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SIP Connect 1.1: International einheitliche Standards für IP-Telefonanlagen

Wer sich heute eine SIP-Trunk-basierte Telefonanlage zulegen möchte, muss zuerst herausfinden, ob diese technisch kompatibel zum Netz seines Providers ist. Das soll sich jetzt ändern.
/ Achim Sawall
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Bild: Asterisk.org

Der IT-Branchenverband Bitkom und das internationale SIP Forum wollen die Anbindung von SIP-basierten Endgeräten vereinheitlichen. Das hat der Bitkom am 1. November 2013 erklärt(öffnet im neuen Fenster) . Die beiden Verbände wollen gemeinsam die technische Spezifikation SIP Connect 1.1 weiterentwickeln.

"Wir brauchen bei IP-Telefonanlagen international einheitliche Standards, die providerunabhängig genutzt werden können" , sagte Bitkom-Experte Johannes Weicksel. "Wenn sich heute ein Unternehmen eine SIP-Trunk-basierte Telefonanlage zulegen möchte, muss es zunächst schauen, ob die Anlage technisch kompatibel zum Netz seines Providers ist."

SIP Trunking ermöglicht es, mit einem Nutzerkonto mehrere Durchwahlnummern zu verwalten. Dies sei vor allem für Unternehmen wichtig, die viele Endgeräte mit eigenen Rufnummern benötigen.

"Unternehmen, die auf eine durchgehende VoIP-Anbindung umstellen wollen, sollten sich an der Empfehlung des Bitkom-Leitfadens zu SIP-Trunking orientieren" , sagte Weicksel. Das SIP Forum hat die SIPconnect-Dokumente eingeführt und entwickelt diese weiter. Sie beschreiben die Zusammenschaltung von privaten VoIP-Systemen und öffentlichen IP-Netzen mit einem einheitlichen Protokollstandard. Weicksel: "Wir wollen Anwender-Unternehmen auf ihrem Weg in die standardisierte, internetbasierte Telefonie begleiten."

Andrew Hutton vom Vorstand des SIP Forums sagte: "Die Zusammenarbeit zwischen SIP Forum und Bitkom bietet die große Möglichkeit, einen verbesserten Standard für SIP Trunking zu etablieren, um so die Interoperabilität zu verbessern und Anpassungskosten zu senken."


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