Abo
  • Services:
Anzeige
Eine gefälschte Version der Tor-Webseite verbreitet Malware.
Eine gefälschte Version der Tor-Webseite verbreitet Malware. (Bild: Screenshot)

Anonymisierungsdienst: Gefälschte Tor-Webseite verbreitet Malware

Auf einer Webseite unter der Adresse torbundleproject.org ist eine Malware-verseuchte Version des Browser-Bundles vom Anonymisierungstools Tor angeboten worden.

Anzeige

Kriminelle haben offenbar versucht, eine mit Malware verseuchte Version des Tor-Browser-Bundles zu verbreiten. Unter torbundleproject.org befand sich bis vor kurzem eine echt aussehende Kopie der Tor-Webseite. Inzwischen ist die Seite nicht mehr erreichbar.

Wie aus Kommentaren auf der Webseite Reddit hervorgeht, hat der zum Download angebotene Installer offenbar tatsächlich den Tor-Browser installiert. Die Malware wurde jedoch zusätzlich mitinstalliert und baute anschließend Verbindungen zu verschiedenen IP-Adressen auf. Während das originale Tor-Browser-Bundle für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung steht, zielten die Betrüger offenbar nur auf Windows-Nutzer: Der Installer stand ausschließlich als Exe-Datei zur Verfügung.

Download installiert echten Tor-Browser und Malware

Laut der Webseite Virustotal sind bislang die meisten Antivirenprogramme nicht in der Lage, die mit dem gefälschten Installer mitgelieferte Malware zu erkennen.

Die Domain torbundleproject.org ist auf eine Adresse in Beverly Hills in Kalifornien angemeldet. Der Server befand sich aber offenbar, wenn man der IP-Adresse glauben darf, auf den britischen Jungferninseln. Registriert wurde die Domain am 28. Mai 2014.

Offizielle Downloads mit PGP-Signaturen

Das Tor-Projekt betreibt ein Anonymisierungsnetzwerk mit der sogenannten Onion-Routing-Technologie. Beim Tor-Browser-Bundle handelt es sich um eine angepasste Version des Firefox-Browsers, der sich direkt mit dem Tor-Netzwerk verbindet. Die Installation ist simpel und Tor ist somit selbst für Laien relativ einfach nutzbar.

Die offizielle Tor-Webseite befindet sich unter https://www.torproject.org/. Nutzer sollten die Tor-Software ausschließlich von dort herunterladen. Die offiziellen Downloads werden ausschließlich verschlüsselt per HTTPS angeboten. Wer sichergehen möchte, kann auch die PGP-Signaturen der Downloads prüfen.


eye home zur Startseite
Ass Bestos 26. Jun 2014

genau, hab gehört das normale haustüren unsicher sind und ansonsten fenster etc. hast ja...

Ass Bestos 26. Jun 2014

zeig mir doch mal den passus in den golem.de agb s wo steht das man großschreibung...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, München
  2. Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
  3. LR Health & Beauty Systems GmbH, Ahlen
  4. Habermaaß GmbH, Bad Rodach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals
  3. ab 799,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Adobe

    Die Flash-Ära endet 2020

  2. Falscher Schulz-Tweet

    Junge Union macht Wahlkampf mit Fake-News

  3. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  4. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  5. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  6. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  7. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  8. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  9. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  10. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  2. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

  1. Re: Paradigmenwechsel in Sachen K.I.

    hw75 | 05:34

  2. Re: Wie viel Menschen klicken auf Werbung?

    hw75 | 05:27

  3. Re: Anforderungen oft zu hoch

    amagol | 04:54

  4. Re: Endet damit auch Adobe Air?

    MESH | 04:25

  5. Re: Panikmache

    M.P. | 04:19


  1. 21:02

  2. 18:42

  3. 15:46

  4. 15:02

  5. 14:09

  6. 13:37

  7. 13:26

  8. 12:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel