Das FBI setzt bei der Suche nach Pädokriminellen im Tor-Netzwerk erfolgreich Malware ein. Die Fahndung soll auch auf Rechner im Ausland ausgedehnt werden. Datenschutzaktivisten befürchten Übergriffe auf Unschuldige.
Antiviren-Programme versuchen mittels Emulation, das Verhalten von unbekannten Programmen zu untersuchen und so verdächtigen Dateien auf die Spur zu kommen. Doch die Erkennung lässt sich oft trivial umgehen.
Datenexperten haben eine ungewöhnliche Malware entdeckt, die sich in der Windows-Registry versteckt und Payloads über die Powershell installiert. Dadurch sei sie von Antivirensoftware nur schwer aufzuspüren.
Update Die Malware Synolocker verschlüsselt sämtliche Dateien auf NAS-Systemen von Synology und verlangt danach Lösegeld. Noch ist das Einfallstor für Malware unbekannt.
Google scannt offenbar die Daten sämtlicher Dienste auf der Suche nach kinderpornografischem Material. Mehrere Festnahmen aufgrund von Hinweisen sind bekannt geworden.
Black Hat 2014 Durch Manipulation der Firmware in USB-Geräten lassen sich diese beliebig umfunktionieren und als Malware-Schleuder, Tastatur oder Netzwerkkarte nutzen. Bislang gibt es keine Abwehrmöglichkeiten.
Black Hat 2014 Ein Fehler in Apaches Harmony soll die Ursache für die fehlerhafte Zertifikatsprüfung in Android sein. Harmony war Apaches Java-Implementierung, das Google in Android einsetzt.
Update Ein Datenexperte hat sich aktuelle Virenscanner angesehen. Viele seien durch einfache Fehler angreifbar, meint er. Da sie tief ins System eingreifen, stellen sie eine besondere Gefahr dar - obwohl sie eigentlich schützen sollen.
Über das Mailpoet-Plugin wurden anscheinend bereits mehrere Zehntausend Wordpress-Webseiten mit Schadsoftware versehen. Der Angriff funktioniert laut den Entdeckern auch, wenn das Plugin nicht aktiv ist.
Mit der neuen Version des Browsers Firefox verhindert Mozilla aktiv den Download von bekannter Schadsoftware. Der Browser unterstützt nun eine in Deutschland selten genutzte Amtssprache. Für Unternehmen löst Firefox 31 die alte Version 24 ab und Thunderbird wurde auch neu aufgelegt.
Sie sind bekannt für ihre immer ähnlichen Phishing-E-Mails: die 419-Scammer aus Nigeria. Jetzt rüsten sie auf und verbreiten Fernwartungssoftware, statt nur um Geld zu betteln.
Der IT-Security-Spezialist und Pilot Hugo Teso hat erneut vorgeführt, wie sich mit einer Schadsoftware die Steuerung eines Flugzeugs übernehmen lässt, wenn die Maschine mit Autopilot fliegt. Cockpit fordert nun Konsequenzen.
Zwei bekannte Anwälte warnen vor gefälschten Abmahnungen wegen illegalen Musikdownloads. An den massenhaft verschickten E-Mails hängt eine Zip-Datei mit Schadcode.
Die Dyndns-Dienste von No-IP müssten heute wieder funktionieren. Microsoft gab die Kontrolle über die Domains zurück. Von der Beschlagnahmung waren laut No-IP weltweit 1,8 Millionen legale Nutzer und rund vier Millionen Hostnamen betroffen.
Microsoft hat wegen Malware-Verbreitung den Dyndns-Anbieter No-IP.com lahmgelegt. Das Unternehmen habe keine Warnung erhalten, erklärte No-IP.com. Millionen legal betriebene Server seien ausgefallen.
Auf einer Webseite unter der Adresse torbundleproject.org ist eine Malware-verseuchte Version des Browser-Bundles vom Anonymisierungstools Tor angeboten worden.
Mit dem Angriff Man-in-the-Browser haben Kriminelle über 500.000 Euro von Bankkonten erbeutet. Betroffen waren 190 Konten einer nicht genannten Bank. Das Vorgehen mit Trojanern lässt sich jederzeit wiederholen.
Kaspersky und Citizen Lab haben einen Staatstrojaner für mobile Endgeräte gefunden, der aktiv eingesetzt wird. Die mobilen RCS-Trojaner können ein infiziertes Gerät orten, damit Fotos machen, auf Kalendereinträge zugreifen und die Kommunikation überwachen.
Hacker haben begonnen, die Spionagewerkzeuge der NSA nachzubauen. Durch die Analysen wollen sie sich besser dagegen schützen können. Die Nachbauten werden auf der Webseite NSAPlayset gesammelt.
In mehreren Sicherheitslösungen von Microsoft befindet sich ein Sicherheitslücke, mit dem der Virenscanner gezielt zum Absturz gebracht werden kann. Mit einem Patch wird der Fehler behoben.
Seit drei Wochen können Windows-Nutzer Chrome-Erweiterungen nur noch über den Web-Store installieren. Die Kritik an dieser Vorgehensweise reißt nicht ab.
Durch den Hack von Sonys Playstation 3 wurde er bekannt; nun hat der US-amerikanische Hacker Geohot mit Towelroot eine Rooting-App für viele Android-Smartphones und -Tablets veröffentlicht.
US-Forscher haben eine Sicherheitslücke bei Smart-TVs entdeckt, über die Hacker sich Zugang zum System verschaffen können. Betroffen sind vor allem Geräte in Europa.
Der IT-Sicherheits-Verband Teletrust fordert die Bundeskanzlerin auf, konkrete Maßnahmen für den besseren Schutz von Netzen und Daten zu ergreifen. Eine bloße Ankündigungspolitik, in der die Probleme ausgesessen werden, reiche nicht.
Erstmals ist eine Ransomware für Android-Geräte entdeckt worden, die tatsächlich Dateien verschlüsselt. Betroffenen wird ein Zugang zu den Daten versprochen, sobald sie Lösegeld gezahlt haben.
Auf der anderen Seite der Erde haben Unbekannte begonnen, mit kompromittierten Apple-IDs iPhones zu sperren und Lösegeld zu fordern. Betroffen sind vor allem diejenigen, die sich ihre ID hacken ließen und keinen Passwortschutz im iPhone eingestellt haben.
Das BSI hat bei einer Botnetz-Analyse Zugangsdaten zu FTP-Servern diverser deutscher Internetprovider gefunden. Die Daten wurden vermutlich genutzt, um auf den betroffenen Systemen Schadsoftware zu hinterlegen.
Die internationale Aktion gegen Käufer und Besitzer der Spionagesoftware Blackshades ist rechtlich umstritten. Eine Anklage wegen illegaler Nutzung dürfte in vielen Fällen schwierig sein.
Mehrere 100 Millionen Euro will der BND für ein Frühwarnsystem gegen Cyber-Angriffe ausgeben. Nur mit modernster Hardware könne den IT-Entwicklungen gefolgt werden.
Update Die Deutsche Telekom warnt vor gefälschten Rechnungen, die in ihrem Namen verschickt werden. Sie fordern zum Download einer Schadsoftware auf, die noch nicht von allen Virenscannern erkannt wird. Dabei ist es sehr leicht, das Schreiben als Fälschung zu erkennen.
Vor allem Smartphones mit veralteten Android-Versionen sind ein Angriffsziel von Kriminellen, die so das mTAN-Verfahren beim Onlinebanking umgehen wollen.
Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz hat eine fristlose Kündigung gegen einen Auszubildenden für unwirksam erklärt. Der Vorwurf, er habe Pornos am Rechner angeschaut, sei zu pauschal, und eine Vernachlässigung seiner Pflichten nicht nachgewiesen.
Nicht verunsichern lassen und weiter Antivirensoftware kaufen - so lautet ein Aufruf von G Data. Symantec hatte zuvor erklärt, dass nur noch durchschnittlich 45 Prozent aller Angriffe von Antivirensoftware erkannt werden.
Für Android-Geräte wurde Schadsoftware entdeckt, die vom Nutzer Geld erpresst. Erst wenn der Nutzer eine bestimmte Geldsumme überweist, soll er wieder Zugriff auf das eigene Smartphone oder Tablet erlangen. Wer sich die Ransomware einfängt, trägt dafür allerdings selbst die Verantwortung.
Der Antivirushersteller Bitdefender findet die Aussage des Konkurrenten Symantec, dass Antivirensoftware tot sei, mutig, aber nicht hundertprozentig richtig.
Re:publica 2014 Für das Re:publica-Publikum haben die Sicherheitsexperten Linus Neumann und Ben Schlabs ein paar Tipps parat, wie Smartphones gesichert werden können. Und sie zeigen, wie Siri als Einbruchhelfer missbraucht werden kann.
Re:publica 2014 Angebliche H&M-Gutscheine oder Fake-Videos auf Facebook: Cyberkriminelle bedienen sich immer neuer Methoden, um an persönliche Daten zu gelangen - oft erfolgreich. Denn beim Social Engineering bleibt die größte Schwachstelle der Nutzer selbst.
Antivirensoftware wird immer nutzloser. Stattdessen fokussieren Sicherheitsunternehmen mehr auf Schadensbegrenzung. Zu dem Schluss kommt Symantecs Vizechef Brian Dye.
Microsoft hat kurzfristig Informationen zu Angriffen auf Nutzer des Internet Explorer veröffentlicht. Zusammen mit Fireeye wird der Angriff analysiert. Betroffen sind sämtliche Internet Explorer ab der Version 6. Windows-XP-Nutzer haben damit erstmals eine nicht patchbare Sicherheitslücke.
Bislang fokussierte sich das auf IT-Sicherheit spezialisierte Kaspersky Lab auf den Endgeräte-Markt. Doch mit neuen Angeboten im Bereich der Server-Virtualisierung sowie anderen Rechenzentren-Lösungen konzentriert man sich jetzt zunehmend auf den Business-Sektor.
Kurz vor Ostern startete offenbar ein gezielter Angriff auf die Jailbreak-Community von iOS. "Unflod Baby Panda" versucht Zugangsdaten zu Apple-Konten zu stehlen. Wie die Malware auf iPhones und iPads kommt, ist bisher unklar.
Hundertfünfzig Rechner in der Hamburger Verwaltung sind im Januar 2014 tagelang durch den Cridex-Trojaner lahmgelegt worden. Das hat der Senat bestätigt. Der Trojaner installiert auch einen Keylogger, doch einen Datenverlust hat es angeblich nicht gegeben.
Beschäftigte in Bundesbehörden sollen nicht nach erotischen Begriffen und Porno suchen. Dagegen werden Filtersysteme eingesetzt. Dies geschehe zum Schutz der Mitarbeiter, der IT-Infrastruktur und des Ansehens der Bundeseinrichtungen.
In den AGB von Googles E-Mail-Dienst Gmail steht jetzt explizit, dass E-Mails von Nutzern nach werberelevanten Stichwörtern durchsucht werden, wie Reuters berichtet. Google wird in den USA wegen dieser Suche mehrfach verklagt.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sieht sich seit Monaten Spionage-Angriffen ausgesetzt, berichtet der Spiegel. Es wird vermutet, dass ausländische Geheimdienste so an vertrauliche Daten zu Rüstungs- und Raketentechnologie kommen wollen.