Access Point soll UMTS und HSDPA in Gebäude bringen

Hersteller verspricht bessere Netzabdeckung für mobile Datendienste

Für Mobilfunknetzbetreiber hat Motorola nun einen Access Point angekündigt, der mobile Endgeräte auch in Gebäuden mit sonst schlechtem Empfang in UMTS- und HSDPA-Netze einbindet. Das von WLAN-Access-Points abgeguckte Konzept soll vor allem im Unternehmensbereich Anklang finden.

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Der Motorola AXPT getaufte Access Point für Mobilfunkbetreiber soll in jedes bestehende UMTS-Netzwerk eingebunden werden können. Damit soll sich ein laut Motorola lukrativer Unternehmensbreitbandmarkt erschließen lassen, indem etwa UMTS-Mobiltelefon-Nutzern sowohl im Freien als auch in Gebäuden ein uneingeschränkter Netzzugang ermöglicht wird. Dies soll insbesondere für die mehr Bandbreite versprechenden HSDPA-Zugänge gelten, die Motorola zufolge ein deutlich stärkeres Signal benötigen.

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Die von Mobilfunkstationen gebotenen Netzwerkfunktionen von SIM-Authentifizierung, Sprach- und Datendiensten mit bis zu 3,6 MBit/s sowie Roaming mit IP-Backhaul werden auch vom Motorola AXPT unterstützt. Der kompakte UMTS-Access-Point wird laut Hersteller einfach an der Wand angebracht - um eine bestimmte Netzabdeckung zu erreichen, sollten ähnlich wie bei WLAN mehrere der Access Points platziert werden.

Motorola will den AXPT auf der Telekommunikationsmesse 3GSM World Congress in Barcelona zeigen, die dort vom 13. bis zum 16. Februar 2006 stattfindet. Die Kosten für das Gerät wurden bisher nicht genannt.

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