1. dmTECH, Karlsruhe
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Augsburg

"Google beschränkt künstlich die Zahl der Anfragen, die ein Inhaber des geistigen Eigentums bei Urheberrechtsverletzungen einreichen kann", so Brad Buckles, Executive Vice President der Recording Industry Association of America (RIAA) im Music Notes Blog des Verbands. "Die Anzahl der Abfragen, die sie erlauben, ist winzig, vor allem wenn bedacht wird, dass Google mehr als 3 Milliarden Suchanfragen pro Tag verarbeitet." Doch Google habe sich geweigert, diese Barriere zu beseitigen.

Google würde zudem nicht dauerhaft löschen, wodurch die Links auf das urheberrechtsverletzende Material einige Zeit nach der Löschung durch Googles Suchmaschine wieder verfügbar seien. Google führe "routinemäßig Menschen zu rechtswidrigen Quellen von Inhalten", so Buckles.

Google zeigt in dem zuletzt Ende Mai 2012 veröffentlichten Transparency Report den Stand der Löschanträge gegen URLs. Danach gehen bei Google nicht selten 250.000 Löschanträge pro Woche ein. Das entspricht ungefähr der Anzahl der Löschanträge im gesamten Jahr 2009. Googles Reaktionszeit auf solche Anträge liegt nach eigenen Angaben bei rund 11 Stunden. Google löscht monatlich über 1 Million URLs aus dem Index. Insgesamt haben im vergangenen Monat 1.087 Organisationen, die 1.296 Rechteinhaber vertreten, die Löschung von 1,25 Millionen URLs auf 24.129 Domains aus Googles Suchindex beantragt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Lapje 04. Jun 2012

hat ja auch keiner behauptet - nur wird heute eben viel mehr Müll produziert als...

TechnicalCE 02. Jun 2012

Löscht einfach alle Seiten der Musikindustrie, einfach alles. Auch alle kommerziellen...

derjohn 02. Jun 2012

1. Weil diese Hoster weltweit verteilt sind und alle/viele unabhängig voneinander...

space invader 02. Jun 2012

Kann jemand die Liste der URLs hier posten? Würde gerne überprüfen, ob das alles illegal...

johnmcwho 01. Jun 2012

Wenn sie mit ihren Forderungen durchkommen, heißt es auf einmal die sind wieder Schuld...


Folgen Sie uns
       


Dell Ultrasharp 49 (U4919DW) - Fazit

Dells neuer Super-Ultrawide-Monitor begeistert uns im Test als sehr guter Allrounder. Einzig einige Gaming-Features fehlen ihm.

Dell Ultrasharp 49 (U4919DW) - Fazit Video aufrufen
Trotz DSGVO: Whatsapp ignoriert Widersprüche zu Datenweitergabe
Trotz DSGVO
Whatsapp ignoriert Widersprüche zu Datenweitergabe

Seit Inkrafttreten der DSGVO überträgt Whatsapp gezielt Nutzerdaten an Facebook und Drittanbieter. Widersprüche von Nutzern werden ignoriert. Nach Ansicht der Bundesdatenschutzbeauftragten Voßhoff ein Verstoß gegen die DSGVO.
Eine Exklusivmeldung von Friedhelm Greis

  1. Facebook-Anhörung Wie Facebook seine Kritiker bekämpfte
  2. Quartalsbericht Facebook enttäuscht beim Umsatz- und Nutzerwachstum
  3. Datenskandal Britische Datenschutzbehörde verurteilt Facebook

E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

    •  /