Intel will zusammen mit Huawei ein drahtloses Netz auf Basis von WiMAX alias IEEE 802.16 aufbauen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen dazu neue drahtlose Technik für Telekommunikationsanbieter entwickeln.
Netgear stellt mit dem FVS124G einen neuen Router seiner ProSafe-Familie vor, der mit Gigabit-Ethernet-Ports ausgestattet ist und QoS sowie andere Unternehmensfunktionen bietet. Es sind ebenfalls zwei WAN-Anschlüsse eingebaut, um so zwei Internetleitungen per Load-Balancing verbinden zu können.
Iomega erweitert seine Produktpalette von Network-Attached-Storage-Servern (NAS) um das kompakte NAS 200d mit integriertem Iomega REV 35 GByte im Desktop-Design. Der NAS-Server bietet eine Speicherkapazität von bis zu 750 GByte und kann zudem bis zu fünf Netzwerkdrucker verwalten.
Mit dem WLAN-Router Fritz!Box WLAN 3050 und dem neuen Fritz!WLAN-USB-Stick will AVM die Nutzung verschlüsselter WLANS vereinfachen. Einmal kurz an die Fritz!Box WLAN angesteckt, übernimmt der USB-Stick automatisch die Sicherheitseinstellungen der Box.
Der US-Telekommunikations-Konzern Sprint will zusammen mit Intel an WiMAX arbeiten. Die WLAN-Technik nach dem IEEE Standard 802.16e erlaubt breitbandige Anbindungen auch über Entfernungen von mehreren Kilometern und wird als Alternative zu letzten Meile gesehen.
Unternehmenskunden und registrierten Resellern in Deutschland bietet der Netzwerk-Hardware-Hersteller SMC Networks nun einen kostenlosen Austauschservice für ausgefallene managebare Switches. Damit hofft SMC, seine Produkte interessanter für den Einsatz in professionellen Umgebungen zu machen.
Offenbar tut sich auch der Netzwerk-Hardware-Hersteller Belkin schwer, wenn es darum geht, die Lizenzbestimmungen der GPL einzuhalten. Zwar habe Belkin auf entsprechende Hinweise reagiert, wirklich lizenzkonform arbeite Belkin aber nicht, so Netfilter-Autor Harald Welte und zugleich Gründer des Projekts gpl-violations.org.
Die Leipziger ipoque GmbH will mit einem hardwarebasierten Peer-to-Peer-Filter den durch Internettauschbörsen verursachten Netzwerkverkehr erkennen und filtern. Dabei sollen die Filter einen Datendurchsatz von bis zu 2 GBit/s erreichen.
Im Rahmen der WinHEC hat Broadcom einen neuen Single-Chip-Controller für Ethernet-Anbindungen demonstriert. Damit lassen sich drei Dienste über ein Kabel fahren, wo bisher drei Infrastrukturen nötig waren.
Ab sofort ist die von AVM zur CeBIT 2005 vorgestellte Fritz!Box Fon WLAN 7050 erhältlich. Das neue Topmodell der Reihe vereint Router, DSL-Modem, WLAN-Funk und VoIP-Telefonanlage in einem Gerät. Telefongespräche können wahlweise über Internet oder das Festnetz geführt werden, sowohl mit Analog- als auch auch mit ISDN-Telefonen. Auch ISDN-TK-Anlagen können genutzt werden.
Mit dem "12 Volt Power over Ethernet Adapter Kit" (WAPPOE12) will Linksys die WLAN-Installation vor allem in kleinen Büroumgebungen erleichtern, denn Stromversorgung und Datenverkehr können so über ein einziges Kabel abgewickelt werden.
Intel liefert jetzt seinen ersten WiMAX-Chip aus und hofft damit auf sinkende Priese für entsprechende WLAN-Produkte, mit denen vor allem ländliche Gebiete mit breitbandigem Internetzugang versorgt werden sollen. Dabei unterstützt der Chip den IEEE-Standard 802.16-2004.
Das von Linux-Entwickler Harald Welte gegründete Projekt gpl-violations.org hat in Produkten der Firma Fortinet Code entdeckt, der unter der GPL steht, obwohl Fortinet versucht habe, dies durch eine Verschlüsselung zu verbergen. Das Landgericht München hat vor dem Hintergrund dieser Lizenzverletzung nun eine einstweilige Verfügung gegen Fortinet erlassen.
Das Metro Ethernet Forum (MEF) hat jetzt einen Standard sowie ein Zertifizierungs-Programm für "Carrier Ethernet" angekündigt. Es verspricht skalierbares Wide-Area-Networking (WAN) auf Ethernet-Basis auch über 10 GBit/s hinaus. Hinter dem MEF stehen zahlreiche namhafte Anbieter aus den Bereichen Telekommunikation und Netzwerk-Technik.
Die Berliner Snom AG bietet mit ihrer VoIP-Box eine kleine, nur 9 x 8 x 4 cm messende VoIP-Telefonanlage für Unternehmen mit bis zu 50 Nutzern. Dabei soll die Box zusammen mit dem VoIP-Account eines VoIP-Diensteanbieters alle notwendigen Funktionen abdecken und sich leicht installieren lassen.

Mit Netgears Wireless Printserver WGPS606 lassen sich zwei USB-Drucker über das Netzwerk ansprechen. Darüber hinaus dient das Gerät als 4-Port-Ethernet-Switch und 54-Mbps-WLAN-Bridge.

Die Cisco-Tochter Linksys hat mit dem WRT54GC einen kompakten WLAN-Router vorgestellt. Das Gerät im kleinen Format soll Heim- und Mobilfunkanwendern mehr Flexibilität für unterbrechungsfreien drahtlosen Zugang und Anbindung an verkabelte Ethernet-Einrichtungen geben.
Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts wollen die Hersteller AVM und iptelorg erstmals ISDN-Leistungsmerkmale innerhalb des SIP-Protokolls ermöglicht haben. Ab April 2005 sollen die für den VoIP-Bereich neuen Leistungsmerkmale zum praktischen Einsatz bereit stehen.
Nokia befindet sich derzeit in Verkaufsverhandlungen mit dem Luft-, Raumfahrt- und Militärtechnik-Konzerrn EADS, der an der Profi-Funksparte des finnischen Handy-Herstellers interessiert ist. Mit Nokias Technik-Plattform für das in vielen Ländern schon von Rettungskräften und der Polizei genutzte Digitalfunknetz TETRA will EADS zum großen Spieler in den Markt für sichere Kommunikationsnetzwerke einsteigen und sein Angebot an Produkten für die innere Sicherheit vergrößern.

Madge hat mit dem Enterprise Access-Point-Dual-Radio-.11g eine neue WLAN-Zugangslösung für Unternehmen vorgestellt. Der Access-Point ist werksseitig mit zwei 802.11-Funkeinheiten ausgestattet, womit sich Madge vom Mitbewerbern abheben will.
Für die Ansteuerung von hochauflösenden Displays hat NEC eine Funkstrecke entwickelt, die auch für unkomprimiertes Streaming geeignet sein soll. Das scheckkartengroße Modul soll zudem besonders robust gegenüber Störungen sein.

Wer seine Wohnung nicht komplett neu verkabeln will, hat die Möglichkeit, multimediale Inhalte entweder per WLAN zu funken oder per Stromleitung zu verteilen - braucht dann aber jeweils passende Adapter und Netzwerk-Player. Als Alternative bietet sich das modVES-Konzept von Alexander Hoch an, sprich die Verwendung der heimischen und mitunter in jedem Zimmer vorhandenen Antennenleitung: warum Audio, Bilder und Videos vom Heimserver nicht einfach per eigenem Fernsehkanal analog in alle Zimmer zum herkömmlichen Fernseher ohne Zusatzempfangsgerät senden?
Siemens zeigt auf der CeBIT 2005 eine spezielle WLAN-Lösung zur Sprachübertragung (VoWLAN), die durch geringe Latenzzeiten auch beim Hand-over von einem Hotspot zum anderen aufwarten soll. Möglich wird dies durch zentrale Controller, womit die Clients ihre IP-Adresse von einem Access-Point zum anderen mitnehmen können.
Der Netzwerkspezialist SMC stellt auf der CeBIT 2005 erstmals seine Familie von 10-Gigabit-Switchen vor. Neben einem Backbone-Switch mit acht 10-Gigabit-Ports zeigt das Unternehmen auch zwei neue TigerStack-Modelle mit optionalem 10-Gigabit-Uplink. Auch einen managebarer 10/100-Switch mit Gigabit-Uplink stellt SMC vor.
Netgear stellt auf der CeBIT unter dem Namen "RangeMax" eine neue WLAN-Produktfamilie vor, die dank MIMO (Multiple-Input, Multiple-Output) und intelligenter Antennentechnik Funkschatten eliminiert und die Reichweite zwischen Router und Clients so drastisch erhöhen soll.
Der digitale Satellitenreceiver TT-WLAN TV von TechnoTrend verspricht drahtloses Fernsehen mit Notebook oder PC. Dazu verfügt der Satellitenreceiver über ein integriertes WLAN-Modul, so dass die Fernsehsendungen per WLAN im Haus verteilt werden können.
Netgear und der Chiphersteller Intellon entwickeln gemeinsam an einem Hochgeschwindigkeitsadapter für die Datenübertragung über das Stromnetz, die unter dem Namen PowerLine bekannt ist. Basis des neuen Gerätes wird Intellons INT5500CS-Chip sein.
Linksys stellt seinen neuen digitalen Media-Adapter Linksys Wireless-G Media Link (WMLV54G) vor. Damit lassen sich Film- und Musik-Dateien im ganzen Haus auf Fernseher und Stereoanlage abspielen. Der Adapter unterstützt DTCP-IP (Digital Transmission Content Protection over IP).
Nicht von der T-Com, sondern von ihrem Partner Lucent kommt eine überraschende Meldung. Lucent soll alle Einwahl-Server der T-Com schützen, was aber für die Kunden die Gefahren aus dem Internet kaum mindert.
Lancom erweitert die Produktpalette mit dem Lancom 7111 VPN. Das Gerät bietet eine zentrale Firewall mit Quality-of-Service Funktionen und stellt einen Dynamic-VPN-Gateway zur Vernetzung mittlerer und größerer Firmen zur Verfügung. Der Nachfolger des Lancom 7011 VPN verfügt über Unterstützung für bis zu 100 VPN-Kanäle, fünf Ports für LAN, WAN und DMZ sowie eine ISDN-Schnittstelle für Remote Control und Dynamic VPN.
Die Bemühungen um einen einheitlichen Standard für Ultra-Wideband (UWB) kommen voran, eine Spezifikation für Wireless-USB soll schon im März 2005, die Spezifikation für einen MBOA Medium Access Controller (MAC) soll Intel zufolge Ende Juni 2005 fertig sein. Zudem schloss sich die WiMedia-Alliance nun mit der Multiband OFDM Alliance (MBOA) zusammen.

Lancom will auf der CeBIT 2005 neue WLAN-Antennen vorstellen, mit denen sich Entfernungen von bis zu 19 km überbrücken lassen sollen. Dazu erweitert Lancom seine Produktreihe AirLancer-Extender um zahlreiche Modelle für spezielle Einsatzzwecke.
Netgear hat mit dem TA612V Voice Adapter & Router sein erstes Gerät für Telefonie über das Internet (Voice over IP/ VoIP) vorgestellt. Das Gerät verfügt über zwei RJ11-Anschlüsse, an die handelsübliche analoge Endgeräte angeschlossen werden können, sowie über zwei RJ45-Anschlüsse für die Verbindung ins Internet und in das Netzwerk. Der TA612V kann als Adapter in bestehende Netzwerke integriert oder als eigenständiger Router eingesetzt werden.
Lancom zeigt auf der CeBIT 2005 (Halle 15, Stand E07) einen neuen WLAN-Access-Point für den Außeneinsatz. Das Gerät arbeitet in einem Temperaturbereich von minus 30 Grad Celsius bis plus 70 Grad Celsius und verfügt über eingebaute Heizung und Kühlung. Der Access-Point kann dabei auch über das Netz mit Strom versorgt werden (Power-over-Ethernet).
Geräte, auf denen das Cisco Application and Content Networking System (ACNS) läuft, sind möglicherweise anfällig für Denial-of-Service-(DoS-)Attacken. Zudem könnten die Geräte Angreifern die Administration mit einem Standard-Passwort erlauben.
Motorola schließt sich dem World Wide Spectrum Efficiency (WWiSE) Konsortium an, einer von zwei Gruppen, die konkurrierende Vorschläge für den kommenden WLAN-Standard 802.11n verfolgen. Bislang hatte Motorola einen eigenen Ansatz verfolgt, schließt sich nun aber dem WWiSE an, um den Vorschlag der Gruppe zu unterstützen und zu verbessern.
SMC Networks bringt einen WLAN-ADSL-Router mit integrierten VoIP-Funktionen zum Telefonieren über das Internet sowie einer USB-Schnittstelle für Fileserver-Aufgaben auf den Markt. Der Barricade g Voice ADSL Router verfügt über zwei Anschlüsse für analoge Telefone, ein integriertes ADSL-Modem und einen 802.11b/g Wireless Access Point.

Damit der Datenaustausch in Zukunft per Handschlag bzw. Hautkontakt erfolgen kann, sucht die japanische Nippon Telegraph and Telephone Corporation (NTT) gerade Partner für ihre bereits auf der Siggraph 2003 demonstrierte und nun als RedTacton bezeichnete Technik ElectAura-Net. NTTs PC-Card-Prototyp tauscht damit Daten über elektrische Felder am menschlichen Körper mit bis zu 10 Mbps aus - als Schnittstelle kann das Gegenüber oder der Fußboden dienen.
D-Link verspricht mit einer neuen Serie von WLAN-Produkten auf Basis des IEEE-802.11g-Standards deutlich höhere Brutto- und Netto-Übertragungsraten. Durch den Einsatz der Techniken MIMO und APC sollen sich Daten mit bis zu 108 MBit/Sekunde übertragen lassen.
Eigentlich wollte es Intel erst auf dem vom 1. bis 3. März 2005 in San Francisco stattfindenden Intel Developer Forum (IDF) bekannt geben, nun ist es aber schon vorher durchgesickert: Intels Server-Prozessoren sollen den TCP/IP-Datenverkehr beschleunigen.
Lexmark hat einen WLAN-Printserver vorgestellt, der Drucker mit USB-Schnittstelle in drahtlose Netzwerke intergriert und vornehmlich für kleine und mittlere Netzwerke konzipiert wurde.
Zusammen mit Freescape zeigte Samsung auf dem 3GSM World Congress ein Handy mit Ultra-Wideband-Unterstützung (UWB). Damit lässt sich das Handys beispielsweise drahtlos mit hoher Bandbreite mit einem Notebook verbinden.
Auf der Embedded World 2005 will das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ein neues adaptives Antennensystem zeigen. Während gewöhnliche Antennen aus allen Richtungen Signale empfangen und nicht erfassen, woher diese kommen, sollen so genannte "Smart Antennas" - mit IEEE 802.11n auch für den WLAN-Bereich geplant - sich elektronisch der Richtung der besten Empfangsqualität anpassen.
Die WLAN-Initiative OpenNet Rostock, das Institut für "Allgemeine Elektrotechnik" und das Institut für Informatik am Lehrstuhl für "Informations- und Kommunikationsdienste" der Universität Rostock veranstalten am 28. April 2005 einen WLAN-Antennenbauwettbewerb. Dabei geht es darum, die für den Einsatzzweck jeweils beste Antenne zu bauen - aus zweckentfremdeten Alltagsgegenständen bis hin zu ausgefalleneren Konstruktionen.

Mit den Breitband-Routern Vigor2900V und Vigor2900VG bietet Draytek nun zwei weitere Geräte an, die gezielt für die Internet-Telefonie via VoIP (Voice over IP) ausgelegt sind. Dazu können zwei herkömmliche analoge Telefone direkt an den Router angeschlossen werden.

Die nächste Revolution im Datenfunk kündigt sich an. Intel gelang es erstmals, den kompletten Funk für mehrere Frequenzbänder in einem Halbleiter zu integrieren. Dabei kommen vier parallele Einheiten zum Einsatz.
Die Cisco-Tochter Linksys bietet jetzt erste ADSL2- und ADSL2+-Endgeräte für den Heimbereich auf dem deutschen Markt an. ADSL2+ erlaubt Geschwindigkeiten von bis zu 25 MBit/s.

Mit dem Lancom DSL/I-10+ präsentiert Lancom jetzt einen neuen DSL/ISDN-Kombi-Router zur Anbindung eines lokalen Netzwerkes an das Internet. Das neue Modell bietet gegenüber seinem Vorgänger mehr CPU-Leistung und mehr Speicher für zukünftige Software-Updates, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen.
Die am Mittwoch, dem 26. Januar 2005, bekannt gewordene Sicherheitslücke in Juniper-Routern ist bei QSC vollständig behoben worden - auch wenn die Kunden dabei keine Trennung vom Netz bemerkt haben.
Cisco warnt vor drei Sicherheitslücken in seinem Internetwork Operating System (IOS), durch die sich entsprechende Router unter Umständen lahm legen lassen. Ein Problem im Multi Protocol Label Switching (MPLS) kann auch dann auftreten, wenn das System gar nicht für MPLS konfiguriert ist, warnt Cisco.