Canonical: Ubuntu 12.10 soll Linux 3.5 oder sogar 3.6 erhalten

In Ubuntu 12.10 wird entweder der Linux Kernel 3.5 oder sogar die folgende Version 3.6 enthalten sein. Außerdem wird diskutiert, ob die aktuelleren Kernel auch für Ubuntu 12.04 LTS erhältlich sein werden.

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Quantal Quetzal, benannt nach der mittelamerikanischen Vogelart, wird möglicherweise Kernel 3.6 enthalten.
Quantal Quetzal, benannt nach der mittelamerikanischen Vogelart, wird möglicherweise Kernel 3.6 enthalten. (Bild: Peter Förster, gemeinfrei)

Ubuntu 12.10 alias Quantal Quetzal soll möglicherweise den Linux Kernel 3.6 enthalten, der Anfang bis Mitte September 2012 erscheinen soll. Das sagte die Koordinatorin des Kernel-Entwicklungsteams Leann Ogasawara. Außerdem werde möglicherweise erstmals der Linux-Kernel in 12.10 auf die LTS-Variante 12.04 in einer offiziellen Ausgabe zurückportiert.

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Die Entscheidung, welcher Linux-Kernel schließlich in Ubuntu 12.10 integriert wird, ist von dessen Erscheinungstermin abhängig, sagte Ogasawara. Linux 3.5 wird in jedem Fall rechtzeitig erscheinen, damit das Kernel-Team bei Ubuntu Anpassungen und Tests durchführen kann. Der Veröffentlichungstermin für den Linux-Kernel 3.5 ist für Mitte Juli 2012 angesetzt.

Linux 3.6 wird nur dann in Ubuntu 12.10 integriert, wenn die Zeitspanne zwischen seinem Veröffentlichungstermin und dem von Quantal Quetzal am 18. Oktober 2012 lang genug für Anpassungen ist. In der ersten Alpha von Ubuntu 12.10 ist noch der aktuelle Linux-Kernel 3.4 enthalten.

Außerdem diskutiert das Kernel-Team bei Ubuntu, ob erstmals ein Linux-Kernel aus einer neueren Ubuntu-Version auf die Vorgängerversion zurückportiert werden soll. Angedacht ist, den geprüften Linux-Kernel aus 12.10 auch in der LTS-Version 12.04 von Ubuntu offiziell anzubieten. Damit sollen Anwender von Precise Pangolin von den neuen Treibern im aktuelleren Linux-Kernel profitieren können. Zahlreiche Anwender hatten sich dafür ausgesprochen. Bislang mussten Benutzer aktuellere Kernel-Versionen selbst einspielen.

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Ob die aktuelleren Kernel-Versionen optional zur Verfügung gestellt werden sollen oder zwangsweise als Rolling Release per Updates ausgeteilt werden, steht noch nicht fest.

Außerdem will das Kernel-Team erreichen, dass auch die täglichen Kernel-Builds fehlerfrei laufen. Dazu wird die Software Jenkins zur kontinuierlichen Integration von Quellcode genutzt.

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