Neue Technik soll DSL-Verfügbarkeit erhöhen

Vierling will Reichweite von DSL um 20 Prozent steigern

Die Firma Vierling will zusammen mit Prof. Dr. Johannes Huber vom Lehrstuhl für Informationsübertragung  an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Technik entwickeln, mit der sich Nebensprechstörungen auf DSL-Leitungen reduzieren lassen. Auf diese Weise soll die Verfügbarkeit von DSL vor allem in ländlichen Regionen verbessert werden.

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Die IFC-Technik (Interference Cancellation) setzt auf eine Störungskompensation durch gezielte Signalüberlagerung. Nebensprechstörungen auf den DSL-Leitungen sollen analysiert und entsprechende Kompensationssignale in Echtzeit eingespeist werden. "Auf diese Weise heben wir die Störsignale auf und erhöhen die Reichweite der Signale", erläutert Georg Herrmann, Manager der Produktreihe MS/Q bei Vierling das Verfahren.

Dabei sollen auch die Bandbreite und die Stabilität der Anschlüsse steigen. Erste Tests mit einem IFC-Demonstrator hätten gezeigt, dass sich die Störungen weitgehend ausgleichen und die Reichweite von DSL um bis zu 20 Prozent steigern lasse. Derzeit liegt die maximale Entfernung vom Anschluss zum nächsten Hauptverteiler bei 3,5 bis 4 Kilometer. Gerade in ländlichen Regionen führt dies zu einer lückenhaften DSL-Versorgung.

Durch die insgesamt schnell steigende Zahl der DSL-Anschlüsse werden die Nebensprechstörungen weiter zunehmen, was die Verfügbarkeit von DSL weiter einschränke, so Vierling. Denn die vermehrten Nebensprechstörungen resultieren aus einer immer dichteren Beschaltung der vorhandenen Kupferkabel, die ursprünglich nicht für DSL vorgesehen waren.

"Viele Gespräche mit Wissenschaftlern, Kunden und Partnern haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es, Netzbetreiber aus Deutschland und dem europäischen Ausland zu überzeugen sowie die weitere Finanzierung des Projekts zu sichern", kommentiert Herrmann den aktuellen Stand der Projekts.

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