Googles Beratungsplattform Helpouts hilft ab sofort Nutzern bei Problemen zu Themen wie Computern, Patisserie, Tennis, Schwimmen oder Mathematik. Einige Beratungen sind kostenlos, andere werden nach Minuten oder im Komplettpaket abgerechnet.
Die geplante EU-Datenschutzreform verbietet die unnötige Kopplung von Internetdiensten mit Werbung. Selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte befürchtet eine "Bevormundung der Nutzer".
Lavabit-Gründer Ladar Levinson hat ein Kickstarter-Projekt gestartet, um die Software seines verschlüsselten E-Mail-Dienstes Lavabit als Open Source zu veröffentlichen, die zugleich um Unterstützung für Dark Mail erweitert werden soll. Zudem sollen erste Dark-Mail-Clients im Rahmen des Projekts entwickelt werden.
Ingress schließt Mitte Dezember die Betaphase ab. Erst vor wenigen Tagen hatte die Google-Tochter Niantic Labs das Augmented-Reality-Spiel für alle geöffnet. Gerüchte über neue Fraktionen wurden nicht bestätigt.
Die Bundesregierung scheut in der Causa Snowden weiterhin die Konfrontation mit den USA. Zwar ist eine Befragung des Whistleblowers denkbar, aber nicht in Deutschland.
Die Servicequalität der Provider hat sich im vergangenen Jahr leicht verbessert. Doch nur ein Anbieter schneidet weiterhin mit "sehr gut" ab. Kulant zeigen sich einige Unternehmen bei Sonderkündigungen.
Die Unterhändler von Union und SPD setzen sich offenbar für den Ausbau der Breitbandversorgung ein. Doch die Pläne sind alles andere als neu oder ambitioniert.
In dem zwischen Deutschland und den USA geplanten Anti-Spionage-Abkommen wollen die USA offenbar auch auf Industriespionage verzichten. Die USA sollten künftig bei technischer Aufklärung um Erlaubnis bitten, berichtet der Spiegel.
Die USA soll der Bundesregierung ein Anti-Spionage-Abkommen angeboten haben. Es soll das gegenseitige Ausspähen sowohl von Regierungen als auch von Bürgern verbieten. Das Angebot folgt einer UN-Resolution zum Datenschutz aus Brasilien und Deutschland.
Deutschland ist vor allem wegen seiner Technik als geheimdienstlicher Kooperationspartner gefragt. Das GCHQ wollte dem BND helfen, die restriktive Gesetzgebung in Deutschland zu ändern. Das berichtet der Guardian. Außerdem wurden weitere Details zur Kooperation der Five Eyes mit europäischen Geheimdiensten bekannt.
Anders als zunächst angekündigt, will das Nist jetzt darauf verzichten, beim neuen Hash-Standard SHA-3 die Sicherheitsparameter zu ändern. Die Ankündigung hatte vor einigen Wochen heftige Kritik erregt.
Die fünf Länder, die zum Five-Eyes-Verbund gehören, helfen sich nicht nur bei der Informationsbeschaffung, sie spionieren sich auch gegenseitig nicht aus. Laut Berichten will Deutschland dem Bündnis beitreten.
US-Whistleblower Edward Snowden will zur Aufklärung der NSA-Affäre beitragen. Doch dazu muss er Russland wohl endgültig verlassen. Er hofft offenbar auf eine Ausreise nach Deutschland oder Frankreich.
Hacker haben am vergangenen Wochenende das Startup Buffer für eine Spamwelle missbraucht. Die Entwickler reagierten schnell und konnten so von dem Hack profitieren.
Zwei konkurrierende Gesetzesvorlagen sollen die massive Datensammlung der US-Geheimdienste regeln - allerdings nur für US-Bürger. Beide lassen darauf schließen, mit welchen Freiheiten die Geheimdienste bislang agieren durften.
Wer sich heute eine SIP-Trunk-basierte Telefonanlage zulegen möchte, muss zuerst herausfinden, ob diese technisch kompatibel zum Netz seines Providers ist. Das soll sich jetzt ändern.
Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert gibt nicht auf und will nun ein Verbot von Facebook-Fanseiten bis vor den Europäischen Gerichtshof tragen.
Vor der Bundespressekonferenz hat Hans-Christian Ströbele von seinem Treffen mit Edward Snowden berichtet. Der Grünen-Abgeordnete trat für eine Vernehmung von Snowden in Deutschland ein und veröffentlichte einen Brief des Whistleblowers.
Der Mann, der Microsoft zusammen mit Bill Gates gegründet hat, tritt für eine Zerschlagung des Konzerns ein. Paul Allens Vulcan Capital will die Suchmaschine Bing und die Xbox verkaufen und sich ganz auf Firmenkunden konzentrieren.
Seit dem Kalten Krieg hörten US-Geheimdienste Telefonate in verfeindeten und befreundeten Ländern von Regierungsmitgliedern und namhaften Politikern ab. US-Diplomaten sammelten dafür so viele Telefonnummern wie nur möglich, berichtet die New York Times.
US-Whistleblower Edward Snowden soll grundsätzlich bereit sein, bei der Aufklärung der NSA-Affäre in Deutschland zu helfen. Als erster deutscher Politiker hat sich Hans-Christian Ströbele mit ihm in Moskau getroffen und darüber verhandelt.
Edward Snowden hat offenbar eine Arbeit bei einem russischen Internetunternehmen angenommen. Es könnte sich um VKontakte.ru handeln, den russischen Facebook-Konkurrenten.
Die NSA hat offenbar die Wahl des Papstes im März 2013 überwacht. Dabei sollen die Telefonate führender Kardinale abgehört worden sein, darunter vom damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglio, dem jetzigen Papst Franziskus.
Journalisten sollen die E-Mail-Dienste und die Cloud von Google und Yahoo meiden, weil die Daten offenbar komplett an die NSA gehen. Darüber hatte die Washington Post unter Berufung auf das Snowden-Archiv berichtet.
Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald streitet sich mit der NSA darüber, wie die Snowden-Dokumente zu interpretieren sind. Dabei ignoriert er Fakten, die über die Kooperation der Geheimdienste längst bekannt sind - gerade in Deutschland.
Gemeinsam mit Edward Snowden deckte er den NSA-Skandal auf. Im Interview spricht Glenn Greenwald über die Macht von Enthüllungen und journalistische Fehler.
Update Das Unternehmen des renommierten PGP-Gründers Phil Zimmerman und Lavabit-Gründer Ladar Levision haben E-Mail 3.0 angekündigt. Eine Open-Source-Architektur für verschlüsselte E-Mail, die auch die Metadaten schützt.
Update Laut Dokumenten von Edward Snowden verschaffen sich NSA und GCHQ direkten Zugang zu den internen Clouds von Google und Yahoo. Sie zapfen die Leitungen zwischen den Rechenzentren an. Die Aktion läuft unter den Namen "Muscular" und "Windstop".
Wenn das Urteil gegen Drosselung Bestand hat, werden weitere Anbieter, die mit einer Flatrate werben, aber drosseln, Probleme bekommen. Das hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen angekündigt.
Ciscos Implementierung des H.264-Codec soll nun frei und in Binärform gratis bereitgestellt werden, wobei Cisco sämtliche Verpflichtungen der Patentlizenzen übernimmt. Mozillas Firefox wird das H.264-Modul von Cisco künftig verwenden.
Eine E-Mail von Berlin nach München soll nicht mehr über die USA laufen. Innenminister Friedrich will die Provider gesetzlich zu einer europäischen Infrastruktur verpflichten.
Tolle Idee, aber erfolglos: Nicht alle Internet-Startups können sich behaupten. 2013 mussten viele neu gegründete Unternehmen schließen, darunter der Fotodienst Cardagram und Hipaway, eine Plattform zur Buchung von Hotels.
Ein neues Team hat den Betrieb des Bittorrent-Indexes Isohunt unter einer anderen TLD aufgenommen. "Isohunt kann definitiv als Symbol für Filesharing bezeichnet werden", so die neuen Eigner.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat ein Urteil erstritten, nach dem die DSL-Drosselungspläne der Telekom illegal sind. "Kunden sollten über die gesamte Laufzeit die Sicherheit haben, dass das versprochene Surftempo nicht reduziert wird", so die Verbraucherschützer.
Google Flights ist eine Suchmaschine speziell für Flugreisen, die nun auch in Deutschland verfügbar ist. So lassen sich nach Eingabe von Datum, Start und Ziel Verbindungen finden, filtern und buchen.
Die US-Geheimdienste gehen im Streit über ihre Spionagepraktiken in die Offensive. Die Europäer selbst hätten Millionen Daten an die NSA geliefert. Auch spähten sie amerikanische Politiker aus.
Es hat einen Planeten weniger und ist deutlich kleiner: Dennoch ist KOI-351 unter den bisher entdeckten Planetensystemen das, welches unserem Sonnensystem vom Aufbau her am ähnlichsten ist.
Zur Rechtfertigung der Spionage-Aktivitäten der Geheimdienste werden häufig zwei Argumente genannt: Sie machen die Welt sicherer und dienen nur dem Kampf gegen den Terror. Stimmt beides nicht, sagt der Jurist und Blogger Thomas Stadler.
Nicht einmal ein Jahr nach der offiziellen Eröffnung hat das von Tim Berners-Lee gegründete Open Data Institute die Einrichtung von 13 Zweigstellen angekündigt. Das Institut sei in der kurzen Zeit mit Anfragen aus aller Welt überflutet worden, sagte der Leiter.
Zwei US-Zeitungen berichten, dass das Abhören von Regierungschefs wie bei Angela Merkel kaum ohne Kenntnis des Präsidenten erfolgt sein kann. Erst im Sommer 2013 soll die Praxis nach der Veröffentlichung von Snowden-Unterlagen eingestellt worden sein.
Von Obama würde Deutschlands oberster Verbraucherschützer keinen Gebrauchtwagen mehr kaufen. Deutschland und die EU sollten ihre Macht nutzen, um höhere Datenschutzstandards durchzusetzen, fordert der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.
Canonicals Mark Shuttleworth ist für Österreichs Big Brother Award 2013 nominiert. Die Onlinesuche in Ubuntu werde zur Kommerzialisierung verwendet. Dabei werde der Datenschutz für Anwender vernachlässigt, so die Begründung.
Die Diskussion um das wahrscheinliche Abhören von Angela Merkel kommt auch bei höchsten US-Behörden in Schwung. Senatorin Feinstein bestätigte indirekt die Aktion, und Geheimdienstkoordinator Clapper will neue Dokumente freigeben. Geschwärzt, natürlich.
Update Cameron hat den Medien mit einstweiligen Verfügungen des High Court und drastischeren Maßnahmen gedroht, falls sie bei den Edward-Snowden-Enthüllungen nicht mehr gesellschaftliche Verantwortung zeigen.
Mozilla startet mit dem "Mozilla Location Service" einen freien Geolocation-Dienst, über den anhand von nahegelegenen Mobilfunksendemasten und WLAN-Hotspots die Position eines Nutzers ermittelt werden kann.
Japan hat sich geweigert, die Tiefseekabel anzuzapfen, die Daten und Telefonate über den Pazifik transportieren. Die NSA hatte darum gebeten. Der Grund: Es verstoße gegen japanisches Recht.
Der Regierung sind die Hände gebunden, wenn sie Abhöranlagen in Botschaften beseitigen wollte. Selbst gegen ausländische Spione kann sie juristisch nur schwer vorgehen.
Während Barack Obama versucht, die politischen Wogen zu glätten, die die NSA-Affäre international ausgelöst hat, zeigen sich Politiker in den USA verwundert und sprechen von einer Überreaktion. Die öffentlichen Proteste der US-Bevölkerung sind ebenfalls spärlich.