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Routerdistribution fli4l 3.0 erschienen

Kernelwechsel, neue Konfiguration und Virtualisierung. Nach rund 34 Monaten Entwicklungszeit ist die Version 3.0 der Routerdistribution fli4l(öffnet im neuen Fenster) (floppy isdn for linux) erschienen. Mit der neuen Version wurde auf Linux 2.4 umgestellt und eine neue Art der Paketfilterung integriert. Die auf iptables basierten Paketfilter sollen nach Entwicklerangaben nun umfangreicher und flexibler sein. Das bedeutet aber auch, dass sich die Konfiguration in diesem Bereich vollständig ändert.
/ Andreas Donath
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In der Version 2.0 von fli4l kam noch die Standardbibliothek libc5 zum Einsatz, nun wird mit uClibc(öffnet im neuen Fenster) eine für den Embedded-Bereich optimierte Bibliothek eingesetzt. Für Windows wurde zudem ein grafisches Frontend entwickelt, das den Build-Prozess erleichtern soll. Auch das Webfrontend im fli4l (HTTPD) hat eine neue Oberfläche erhalten. Mit OpenVPN bietet die Software zudem die Möglichkeit, ein "Virtual Private Network" (VPN) zu betreiben.

Zur Virtualisierung gibt es ein neues Paket, das einen Kernel enthält, der unter einer Xen-Domäne(öffnet im neuen Fenster) lauffähig ist. Unterstützung für Xen 3.0 ist bislang nicht enthalten. Wer fli4l als Access Point für ein WLAN nutzen will, erhält dazu jetzt diverse neue Treiber, die den Betrieb ermöglichen.

Zudem ist fli4l(öffnet im neuen Fenster) jetzt nicht nur in deutscher und englischer, sondern auch in französischer, niederländischer und ungarischer Sprache nutzbar – Menü, Webseiten und Build-Dialoge wurden dazu übersetzt. Die Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) gibt es als PDF, Postscript und HTML, wobei es jetzt auch Kurzanleitungen(öffnet im neuen Fenster) zur Konfiguration und Installation des Disketten-Routers gibt.


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