2.5GbE und 5GbE: Aquantia bringt SFP+-Module für NBase-T-Kupfer-Verbindungen

Aquantia hat die ersten SFP+-Module vorgestellt, die NBase-T-Verbindungen ermöglichen. Die AQS-Serie(öffnet im neuen Fenster) wird es in drei Varianten geben. Am flexibelsten ist das Modell mit 5 Geschwindigkeitsstufen (10GbE, 5GbE, 2.5GbE, 1GbE, 100MbE). Es kann also auch mit 10 Gigabit pro Sekunde Daten übermitteln, was oberhalb des NBase-T-Standards liegt. Zusätzlich gibt es noch ein Modul, was nur bis 5 GBit pro Sekunde betrieben werden kann, das kleinste SFP+-Modul bietet maximal 2.5GbE.
Die Module arbeiten mit herkömmlichen Kupferkabeln (Cat5e) samt RJ45-Stecker. Mit 5GbE und 2.5GbE sind so Distanzen von 100 Metern überbrückbar. Bei 10GbE liegt das Maximum bei 30 Metern. Notwendig ist dann aber ein Cat6A-Kabel. Sie entsprechen damit sowohl IEEE 802.3an als auch dem kommenden 802.3bz-Standard. Die Module besitzen ferner eine Temperaturüberwachung, um einen Schaden zu verhindern. Maximal dürfen die Module bei 70 Grad Celsius betrieben werden.
Preise nennt das Unternehmen noch nicht. Im Laufe des 4. Quartals 2016 sollen die Module verfügbar sein. Bisher gibt es nur Muster für Industriekunden.



