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Suchmaschine: Europäische Suchmaschine Smart bezieht Sensorendaten ein

Sensoren in Smart Cities sollen künftig in die Internetsuche einbezogen werden. Mehrere Forschungseinrichtungen und Unternehmen entwickeln eine entsprechende Suchmaschine im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts.
/ Werner Pluta
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Sensordaten und soziale Netze: Logo des europäischen Suchmaschinenprojekts Smart (Bild: Smart)
Sensordaten und soziale Netze: Logo des europäischen Suchmaschinenprojekts Smart Bild: Smart

Immer mehr Sensoren werden in der Umwelt ausgebracht – Kameras etwa oder Mikrofone. Eine neue Suchmaschine soll die Daten solcher Sensoren einbeziehen. Entwickelt wird sie von europäischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Search Engine for Multimedia Environment Generated Content(öffnet im neuen Fenster) – etwa: Suchmaschine für Inhalte, die von einer multimedialen Umgebung erzeugt wurden, kurz Smart – nennt sich das europäische Forschungsprojekt. Ziel sei, ein System zu entwickeln, das es Internetnutzern ermögliche, nach Daten dieser Sensoren zu suchen und diese auszuwerten, erklären Forscher.

Städte mit Sensoren

Smart baue auf dem Konzept einer intelligenten Stadt auf, sagt Iadh Ounis, Informatiker an der Universität in Glasgow(öffnet im neuen Fenster) . Das seien Orte, die mit intelligenten Sensoren ausgestattet seien, die miteinander kommunizierten und die durchsuchbar seien.

Außer den Sensordaten soll die Suchmaschine auch Daten aus sozialen Netzen einbeziehen. "Die Smart-Suchmaschine wird in der Lage sein, schwierige Suchanfragen zu beantworten, indem sie automatisch Kameras, Mikrofone und andere Sensoren identifiziert, die zu der Suche beitragen können und dann die Ergebnisse aus den verschiedenen Quellen auf eine intelligente Art und Weise aufbereiten."

Open-Source-Suchtechnik Terrier

Smart beruht auf Terrier(öffnet im neuen Fenster) , einer Open-Source-Suchmaschinentechnik, die seit 2004 an der Universität in Glasgow entwickelt wird. Ounis geht davon aus, dass Smart 2024 in einer Stadt getestet werden kann.

An dem Projekt sind neben der schottischen Universität das Imperial College in London, die Forschungseinrichtung Athens Information Technology, die spanische Stadt Santander, das IBM-Entwicklungslabor im israelischen Haifa sowie Unternehmen aus Griechenland, Italien und Spanien beteiligt.


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