Die EU-Kommission will den Ausbau der Breitbandversorgung deutlich beschleunigen. Kleinere Anbieter befürchten allerdings eine zu große Deregulierung zugunsten der Deutschen Telekom.
Liberty Global will schnell mit Docsis 3.1 hohe Datenraten von 1 GBit/s für seine Kunden anbieten. Golem.de sagte der Konzern, wann das Angebot starten soll.
Netflix zahlt an Liberty Global, um seine App auf die Settop-Boxen des Kabelnetzbetreibers zu bringen. Der Vertrag gilt auch in Deutschland bei Unitymedia, muss aber konkret noch ausgehandelt werden.
Mit einem neuen "Friends" genannten Service will der Technikhändler Conrad hauptsächlich technikaffine Studenten als Helfer in der IT-Not vermitteln. Diese sollen etwa beim Einrichten eines Routers helfen. Das Pilotprojekt startet in Berlin und München.
Die Telekom steht wegen fehlendem FTTH in Deutschland im Feuer der Kritik. Ein Grund mehr für den Konzern, seinen besten Fernkabelmonteur beim Spleißen vorzustellen.
Laut der Grünen Tabea Rößner und dem Bundesrechnungshof fördert Deutschland statt der Gigabitgesellschaft hauptsächlich 50 MBit/s-Zugänge. Die Förderkriterien seien so ausgestaltet, dass höhere Geschwindigkeiten in keiner Weise belohnt würden.
Durch Mega MIMO 2.0 sollen mehrere Accesspoints in einem WLAN mit mehreren Endgeräten auf derselben Frequenz kommunizieren können. In vollen Hörsälen und auf gut besuchten Messegeländen soll die Technik den Datendurchsatz vervielfachen.
In einem Pilotprojekt setzt Unitymedia auf Trenching. Der Kabelnetzbetreiber baut sehr viel stärker in der Fläche aus, weil die Nachfrage deutlich gestiegen sei.
Ende 2015 veröffentlichte die Firma SEC Consult eine Untersuchung über die Gefahr von Geräten mit voreingestellten privaten Schlüsseln. Genützt hat es offenbar nichts: Die Zahl derartiger Geräte ist um 40 Prozent gestiegen, knapp 50.000 nutzen dabei sogar ein gültiges Zertifikat.
Die Konkurrenten der Telekom sehen die Kupfernetze am Ende, was Ping-Zeiten und Latenzzeiten anbelangt. Es sei Zeit, längerfristig zu denken und Glasfaser auszubauen. Bei der Fördermittelvergabe herrscht die Furcht, dass die Telekom fast alles kassiert.
Ifa 2016 Netgear bringt eine neue LTE-Modem-Serie auf den Markt. Eines dieser Modelle muss nicht unbedingt mit einem Netzteil betrieben werden. Die Energieversorgung geschieht per Power over Ethernet.
Die Digitale Agenda der Bundesregierung ist noch längst nicht umgesetzt. Nach Ansicht von Infrastrukturminister Dobrindt sind beim Breitbandausbau sehr ambitionierte Ziele erforderlich.
Die Bundesförderung geht an echte Glasfaser-Projekte in schlecht versorgten Regionen. Doch der Glasfaserausbau in Deutschland benötigt 45 Milliarden Euro, bereit stehen nur rund 4 Milliarden Euro.
Die erste Stadt ohne analoges Kabelfernsehen von Unitymedia wird Hanau sein. Der dortige Saturn-Markt hofft auf mehr Umsatz und verlängert die Öffnungszeiten. Die Digitalnutzungsquote im Kabel liegt jetzt bei 82,1 Prozent.
Eine Datenrate wie in Glasfasernetzen soll in wenigen Monaten im Kabelnetz möglich sein. Der größte Verband der TV-Kabelnetzbetreiber hat die Zeitplanung für die Einführung von Docsis 3.1 bekanntgegeben. Das soll künftig über 70 Prozent der deutschen Haushalte erreichen.
Ifa 2016 Gigabit und Gigabyte sind mittlerweile Begriffe, die sich für hohle Phrasen eignen. Auf der Ifa gibt es dementsprechend seltsam anmutende Forderungen. EU-Kommissar Günther Oettinger fordert gar 1.000 Megabyte flächendeckend einzuführen - und zwar für ganz Europa.
UpdateIfa 2016 Netgears Orbi ist ein Komplettpaket aus einem WLAN-Router und einem dazugehören Access Point zur Reichweitenerhöhung. Dank eines dedizierten, drahtlosen Funkkanals zwischen beiden kann Netgear die volle Bandbreite versprechen.
Ifa 2016 TCL hat über seine Marke Alcatel eine kleine 360-Grad-Kamera vorgestellt, die sich einfach ans Smartphone stecken lässt. Die 360 Camera hat zwei 210-Grad-Objektive, aus denen das Rundumpanorama zusammengesetzt wird.
Auf Basis des NAS-Betriebssystems QTS 4.2.2 bietet Qnap eine Vorschau auf eine kommende Funktion an. Virtual JBOD ermöglicht es, mehrere NAS-Systeme zu einem großen Plattensystem per VJBOD zu koppeln. Das geht allerdings nur mit einigen wenigen Modellen.
Wer nach dem Ende des Routerzwangs einen Ansturm auf freie Endgeräte erwartet hat, hat sich geirrt. Nur wenige Nutzer schließen ein eigenes Modem an. Zudem funktioniert das nicht immer reibungslos.
/187Kommentare/Eine Exklusivmeldung von Friedhelm Greis
Neue Ideen, interessante Hardware: Mit Amplifi verkauft Ubiquiti Networks erstmals ein WLAN-Router-Paket für Endkunden. Wir haben uns das System in Los Angeles einmal näher angeschaut.
Der jahrelange Streit um die Netzneutralität in der EU ist beendet. Ist der Jubel der Internetaktivisten über die neuen Leitlinien berechtigt? Schon gibt es erste fragwürdige Zero-Rating-Angebote von Verlagen.
Moderne Router für mehr als 150 Euro bieten automatische Updates und die aktuellen Funkstandards. Doch was können Nutzer im Einsteigerbereich in puncto Sicherheit erwarten? Wir haben uns ein paar Router für unter 30 Euro pro Stück gekauft und nachgeschaut.
Die NBase-T-Allianz hat kurz vor der möglichen Verabschiedung als IEEE-Standard Details zu den Voraussetzungen für Kabel veröffentlicht. Prinzipiell reicht ein Cat5e-Kabel, besser ist jedoch ein Cat6- oder Cat6A-Kabel für die neuen Netzwerkgeschwindigkeiten, vor allem bei großen Distanzen.
Offenbar ist dem Google-Mutterkonzern Alphabet das eigene FTTH-Angebot Google Fiber viel zu teuer, weshalb der Anbieter Kosten einsparen soll. Dazu könnten massive Entlassungen zählen und das erklärt den Wechsel hin zu Drahtlos-Technik.
Die Abmahnung von Urheberrechtsverletzungen ist ein Geschäft. Viele zahlen auch, wenn sie nichts getan haben. Der Abmahnbeantworter des CCC bietet kostenlose Hilfe.
Mit Krypto-Mining lässt sich viel Geld verdienen - vor allem, wenn man fremde Computer für sich schürfen lässt. Eine Malware, die das ermöglicht, hat das Projekt Internetwache.org aufgespürt und analysiert. So harmlos die Software aussieht, so gefährlich ist sie.
/39Kommentare/Eine Analyse von Tim Philipp Schäfers und Sebastian Neef
Schnelle Kupferverbindungen können mit der AQS-Familie bis zu 100 Meter bei 5 GBit/s erreichen. Die ersten Module für 2.5GbE und 5GbE für NBase-T-Ethernet alias 802.3bz hat Aquantia kürzlich gezeigt.
Mit der neuen Fritzbox 7580 bietet AVM erstmals einen WLAN-Router mit Multi-User MIMO an. Damit können bis zu vier Streams gleichzeitig verteilt werden.
Wer bei Extrabacon nur an Essen denkt, wird enttäuscht: Es handelt sich um ein NSA-Codewort für einen Router-Exploit. Cisco und ein anderer Hersteller haben die Schwachstellen eingeräumt. Unterdessen wird weiter spekuliert, wer die Informationen an die Öffentlichkeit gegeben hat.
Die TS-x51A-Familie von Qnap bietet nicht nur Datenzugriff als NAS über das Netzwerk. Die Geräte bieten auch eine Micro-USB-Buchse für den direkten Anschluss - sozusagen als externe Festplatte.
Auch in Österreich soll Routerfirmware künftig reguliert werden. Aktivisten und ISPs kritisieren die geplanten Regelungen. Diese gingen davon aus, dass es keine Sicherheitslücken bei Routern geben würde.
Die Equation Group wird mit Hacks von Infrastrukturen und der Entwicklung fortgeschrittener Malware in Verbindung gebracht. Jetzt soll die angebliche Hackertruppe der NSA selbst gehackt worden sein.
Die Bundesregierung will ihre IT-Infrastruktur konsolidieren, doch die Ministerien stehen sich gegenseitig im Weg. Kaum eines will auf Kompetenzen verzichten - eine baldige Einigung ist unwahrscheinlich. Jetzt macht der Bundestag Druck.
Update Telekom-Chef Timotheus Höttges verteidigt im Gespräch mit Golem.de, dass der Konzern die Anzahl seiner Fiber-To-The-Home-Anschlüsse verschweigt. Es gehe nicht um eine einzige separate Technologie. "Unterschiedliche Techniken interessieren den Kunden überhaupt nicht", glaubt er.
Stadtwerke machen vor, was die Deutsche Telekom nicht schafft: 1 GBit/s im Download und Upload für 80 Euro mit FTTH. Das ist natürlich auf das Ausbaugebiet beschränkt.
Eine lange Glasfaserstrecke verbindet optische Atomuhren in Deutschland und Frankreich. Dabei werden Frequenzverschiebungen aktiv unterdrückt und Leistungsverluste mit speziellen Verstärkern ausgeglichen. Ziel ist ein europäisches Netzwerk von glasfaserverbundenen optischen Uhren.
Wer Internet von Vodafone bezieht und eine eigene Fritzbox als Kabelmodem nutzt, muss aktuell auf IPv6 verzichten. Beide Unternehmen schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu.
Zwei Hacker haben drei Viertel der von ihnen untersuchten Bluetooth-Smartlocks knacken können - mit stellenweise haarsträubend einfachen Mitteln. Die Reaktion der Hersteller zeugt nicht von großem Interesse, an den Problemen etwas ändern zu wollen.
Kunden von Unitymedia haben mit 80 GByte einen erheblich über dem durchschnittlichen Datenvolumen im Festnetz liegenden Verbrauch. Der Kabelnetzbetreiber weitet sein Netz in neue Gebiete aus.
Ubiquiti Networks hat einen kleinen Switch vorgestellt, der für ein passiv gekühltes System ein recht hohes Powerbudget für Power over Ethernet (IEEE 802.3at) bietet. Das Gerät bietet nicht nur 8 RJ45-Anschlüsse, sondern auch SFP-Schächte und einen optionalen 42-56-Volt-Anschluss.
WLAN-Router-Hersteller TP-Link hat sich mit der US-Regulierungsbehörde FCC auf die Zahlung einer Geldbuße geeinigt, weil das verkaufte WLAN-Equipment gegen Funkregulierungen durch Fremdfirmware verstieß. Die Möglichkeit von Drittentwickler-Firmware soll aber nicht gesperrt werden.
Erste Hersteller haben Kombigeräte mit Kabelmodem und WLAN-Router angekündigt, denn der Routerzwang ist endlich vorbei. Wir haben uns die Funktionen angesehen, Preise zusammengetragen und Fragen zur Sicherheit beantwortet.