GPL-Verstöße: Samba- und Wine-Entwickler übertragen GPL-Durchsetzung
Die Software Freedom Conservancy(öffnet im neuen Fenster) (SFC) ist bekannt für ihre Klagen gegen Unternehmen, welche die Werkzeugsammlung Busybox einsetzen, jedoch den Quellcode entgegen der GPL nicht zur Verfügung stellen. Diesen Dienst der SFC, die Lizenzeinhaltung notfalls per Klage zu erzwingen, nutzen nun auch andere Projekte(öffnet im neuen Fenster) wie der Windows-API-Nachbau Wine und Samba.
Erfreut ist der Anwalt Bradley Kuhn(öffnet im neuen Fenster) auch darüber, dass sich Entwickler des Linux-Kernels den Bemühungen der SFC anschließen. Denn der SFC wurde vor allem im Zusammenhang mit den Busybox-Klagen häufig vorgeworfen, dass keine Kernel-Entwickler am Vorgehen gegen Hersteller von Embedded-Systems beteiligt waren.
Einer der bisher sieben beteiligten Kernel-Entwickler ist Matthew Garrett, der vor allem für seine Arbeit an UEFI sowie an der Energieverwaltung und ACPI bekannt ist. Neben den genannten Projekten beteiligen sich außerdem Sugar Labs(öffnet im neuen Fenster) , das in Bibliotheken verwendete Evergreen(öffnet im neuen Fenster) , Mercurial(öffnet im neuen Fenster) sowie Inkscape an der koordinierten Aktion der SFC.
Weitere Informationen zum Vorgehen der SFC und der Ankündigung bietet eine aktuelle Folge(öffnet im neuen Fenster) des Podcasts "Free as in Freedom" von Kuhn und Karen Sandler, die ebenfalls Anwältin ist und Executive Director der Gnome Foundation.
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