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Dobrindt: Bundesförderung soll 94.000 Kilometer Glasfaser bringen

Die Bundesförderung geht an echte Glasfaser-Projekte in schlecht versorgten Regionen. Doch der Glasfaserausbau in Deutschland benötigt 45 Milliarden Euro, bereit stehen nur rund 4 Milliarden Euro.

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Förderungsbescheide werden übergeben.
Förderungsbescheide werden übergeben. (Bild: Bundesverkehrministerium)

Die Förderbescheide für Netzausbauprojekte sollen zum Ausbau von 94.000 Kilometern Glasfaser führen. Das sagte Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) am 6. September 2016. Dobrindt hatte in der zweiten Runde zuvor 116 Förderbescheide für Netzausbauprojekte aus dem Bundesprogramm für Breitband vergeben.

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Damit überreicht das Bundesministerium in der zweiten Runde 904 Millionen Euro Fördermittel an Kommunen und Landkreise, was laut Dobrindt zu Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro führe. Je Ausbauprojekt erhalten die Kommunen und Landkreise bis zu 15 Millionen Euro, um unterversorgte Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen. Bei den Ausbaubescheiden beträgt der Fördersatz 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. In einer ersten Runde sind bereits 422 Millionen Euro vergeben worden.

Eine Million Haushalte angeschlossen

"Mit den Förderbescheiden bringen wir mehr als 570.000 Haushalte und Unternehmen in ganz Deutschland ans superschnelle Breitband. Seit Beginn unseres Bundesprogramms schließen wir schon jetzt mehr als eine Million Haushalte ans Highspeed-Internet an", erklärte Dobrindt.

Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil bis zu 90 Prozent betragen. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 4 Milliarden Euro bereit.

Auf dem Kongress Tele-Kompass des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) sagte Tobias Miethaner vom Bundesverkehrsministerium: "Die Mehrzahl der derzeitigen Förderbescheide ging an FTTB/H-Ausbauprojekte."

Das Wissenschaftlich Institut für Informations- und Kommunikationsdienste legte im Juni eine Studie vor, nach der bis zum Jahr 2025 in Deutschland 30 Prozent der Haushalte Datenübertragungsraten von 1 GBit/s und höher benötigten. Für 46 Prozent seien Datenraten von 500 MBit/s bis 1 GBit/s erforderlich. Der Glasfaserausbau in Deutschland benötige 45 Milliarden Euro. Zehn Prozent ließen sich durch alternative Verlegemethoden und die gemeinsame Nutzung von Leerrohren einsparen.



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RipClaw 07. Sep 2016

Ist bei uns zum Glück nicht mehr nötig. Dank Förderung geht was vorwärts. Bis Ende März...

xSureface 07. Sep 2016

und du erkennst den unterschied von, leerrohrpflicht beim tiefbau und das gemeinsame...


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