• IT-Karriere:
  • Services:

Security: Doubleclick liefert Malware aus

Über Werbebanner von Googles Doubleclick und Zedo ist die Malware Zemot massenweise ausgeliefert worden. Der Angriff blieb wochenlang unentdeckt. Rechner in Deutschland sind bislang aber kaum betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gefälschte Werbebanner bei Doubleclick lieferten den Trojaner Zemot aus.
Gefälschte Werbebanner bei Doubleclick lieferten den Trojaner Zemot aus. (Bild: Microsoft)

Ein Angriff über Werbebanner von Doubleclick und Zedo mit Trojan.Agent.BPEN aus der Trojanerfamilie Zemot blieb wochenlang unentdeckt. Inzwischen hat Google reagiert und die Malware entfernt. Entdeckt wurden infizierte Werbebanner auf den Webseiten der The Times of Israel und der Jerusalem Post sowie auf der Musikwebseite Last.fm. Auf wie vielen anderen Webseiten verseuchte Werbebanner platziert waren, ist unklar. Laut dem Entdecker Malwarebytes waren vor allem Rechner in den USA, in Israel, Kanada, Großbritannien und Frankreich betroffen.

Stellenmarkt
  1. Universität Stuttgart, Stuttgart
  2. MünsterlandManager.de GmbH & Co. KG, westliches Münsterland

Die Familie der Zemot-Trojaner ist seit längerem bekannt und wird inzwischen von vielen Antivirenprogrammen erkannt und entfernt. Auch Microsofts Malicious Software Removal Tool kann den Trojaner identifizieren. Laut Microsoft funktioniert der Trojaner in sämtlichen Windows-Versionen.

Zemot ist das Einfallstor

Zemot dient lediglich als Einfallstor oder Dropper für weitere Schadsoftware. Einmal installiert, versucht der Trojaner eine Verbindung zu weiteren Servern aufzubauen, um von dort zusätzliche Schadsoftware zu holen und sich selbst zu aktualisieren. Laut Microsoft wird Zemot verwendet, um Malware für Klickbetrug oder weitere Dropper zu installieren. Oftmals ist zusätzlich Malware als Modul beigelegt. Weitere Module versuchen, Informationen über den infizierten Rechner zu sammeln, darunter die Version des Betriebssystems oder die verfügbaren Benutzerrechte.

Laut dem Antivirenhersteller Malwarebytes wurde der Angriff bereits Ende August entdeckt. Seit dem 19. September 2014 gebe es keine Anzeichen mehr, dass Zemot aktiv verbreitet werde. Die Webseiten, die die infizierten Werbebanner geschaltet hatten, seien nicht infiziert worden, heißt es in dem Blogeintrag.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Nitro VG270Ubmiipx 27-Zoll-IPS WQHD 75Hz für 199€, Acer Predator Cestus 330 Gaming...
  2. (u. a. BenQ GL2780E 27-Zoll-LED FHD für 127,84€, Lenovo IdeaPad Flex 5 15,6-Zoll-FHD-IPS-Touch...
  3. 333€ (Vergleichspreis 388€)
  4. 49,99€ (Bestpreis!)

SoniX 24. Sep 2014

Nichts für ungut, aber was soll daran besser sein, als zB ein Firefox mit Adblock und...

RipClaw 23. Sep 2014

µBlock ist im Grunde das gleiche wie AdBlock aber mit geringerem Speicherbedarf. Die...

violator 23. Sep 2014

Wohl kaum, da es ja nichtmal das erste Mal war dass sowas vorgefallen ist.

Zwangsangemeldet 23. Sep 2014

Statt FlashBlock genügt auch Click-to-Play für Flash, dann wird das auch nicht geladen...


Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live - Test

In Mario Kart Live fährt ein Klempner durch unser Wohnzimmer.

Mario Kart Live - Test Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


      •  /