Paul Allen: Microsoft-Gründer will Konzern aufspalten

Der Mann, der Microsoft zusammen mit Bill Gates gegründet hat, tritt für eine Zerschlagung des Konzerns ein. Paul Allens Vulcan Capital will die Suchmaschine Bing und die Xbox verkaufen und sich ganz auf Firmenkunden konzentrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Paul Allen im Jahr 2012
Paul Allen im Jahr 2012 (Bild: Stephen Brashear/Getty Images)

Das Investmentunternehmen von Paul Allen will eine Aufspaltung Microsofts. Das hat Paul Ghaffari, der Chef von Vulcan Capital, laut einem Bericht der britischen Financial Times auf dem Financial Times Investment Management Summit in New York erklärt.

Stellenmarkt
  1. Security Manager Analyse und Konzeption (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. Consultant IT-Controlling (m/w/d)
    Mekyska Management Consultants GmbH, Frankfurt am Main, Pforzheim (Home-Office)
Detailsuche

Microsofts neuer Konzernchef sollte eine Lösung von den Unternehmensbereichen Suche und Xbox genau prüfen, so Ghaffari. Ein Nachfolger von Steve Ballmer sollte eine radikale Chirurgie an Microsoft durchführen und sich auf Firmenkunden konzentrieren.

Den größten Anteil seines Gewinns erziele Microsoft mit Software und Services für Unternehmenskunden. "Das Suchmaschinengeschäft und sogar die Xbox, die sich als ein sehr erfolgreiches Produkt erwiesen hat, lenken davon nur ab. Wir möchten, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren", sagte Ghaffari. "So wie ich das sehe, gibt es einige Teile des Geschäftsbetriebs, die sie ausgründen, loswerden sollen, um sich auf große Unternehmenskunden zu konzentrieren und auf die Cloud." Der Microsoft-Aufsichtsrat zeige sich neuerdings "empfänglich für Ansichten von außen". Die Suche nach einem Nachfolger für Ballmer werde gut gemanagt.

Allen gründete 1975 zusammen mit Bill Gates das Unternehmen und hält weiter einen Anteil im Wert von 2 Milliarden US-Dollar an dem Konzern. Allen sei "fasziniert und interessiert" an dem laufenden Wandel, sagte Ghaffari, der das 15-Milliarden-US-Dollar-Vermögen von Allen managt.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. Microsoft Teams effizient nutzen
    25. Oktober 2021, online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

Im Jahr 2011 hatte sich Allen in seinen Memoiren mit dem Titel "Idea Man" sehr kritisch zu Gates geäußert. Allen beschuldigte Gates und den Microsoft-Chef Steve Ballmer, im Jahr 1982 versucht zu haben, ihn nach einer Krebserkrankung aus dem Unternehmen zu drängen. Allen bezeichnete dies als verabscheuungswürdige Geldgier. Gates habe sich zwar später entschuldigt und es habe eine Aussprache mit Ballmer gegeben, doch Allen verließ deswegen im Februar 1983 das Unternehmen.

Im April 2013 hatte Allen dann bei Twitter ein Foto gepostet, das ihn und Gates in einer Szene zeigt, die an ein Bild aus dem Jahr 1981 angelehnt ist. "Wir hatten so viel Spaß mit Computerpionieren bei einer Feier im Living Computer Museum in Seattle. Hier bin ich mit meinem alten Freund Bill Gates zu sehen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


icarus 02. Nov 2013

Ich denke mal schon, dass ein Mitbegründer von Microsoft, etwas mehr Ahnung über diese...

Felix_Keyway 01. Nov 2013

Er hat 1983 das Handtuch geschmissen und wundert sich nun, dass Billy sich Milliarden in...

CEO 01. Nov 2013

Naja im Artikel steht das gleich im ersten Absatz

elgooG 01. Nov 2013

Für Manager ist "sich auf Kernkompetenzen konzentrieren" ein Synonym dafür, dass man das...

icarus 01. Nov 2013

Wie wärs mit PC Spielen, Handyspielen, ....? :-D Man sollte auch mal dran denken, wie...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Von Cubesats zu Disksats
Satelliten als fliegende Scheiben

Leichte und billige Satelliten, die auch zu Mond und Mars fliegen können: Aerospace Corp hat den neuen Standardformfaktor Disksats entwickelt.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Von Cubesats zu Disksats: Satelliten als fliegende Scheiben
Artikel
  1. Full Self Driving: Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen
    Full Self Driving
    Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen

    Die Testversion des Full-Self-Driving-Pakets sollen nur Tesla-Fahrer nutzen dürfen, deren Fahrverhalten einwandfrei ist.

  2. Umweltfreundlicher Sattelschlepper: Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm
    Umweltfreundlicher Sattelschlepper
    Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm

    Die Nikola-Zugmaschine Tre mit Elektroantrieb soll zunächst für den US-Markt gefertigt werden, später auch für Europa.

  3. Code-Hoster: Gitlab will offiziell an die Börse
    Code-Hoster
    Gitlab will offiziell an die Börse

    Der Betreiber und Ersteller der Code-Hosting-Plattform Gitlab zeigt in seinem Börsenprospekt ein massives Wachstum.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Corsair Vengeance LPX DDR4-3200 16 GB 63,74€ und 32 GB 108,79€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€, Kingston KC2500 2 TB 181,89€ und Recaro Exo Platinum 855,99€) • Breaking Deals mit Club-Rabatten • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ • iPhone 13 vorbestellbar [Werbung]
    •  /